
X L V . Gattung: Kulczyhskiellum Fred. O.. P. Cambridge.
Neriene B l . , Gongylidium S im . , Erigone T h o r . , K o c h , Neriene D a h l , B e r tk .
Feminae:
Der Vorderleib Das Brustschild ist:
Die Ftisse sind: Die Epigyne ist:
scliwarz in hellbraunem Felde mit jederseits
einer runden Samentasche etwas ü b e r d e r
M i t t e der Seitenleisten, die oben v i e l
e n g e f stehen als unten . . . . . . . .
gelbgrau in dunkelschiefergrauem Felde mit
jederseits einer runden Samentasche am A n fä
n g e der Seitenleisten, die oben e tw a s
e n g e r ' als unten stehen . .- . ; . . . .
braun in blassgrauem Felde mit jederseits
einer runden Samentasche am A n fä n g e der
Seitenleisten, die oben und unten gleichweit
auseinanderstehen................... , . . . .
bräunlich in dunkelgrauem Felde mit jederseits
einer runden Samentasche in d e r
M i t t e der Seitenleisten, die o b e n n a h e
beieinander steh en . . . . . . .
braun in gelbem Felde mit jederseits einer
grossen runden Samentasche u n t e n , unmittelbar
über der Spalte neben den Seitenleisten,
die oben v i e l e n g e r stehen, als
unten . .......................................... ....
schwarzbraun in gelbgrauem Felde mit
jederseits einer runden Samentasche o b e r h
a lb der Seitenleisten, die oben e tw a s
e n g e r stehen, als unten . . . . . . .
dunkelbraun in graubraunem Felde ist eine
Queröffnung, in deren abgerundeten Seiten
die g r o s s e n runden Samentaschen stehen,
braun in blassgelbem Felde mit. k e in e n
Samentaschen neben den Seitenleisten, die
oben w e i t e r auseinander stehen als unten
oben is t :
braun.
glänzend dunkelbraun,
schwarz umsäumt.
gelb.
braun mit
schwärzlichem
Anfluge.
braun, dunkelbraun
umsäumt.
gelb, ins rötliche
ziehend.,
braun, dunkelbraun gelb, bis bräunlich
hellbraun.
breit umsäumt. gelb.
braun, schwarz
umsäufnt.
glänzend dunkelbraun,
schwarz umsäumt.
orangegelb, Hüften am
Ende schwarz umsäumt.
bräun.
dunkelbraun, dunkler
breit umsäumt.
gelb.
hellbraun.
kaffeebraun, schwarz
umsäumt.
gelb, alle Glieder,
ausser Tarsen, am En de
schwarz fein umsäumt.
blassbraun mit
schwärzlichem
Anfluge.
braun, mit schwarzem
Anfluge, dunkelbraun
umsäumt.
blassgelb, alle Glieder
wie bei „tenerum.'1
gelb, mit scharfer gelb, das Ende der
blassbraun,. •' schwarzer L in ie umSchenkel
und die
säumt. Schienen rotgelb.
A . Am Ende des IV . Tastergliedes befinden sich 2 gegeneinander gerichtete, schwarze Fortsätze E und auf
dem Kopfe ein behaarter Höcker C D ....................................... . . . . ; ..........................................
Am Ende des IV . Tastergliedes befinden sich i
Am Ende des IV . Tastergliedes befinden sich
vom gerichtete Spitze D E X . .
nahe aneinander stehende, divergierende Spitzen D E . .
i, um die Hälfte der Gliedesbreite auseinander stehende,
i Ende des IV . Tasteigliedes befindet sich eine hackenförmige, kurze schwarze Spitze D E X X , und ein sehr
langer, am Ende umgebogenen Fortsatz z, der über drei Vierteile des. Kolbendeckels reicht . . .
ils die H älfte der Gliedesbreite Am Ende des IV . Tastergliedes befinden sich 2, um mehr auseinanderstehende,
nach oben und unten gerichtete Spiten D E X X . . -. . . , ,
Am Ende des IV . Tastergliedes befinden sich 2 auseinanderstehende, fast parallel v
und unter dem Gliede noch eine dritte, fast 3eckige E y . . . .
rärts gerichtete Spiten DEzz,
apicatum.
agreste.
fuscum.
rettisum.
tuberosum
tenerum.
suimigrum.
pallidum.
apicatum.
agreste.
fuscum.
montanum.
refusum.
tuberosum.
MH ü
Kulezynskiellum apicatum B l . — Phalops gibbicollis M g e . Stylothorax B e r tk . , Neriene D a h l .
Taf. X V , Fig. 2 jS ; J A ffiUon oben 7/i, B Epigyne, C Kopf des von vorn 16/i, D Vorderleib
des c f ™ n der Seite l0/i, E rlphter Taster von oben, F ^ von oben 7/i.
G an ^ Län g e 3jS H l 2 mm.
9 Vorderleib oben: braun, das Brustschild ist so breit, als lang, glänzend dunkelbraun,
schwärzlich urhsäumt, die Mandibeln sind dunkelbraun, Maxillen und Lippe heller braun, Taster
und Füsse gelb.
Hinterleibsrücken ist !sdhwärz, der Bauch an den Selten sehwarzlffitie Epigyne schwarz
in hellbraunem Felde, das Mittelfeld schwärzlich braun von hellbraunen Seitenlinien begrenzt
und die-kjeinen Spinnwarzen sind bräunlich.
jg g iä t gariz p ir b t , wie das G; auf dem Kopfe steht hinter den Augen ein Höcker, der
mit abstehenden dunklen Haaren besetzt ist, und ah welchem allein schon die Art sicher zu er-
kennenjiÄr Am EM e des IV . TasterglieddÄtfehen 2 Dörnen F , von d e n e n ifer äussere stärker
und stumpf, der innere dünner und Schaff ist.
Fundorte: Menge fand dienet A rt in PreusssJl, Köch bei Nümbefgjselten), Karsch in
Westfalen, Dahl in Holstein, '/.¡mmermann in ;Xassan, Bertkau bei .Bonn, ich selbst bei Hamburg
und Pforzheim; man findet si|f sowohl an W e p n unter Steinen, als auch am Waldrande
auf Gebüsch, und vom April ab entwickelt.
Kulezynskiellum agreste B l.
Taf. X V , Fig. 228. A Q von oben7*/,. B und CEpigyne, D rechter W- Taster von aussen, Evon oben.
Ganze Länge $ 3, 2 mm.
9 Vorderleib oben: braun mit schwärzlichem Anfluge, „ schwarz fein umsäumt und mit
deutlichen kräftigen Muskellinien A. Das Brustschild ist braun, dunkelbraun umsäumt, die
Mandibeln sind hellbraun, die Maxillen etwas dunkler braun und an den breitgrauen Spitzen
m it'je einem d ich te n B ü s ch e l la n g e r H a a re b e se tz t, die weit über die eingeschlagene
Mandibelklaue vorreichen. Die Lippe ist fast schwarz,, die sehr dünnen Taster und die Füsse
sind gelb, oft ins rötliche spielend.
Hinterleibsrücken und Bauch sind schiefergrau, bis auf die Umgebung der Epigyne, die
gelbgrau ist; die Spinnwarzen sind bräunlichgelb.
ist gefärbt wie das 9 i nur manchmal etwas dunkler. Am IV. Tastergliede befinden
sich 2 Spitzen, wie bei )}fuscum(< und ,,retusum", die jedoch näher aneinander stehen, als bei den
letzteren D E X X, was namentlich auffällt, wenn man den Taster von oben betrachtet.
Fundorte : Zimmermann fand die A rt in der Lausitz, Bertkau bei Bonn, ich selbst bei
Pforzheim, v. d. Trappen bei Cannstatt am Neckar in dem ausgeworfenen Röhricht, sonst leben
sie an feuchten Stellen unter Steinen und sind von April ab geschlechtsreif.
Zoologica. Heft 35, ; .-.'"V *, nn