
Fundorte: Aueh diese Art ist über ganz Deutschland verbreitet; sie lebt an sonnigen
Stellen am und im Walde auf Gebüsch und Bäumen, im Frühjahre aber, wie die vorige Art,
auch unter Steinen und ist ebenfalls vom April an geschlechtsreif.
Heliophanes Cambridgei Sim.
Taf. X L , Fig. 615. A 0 von oben 3/i, B Epigyne, C linker Taster von unten, D der gegabelte
Auswuchs von oben'.
Ganze Länge $ 5 1/s, '¿f 4 mm.
9 Vorderleib oben: Der Kopf ist schwarz, die Mitte des Rückens dunkelbraun, dessen
unterer Teil und die Seiten hellbraun, Kopfplatte und Rückenmitte sind grau behaart und
auf letzterer häufig 2 breite hellgraue Querlinien A. Das Brustschild ist trüb dunkelbraun,
die Mandibeln rotbraun, Maxillen braun und die Lippe dunkelbraun, letztere beiden mit gelben
Spitzen, die Taster sind blassgelb, die Füsse gelb.
Hinterleibsrücken ist graubraun, oben von einer breiten hellgrauen Haarbinde eingefasst;
jederseits über den Spinnwarzen steht ein hellgrauer Fleck und oft auch stehen schmälere
und breitere, helle Querbinden auf der Rückenmitte A. Der Bauch ist ebenfalls graubraun,
aber heller als der Rücken, mit 2 hellgrauen Flecken vor den Spinnwarzen, die Epigyne braun
in trübgelbem Felde, die B a u c h sp a lte is t von e in e r b rau n en C h it in le is te eingefasst
und die sehr dünnen und fast gleichlangen Spinnwarzen sind an der Basis grau, am Ende
schwarzbraun.
<$. Die Zeichnung, gleicht der des Q, jedoch die Färbung des ganzen Tieres ist viel
dunkler, so dass die Füsse z. B. braun mit schwärzlichem Anfluge sind. Am II. Tastergliede
befindet sich auswärts und nach unten gebogen ein breit gegabelter und gehöhlter Auswuchs
y y, sowie am IV. unten ein kleiner schwarzer Haken >< .,7
Fundorte: Zimmermann fand diese A rt in Nassau und Bertkau am Rhein (Hammerstein),
unter Steinen.
Heliophanes muscorum Walckfe|= aeneus Hahn.
Taf. X L , Fig. 616. A 9 von oben 3/i, B Epigyne,, C rechter Taster von aussen, D von unten.
Ganze Länge 9 6> ^ 5 '/s mm.
9 Vorderleib oben: Die Kopfplatte ist schwarz, der Rücken schwarzbraun mit einer
feinen weissen Haareinfassung am Seitenrande A. Das schmale, unten spitze und oben breite
Brustschild ist schwarzbraun, die Mandibeln, Maxillen und Lippe dunkelbraun, letztere beiden
‘mit hellgelben Spitzen, die 2 ersten Tasterglieder braun, die ändern blasscitronengelb, die
Füsse gelb oder hellbraun, alle Glieder, ausser den Hüften und Endtarsen oben und an beiden
Seiten schwarz gestreift, die Seitenstreifen sind oft sehr breit, die oberen schmal.
Hinterleibsrücken ist schwarz oder dunkelgraubraun mit gelbbraunen oder olivfarbigen,
schillernden Härchen dicht bedeckt, mit einer weissen Haareinfassung oben und 2 leuchtend
weissen, runden Flecken oberhalb der Spinnwarzen A ; der Bauch ist an den Seiten wie der
Rücken gefärbt, in der Mitte kaffeebraun, die Epigyne rötlichbraun. Die kürzeren unteren
Spinnwarzen sind braun, die längeren oberen schwarz.
■ $ ist gefärbt und gezeichnet wie das 9 . Das II. Tasterglied hat einen grossen, nach
unten gebogenen spitzen Fortsatz, durch dessen braune Aussenfarbe ein schwarzer Kern
sichtbar ist, das IV. Glied hat 2 Dornfortsätze einen unteren schwarzen y y und einen oberen
‘bräunlichen z z.
Fundorte: Koch fand diese Art bei Nürnberg, Dahl in Holstein, Bertkau bei Bonn, ich
selbst bei Hamburg und Pforzheim; sie lebt unter Steinen und ist vom April an geschlechtsreif.
V. Gattung : Epiblemum Hentz.
Femim
D a s B r u s t s c h i ld is t :
dunkelbraun bis brami.
Diel^Füsse s in d :
I und I I an Hüften und Schenkel gelb, am
Ende schwarzbraun gefleckt, die ändern
Glieder hellbraun, Kniee, Schienen und Vortarsen
an den Seiten dunkelbraun gefleckt.
I I I und IV gelb, dunkelbraun geringelt.
alle hellbraun, Schenkel am Ende dunkelbraun
geringelt, Kniee und Schienen an den
Seiten dunkelbraun gefleckt und Vortarsen
am Anfänge geringelt.
alle gelb oder hellbraun, dunkelbraun geringelt,
die Schenkel und Schienen am A n fänge
und Ende, Kniee und Vortarsen nur
am Anfänge.
Mares:
D ie E p ig y n e is t : .
rötlichbraun, eine grosse hufeisenförmige
Öffnung, in welcher dunkle,
gegen einander gebogene Leisten
stehen,- die oben in kleine K n ö p i ch
e n enden und w e is s um säum t
braun, eine grosse hufeisenförmige
Öffnung. die vollständig leer erscheint
................................ lener ui
schwarzbraun, eine kleine hufeisenförmige
Öffnung, in der wieder eine
ebensolche kleinere erscheint . . . eingulalum.
Da IV . Tästerglied hat oben einen auf den Kolbendeckel geneigten, breiten, hohlen und s p i t z v e r l a u f e n d
e n Fortsatz D E . Das I I I . Glied ist halb so lang als das I I . . . . . . . . . . ........................scenicum.
Das IV . Tasterglied hat aussen einen langen, breiten, plumpen, hohlen und s t u m p f v e r l a u f e n d e n Fortsatz,
der wenig absteht C D . Das I I I . Glied ist ein Drittel so lang als das I I ............................................... tenerum.
Das IV . Tasterglied hat aussen einen schlanken, hohlen und s t u m p f v e r l a u f e n d e n Fortsatz, der weit
absteht C D. Das I I I . Glied ist halb So lang als das I I ...................................................................... cmgulaium.
Epiblemum scenicum CI.
Taf. XL, Fig. 617. A 9 von oben 7i, B Epigyne, C von oben :7„ D rechter Taster von
aussen, E IV . Glied von umen."
Jp jlan ze Lange Q-'/ jB g jB mm.
Jo'VorderfeibAoben D ef Grund ist dunkelbraun mit weissen Haarlinien an den Seiten
und ebensolchen Flecken auf dem Köpfe A. Das Brusfschild, die Mandibeln und Lippe sind
dunkelbraun, die Maxillen braun mit gelber Spitze, die Taster gelb. An den Füssen sind
bei I und II die Hüften und Schenkel gelb, am Ende schwarzbfäün gefleckt, die übrigen Glieder
hellbraun und die Kniee; »Schienen und Vsrtafsen an den Seiten dunkelbraun gefleckt, III und
IV sind 'gelM, dunkelbraun geringelt.
Hinterleibsmcken ist dunkelgraubraun, mit b £ e% P von weissen Haaren gebildeten Vorderrande
und 3 Paar ebensolchen breiten 'Seüenstréí&m A, der Bäuch an den Seiten dunkelgraubraun,
in der Mitte hellbraun, die Epigyne rötlichbraun und die Spinmvarzen sind dunkelbraun.