
Microneta viaria B l . = quisquiliarum M g e . Erigone T h o r . , L . K o c h . Neriene B e r tk .
Taf. X III, Fig. 196. A ® v ö n oben V i, B und G Epigyne, D EtchterM 1 Taster von aussen,
E von oben.
Die ganze Länge der Tiere ist sehr.verschieden und es scheint diese eine der jenigen Spinnen-
arten zu sein, wo das J in der Regel etwas grösser ist, ¿als das 9, denn bei der, mir vorliegenden
zahlreichen Exemplaren sind diq $ ..21^ ^ E .y 2, I 3/*— 3 mm. lang.
ig||j| Vorderleib oben: gelb mit feinem dunkelbraunem SaumeSraie, schwachen Muskellinien
und die Kopfeinfassung sind bräunlich. Das wappenförmige Brustschild ist hellbraun, dunkelbraun
fein umsäumt und ^jght glänzend, die Mandibeln sind braun, gegen das Ende zu Feiler
werdend, Maxillen braun m i|:|reiter grauex .Spitze, die Lippe dunkelbraun mit grauem Endel
Taster und Füsse.gelb- oder rötlich-braun, die Hüften Und Kniee heller, :als dig,ändern GliedSt;
Hinterleibsrücken ist heller oder dunkler grau, fein gelblich . gerieselt und punktiert, der
Bauch über der Spalte gelb, die gxosse vorstehende Epigyne-rot, unter der Spalte,.grau und
in der Mitte heller, als an den, Seiten. Die Spinnwarzen.,sind ziemlich lang und blassgelb.
ist gefärbt wie das, ® , nur hie und da etwas d u nM e% tJ| dass die
Vorderleib|||ins Bräunliche;..die des Hinterleibes; ins Schiefergraue zieht. Am Jffkjfer, hat das
III. Glied am Ende 5 — 6 langjtjäörsteh, die in einem Büschel dicht beisammen stehen D E X X,
das IV . Glied ist. am Anfänge. ,||nner, als' das III., verbreitert sich dann auf das • p p e lte , ragt
jedoch nicht auf den Kolbendeckel vor,. U n d hat . keine Kurtsä’.ze;' der Kolbendeckel hat an
der BasiS eine A rt Höckeriuj) E z z, und aus den Genitalien ragt aussen eine dunkelbraune)
gebogene Chitinleiste y y charakteristisch hervor.
- Fundorte: Menge fand diese A rt in Preussen, Lebert in S ch le ^ * | ,Koeh bei Nürnberg,
Zimmermann in der Lausitz und in Nassau, Dahl in I Ioisteiri, Bertkau in der Rheinprovinzllich
sell,si bei Hamburg, und in Baden, sie lebt in dunklen Wäldern unter Laub und Moos und
ist das ganze Jahr geschlechtsreif anzutreffen.
Microneta Hamburgensis n o v . sp.
Taf X III, Fig: 197. A jp ^ fo n oben 7/i, B und C Epigyne, D rechte Maxilla vo.n unten. .
Ganze LängepQf 2 mm.
f ,iV o rd e rle ib feb en : braun, dunkelbraun umsäumt, der Kopf, namentlich um die Augen
etwas dunkler, die Muskellinien breit und deutlich. Das Brustschild ist dunkelbraun, schwarz
umsäumt, die Mandibeln sind in d e rb e re n 2 Dritteilen braun, im unteren Drittel gelb, die’
Maxillen an der Basis gelb, in der Mitte schwärzlich, oben gra-u, mit schwarz behaarter
Spitze D. Die 3 ersten Tasterglieder sind gelb, die 2 letzten schwärzlich braun, die Füsse. bräunlich
gelb und die Hüften am Ende unten schwarz eingefasst.
Hinterleibsrücken ist schwarz, bräunlich gerieselt, der Bauch an den Seiten, wie der Rücken,
das breite, durch feine hellbraune Linien begrenzte Mittelfeld ist dunkelbraun, die Epigyne irr!
unteren Teile: braun, im oberen gelb; die Spinnwfgfen sind braun mit schwärzlichem Anfluge.
Fundorte: Von diesen,, den Herren Külczynski und-Simon unbekannten -Tieren fand ich
2 9 bei Hamburg.
Microneta anómala C am b .
Taf. X III, Fig. }.9t71/2. A 9 von oben 7/i, B und C Epigyne, D Ende des 9 Tasters.
Ganze Länge 2 V2 nun.
9 Vorderleib oben: hellbraun mit dunkler Kopfzeichnung und ebensolchen Muskellinien A.
Das Brustschild ist hellbraun, dunkelbraun umsäumt, die Mandibeln und Maxillen sind braun,
die Lippe schwarzbraun, Füsse und Taster rötlichgelb, an letzteren das V. G lie d s ta rk
k o lb e n fö rm ig v e rd ic k t.
Hinterleibsrücken ist graubraun mit gelblichen Längs- und Querlinien, der Bauch ist ebenfalls
graubraun, die weitabstehende Epigyne ist braun umrandet und steht in hellgelbem Felde.
Die Spinnwarzen sind hellgelb.
Fundorte: Von dieser A rt fand ich 2 9 an einer Hecke, in der Nähe des Waldes,
bei Pforzheim.
X X X IV . Gattung Leptorhoptrum Külczynski.
Leptorhoptrum Huthwaithii C amb .
Taf. X III, Fig. 198. A 9 von oben 7/u B Epigyne eines jüngeren, C eines älteren Tieres,
y ', - _ D rechter <$ Taster von aussen, E von oben.
Ganze Länge 9 $ 41/* mm.
9 Vorderleib ist plump und verhältnismässig gross, oben hellbraun, schwarz umsäumt, die
dunklere Kopfeinfassung und die Muskellinien sind breit und dunkelbraun. Das herzförmige
Brustschild ist, braun, etwas dunkler, als der Rücken und dünkelbraun fein umsäumt, die
Mandibeln sind kaffeebraun, die langen Maxillen hellbraun mit.schmaler weisser Spitze, die
kurze Lippe dunkelbraun, die Taster und die sehr kräftigen Füsse bräunlich gelb.
Hinterleibsrücken, wie Bauch sind hell- bis schwarzgrau, auf dem Rücken einige helle
Querbinden, die Epigyne ist bei jüngeren Tieren nur ein gewölbter Deckel mit dunkelbraunen
Chitinleisten eingefasst B , während sie bei .älteren, geschlechtsreifen, die Fig. C zeigt, die
Stigmendeckel sind blassgelb, die kurzen Spinnwarzen gelb, wie die Füsse.
ist gefärbt und gezeichnet, wie das 9- Der Hinterleib ist jedoch viel schlanker, und
schmäler, als der Vorderleib. An den langen Tastern ist der Kolben kurz, und kaum breiter, als
das IV . Glied; die Genitalien D sind so charakteristisch, dass diese A rt mit keiner ändern
verwechselt werden kann.
Fundorte: Koch fing ein bei Nürnberg, das Berliner Museum besitzt ein 9 von der
Insel Langeoog, Förster fand beide Geschlechter bei Aachen, und von der Trappen bei Cannstatt
am Neckar unter ausgespültem Reisig.
Feminae
X X X V . Gattung: Porrhomma Simon.
Erigone Thor.
A. Epigyne, dreieckig, dunkelbraun in gelbem Felde, hat oben 2 grosse, runde Samentaschen, und gleicht, von
der Seite gesehen, einem aufgesperrten Vogelschnabel C.
B . Vorderleib ist blassgelb, oder blassbraun, der breite Kopf braun.
C. Brustschild gelb mit feinem, dunkelbraunem Saume . . ............................. Eget