
Lycosa amentata/ Cl.j
Taf. X X X V , Fig. 552. A 9 von oben 3/i, B Epigyne, C rechter Taster von aussen, D von innen.
Ganze Länge 9 bis 10, 6 mm.
9 Vorderleib oben: Das Gesicht ist schwarzbraun, die Seiten des Rückens dunkelbraun,
der breite Mittel- und die; 2 Seitenstreifen hellbraun A. Das Brustschild ist chocoladebraun
mit einem kleinen hellrötlichen Keilfleck im oberen Teile, die Mandibeln sind hellbraun, dunkelbraun
gestreift, die Maxillen hellbraun, am Grunde dunkler als am Ende, die Lippe schwarzbraun
mit weisslicher Spitze, am Taster ist das III. Glied gelbbraun, die ändern Glieder sind
rötlichbraun, alle dunkelbraun geringelt oder doch oben gefleckt. Die Füsse sind hellbraun,
die Schenkel mit 4, die Schienen 4, die Kniee mit 1, die Vortarsen mit 3 dunkelbraunen Ringen,
die Endtarsen ohne Ring oder Flecken.
Hinterleibsrücken ist heller oder dunkler braun mit schwarzer Zeichnung A, die aber
sehr veränderlich und oft ganz undeutlich ist, der Bauch ist an den Seiten hell- und dunkelbraun
gesprenkelt, das Mittelfeld graubraun mit dunklerem Keilstreifen, die Epigyne rötlich-
<?elb; die spitz auslaufenden Spinnwarzen sind an der Basis dunkelbraun, gegen das Ende
zu ins Hellbraune übergehend und die oberen etwas länger als die-unteren.
y* ist gefärbt und gezeichnet wie das 9) nur nieist dunkler und die Zeichnung des
Hinterleibs noch unregelmässiger. An dem dunkelbraunen Taster ist von Ringen kaum etwas
zu bemerken, jedoch sind auf dem II. Gliede stets hellbraune Längsstreifen bemerklich, das
III. und IV . Glied sind fast schwarz. An den Genitalien steht mitten ein langer, mit der Spitze
nach aussen gerichteter Dorn C D X X .
Fundorte: Diese A rt ist in ganz Deutschland gemein, auf Wiesen, Feldern und im Walde
und schon an warmen Tagen im Januar und Februar entwickelt anzutreffen.
Lycosa annulata Thor.
Taf. X X X V , Fig. 553. A 9 von oben3/!, B Epigyne, C rechter Taster von aussen, D von innen,'
Ganze Länge 9 bis 7,-¿^ 4 mm.
‘ 9 Vorderleib oben: Das Gesicht is t schwärzbraun, die Seiten des Rückens dunkelbraun mit
schwarzen Muskellinien, der Mittel- und die beiden Seitenstreifen sind hellbraun,- letztere von
dunklen Querlinien durchbrochen. D a s ; Brustschild, ist dunkelbraun, in " der Mitte holler als
am Rande, die Mähdibelri s in d ^ innen, längs derKlauenfurche,"gelb, die Maxillen
gelb, die sehr kleine Lippe bräun,: wie das Brüstschild und mit weisser Spitze, die Taster
und Füsse gelb oder hellbraun, dunkelbraun geringelt: " ' - rr,
Hinterieibsrücken ist bräuirj dunkelbraun gesprenkelt; und nur die Mitte einfarbig Ay der
Bauch an den Seiten wie d e r R ü c k e n , das Mittelfeld hellbraun, die rötliche Epigyne ist ziemlich
veränderlich und die • Spinn war zen-sind braun^ wie der Bäuch.
y i;is t gefärbt und^ez^öhnet wie-das 9 ,"niir im Allgemeinem etwas dunkler, der Taster
ist an den 2 ersten Gliedern hell- und" dimkelbrätiri gescheckt, das III. Glied' ist- gelb, das
IV. schwarzbraun mit je einem helleren Streifen aussen und oben und das V. schwarz. In
der Mitte der Genitalien steht ein kurzer, kegelförmiger, schwarzer Zapfen und darüber ein
schwarzer Dorn X X •
Fundorte: Diese, mit der folgenden („hortensis”).vielfach verwechselte Art, ist von Lebert
in Schlesien, von mir selbst bei Ems an sonnigen Abhängen gefunden worden und vom Mai
an geschlechtsreif.
Lycosa hortensis Thor.
Taf. X X X V , Fig. 554. A rechter y* Taster von aussen, B von oben.
Ganze Länge $ 5 mm.
y f Vorderleib oben: ist schwarz fein umsäumt, das Gesicht schwarz, die Seiten des
Rückens sind dunkelbraun mit schwarzen Muskellinien, der Mittelstreifen ist braungelb, die
Seitenstreifen sind braun. Das Brustschild ist trübbraun, in der Mitte heller als am Rande,
die Mandibeln sind hellbraun mit langem, dunklen Keilflecken mitten am Grunde und weiss-
lich umsäumter Klauenfurche, die Maxillen am Gründe und aussen hellbraun, am Ende und
innen gelblich. Am Taster sind die Glieder T und II hellbraun, II auch dunkelbraun gefleckt,
III gelb Und IV und V dunkelbraun. An den Genitalien stehen aussen ein kurzer schwarzer
Zapfen und darüber 2 divergierende kurze, schwarze Dornen B. An den Füssen sind die
Hüften, Schenkel und Kniee hellbraun, die Schenkel 3 mal, die Kniee 1 mal dunkelbraun geringelt,
Schienen und Tarsen" sind gelb.
Hinterieibsrücken ist rötlichbraun, schwarz punktiert und mit paarigen gelben Flecken,
in denen je 1 schwarzer Punkt steht, über die Mitte; der Bauch ist an den Seiten wie der
Rücken, die Mitte desselben etwas hellerbraun und die Spinnwarzen sind hellbraun.
Fundorte: Zimmermann fand diese Art, die viel seltener als die vorige ist, in Nassau,
Koch im fränkischen Jura, Bertkäu bei Bonn, Karsch in Westfalen und ich selbst ein y* bei
Pforzheim; sie lebt an trocknen, sonnigen Bergabhängen und ist im Mai geschlechtsreif.
Lyeosa ferruginea L. Koch.
Taf.- X X X V , Fig. 555. A 9 von oben 3/1, B Epigyne, C rechter y* Taster von aussen,^D von innen.
Ganze Länge 9
9 Vorderleib oben: Das Gesicht ist dunkelbraun, um die Augen schwarz, die Seiten
des Rückens sind braun, die Mittel- und Seitenstreifen hellerbraun A. Das fast runde Brustschild
ist braun, mit einem kurzen, hellen Strich unter der Lippe, die Mandibeln sind bräunlichgelb
mit dunkleren Streifen, die Maxillen bräunlichgelb, die Lippe sehwarzbraun, die Taster
gelbbraun, die Glieder I, II und IV dunkelbraun gefleckt, die Füsse an Hüften, Schenkeln und
Knieen gelbbraun, an den ändern Gliedern hellbraun, die Schenkel sind 4 mal, die Kniee lmal,
Schienen und Vortarsen je 3mal und die Endtarsen lmal am Anfänge dunkelbraun geringelt
oder doch gefleckt.
Hinterieibsrücken ist im Grunde hellbraun, dunkelbraun gesprenkelt und mit einigen