
Trochosa amylacea C. L. K.
Taf. X X X V III, Fig. 591. A 9 von oben 3/i, B Epigyne, C rechter ^ Taster von aussen, D von innen.
Ganze Länge 9 12, 9 mm.
9 Vorderleib oben: Der Rand ist schwarz fein eingefasst, darüber dunkelbraun, die
Seiten des Rückens sind braun mit dunklen Muskellinien, die Kopf- und Rückenmitte, sowie
die beiden Seitenstreifen hellbraun oder gelb, mit dunkelbraunen Flecken auf dem Kopfe A.
Das Brustschild ist heller oder dunkler braun mit grossen runden, hellen Randflecken, die
aber nur bei den dunkel gefärbten Tieren deutlich sind; die Mandibeln sind dunkelbraun,
grau und schwarz dicht behaart, die Maxillen hellbraun mit dunklerem Innenrande, die Lippe
dunkelbraun, die 3 ersten Tasterglieder gelb, die 2 letzten bräunlich, alle dunkelbraun geringelt,
die Füsse gelb, alle Glieder, bis auf die Endtarsen, schwarz geringelt.
Hinterleibsrücken ist im Grunde hellbraun mit schwärzlichen Flecken und Winkellinien
dicht bedeckt, die Zeichnung ist aber nur selten so deutlich, wie Fig. A ; der Bauch ist hellbraun
schwärzlich gefleckt, die Epigyne besteht aus einer weisslichen Öffnung, die von einem
breiten, dunkelbraunen Wulste umgeben ist; die Spinnwarzen sind bräun oder hellbraun, von
einem gelblichen Ringe umgeben.
ist genau gefärbt und gezeichnet wie das 9T die Taster sind, bis auf das letzte
braune Glied, gelb, schwärzlieh geringelt^ und am Ende des Kolbendeckels stehen 2 lange,
schlanke Krallen. In der Mitte der Genitalien befindet sich ein kurzer, fast viereckiger Zapfen.
Fundorte: Herr Gmelch fand diese A rt am Schliersee in Bayern, Herr Fischer bei
Stuttgart am Neckarufer.
Trochosa leöpardus Sund., Lycosa L Koch, Pirata Thor., Karsch, Dahl.
Taf. X X X V III, Fig. 592. A 9 von oben 3/i, B Epigyne, C rechter |g Taster von aussen, D v-on innen.
Ganze Länge 9 9> cf *7 mm.
9 Vorderleib oben: überall braun mit schwärzlichem Anfluge und kräftigen dunklen
Müskellinien. Das Brustschild ist herzförmig, braun mit gelbem Keilfleck von oben bis zur
M itte,' die Mandibeln sind rotbraun, Maxillen hellbraun mit weisslicher Spitze, die Lippe am
Anfänge dunkelbraun, am Ende gelblich, die Taster hellbraun, dunkelbraun geringelt, die Füsse
hellbraun, die Schenkel 4 mal, Kniee 1—2 mal, Schienen und Vortarsen je 3 mal und die Endtarsen
1 mal schön dunkelbraun geringelt; diese Ringe sind meist auf der oberen Seite dei
Glieder unterbrochen und hier stehen dann braune Längsstreifen, oft mehrere nebeneinander,
in der Lücke.
Hinterleibsrücken ist graubraun, schwarz* aber nicht dicht behaart und mit gelber Zeichnung
A, der Bauch gelbbraun, die kleine Epigyne rötlich und die Spinnwarzen sind braun,
schwärzlich gefleckt.
(£ ist in allen Teilen gezeichnet und nur im Allgemeinen etwas dunkler gefärbt, als
das 9> der Bauch ist dunkelgraubraun, die Umgebung der Spinnwarzen gelb. Die Genitalien
sind sehr einfach und der Kolbendeckel ohne Endkralle.
Fundorte: Die A rt ist über ganz Deutschland verbreitet, aber wohl nirgends häufig und
in manchen Gegenden selten (Hamburg, Baden); sie lebt besonders gern an mit Gras bewachsenen
Teichufern, aber- auch an feuchten Stellen im Walde und ist vom April an geschlechtsreif
zu finden.
Trochosa lucorumpl. Koch.
Taf. X X X V III, Fig. 593. A 9 von oben 3/1} B Epigyne, C rechter ^ Taster von aussen, D von innen.
Ganze Länge 9 8, r f 7 mm.
9 Vorderleib oben: gelbbraun, die Rückenmitte wenig heller und mit weissgrauen Haaren
bedeckt. Das Brustschild ist braungelb, die Mandibeln und Lippe schwarzbraun, die Maxillen
rötlichbraun, die Tasterglieder I—IV bräunlichgelb mit schwärzlichem Anfluge, V rötlichbraun.
An den Füssen sind die Hüften hellrötlichbraun, Schenkel braungelb, am Ende schwärzlich
angelaufen, die ändern Glieder rotbraun, und Schienen und Vortarsen schwärzlich geringelt.
Hinterleibsrücken ist braun, gelb' gesprenkelt und mit schwärzlicher Zeichnung A, der
Bauch an den Seiten hell-und dunkelbraun gesprenkelt, die Mitte bräunlichgrau, die Epigyne
braun und die Spinnwarzen sind bräunlichgelb, schwarz angehaucht.
ist am Vorderleib oben und am Brustschild gefärbt, wie das 9> die Mandibeln sind
braun, dunkler als der Rücken, Maxillen und Lippe braun, wie der Rücken, Taster und Füsse
hellbraun, bis" auf die Schenkel der letzteren, die gelblichbraun sind.
Hinterleib ist etwas heller als beim 9 und die Zeichnung weniger deutlich. An den
Genitalien befindet sich kein vorstehender Teil und am Kolbendeckel 1 Kralle.
Fundorte: Von diesen sehr seltenen Tieren fand Zimmermann 1 <$ und einige 9 in der
Lausitz und Koch fand sie bei Nürnberg unter Moos in Laubwäldern; sie sind vom Mai an
geschlechtsreif.
Trochosa rubrofaseiata Ohl. Lycosa? -
Taf. X X X V III, Fig. 594. A 9 von oben 3/i, B Epigyne, C rechter Taster von aussen, D von innen.
Ganze Länge 9 c f 6 mm.
9 Vorderleib oben: schön hellbraun, schwarz fein umsäumt mit 2 dunkleren Längsstreifen
von den tiefschwarzen Augen bis ans Ende und 2 ebensolchen Fleckenreihen längsten Seiten A.
Das Brustschild ist hellbraun oder gelb mit 6 runden braunen Randflecken, die Mandibeln
sind hellbraun wie der Vorderleib mit einem breiten dunkelbraunen Längsstreif vorn an der
Aussenseite, die Maxillen hellbraun oder gelb, wie das Brustschild, am Grunde dunkler als
am Ende, die Lippe braun, wie die Flecken des Brustschildes, die 3 ersten Tasterglieder gelb,
hie und da hellbraun gefleckt, die 2 letzten hellbraun. An den Füssen sind die Schenkel und
Kniee gelb mit braunen Flecken, die in Längsreihen stehen, die Schienen und beide Tarsen
hellbraun, ungefleckt.
Hinterleibsrücken ist lehmgelb mit paarigen runden, weisslichen Flecken, die durch
braune Winkelbinden verbunden sind A, der Bauch lehmgelb, die Epigyne, von der ich nicht
sicher bin, ob sie einem ganz entwickelten Tiere angehört, ist braun und die Spinnwarzen
sind blassbraun, aussen dunkelbraun gestreift.