
(Subsp. naxensis W e rn .)
W e rn e r , Wiss. Mitt. Bosn. Herzeg. V, 1899. Occ. Pap. Mus. Zool. Univ. Michigan, Nr. 211, 1930, Taf. 3.
Name griechisch „Salianga“ (Mykonos), Savra (auf vielen Inseln der Zykladen,
cf von den Zykladen.
Sehr ähnlich der riveti, aber dunkle Medianlinie fast immer vorhanden, manchmal
beim $ sehr deutlich, selten fehlend. Dorsal- und Lateralzone der Oberseite beim 9 durch
eine sehr deutliche helle Linie getrennt, öfters auch beim cf. Mitunter kann die Rückenzeichnung
in eine A rt unregelmäßiger Querbänderung übergehen, die mit Abblassen
der Zeichnung einhergehen und zu nahezu vollkommener Einfarbigkeit (olivengrün,
olivacea-Form) führen kann. Unterseite meist weiß.
Länge des Cf bis 185 (70) mm, 9 182 (72) mm. Vorkommen: Andros, Tinos, Naxos, Mykonos,
Delos, Rheneia, Pholegandros, Sikinos, los, Santorin-Archipel (nicht auf Samos,
C a la b r e s is Zitat beruht auf falscher Fundortsangabe), Kreta.
(Subsp. amorgensis Wern.) Griechisch „silivoutis“.
cf von Amorgos.
W e r n e r , SB. Ak. Wiss. Wien, 142. Bd. 1933, p. 110, Fig. 3, 4.
Färbung des cf ad. schwarzbraun, Zeichnung dunkel vermikuliert, undeutlich. Unterseite
rot, Bauchrandschildchen blau; 9 ähnlich wie bei erhardi erhardi. cf 185 (70) mm,
9 155 (56) mm. Vorkommen: Amorgos (W e rn e r ) , Iraklia, Apano-Kupho, Keros, An-
hydros, Anaphi (W e tts te in ) .
(Subsp. thermiensis W e rn .)
cf von Kythnos. Vorkommen: Kythnos (ob auf Siphnos ?).
Werner, SB. Ak. Wiss. Wien, 144. Bd. 1935, p. 95, Fig. 1 (Abb. 1, 2).
In der Färbung nicht von naxensis verschieden. Neigung zur Querbänderung vorhanden,
Mittellinie fast stets deutlich. Schwanz dicker, Gliedmaßen länger als bei den übrigen
Rassen. Größte Form (cf 208 mm, davon 67 mm Kopf rümpf länge; 9 166 mm, 55 mm
Kopfrl.).
(Subsp. ruthveni W e rn .)
cT von den nördlichen Sporaden (Skopelos, Kyra Panagia u.a.).
W e rn er , Occ. Pap. Mus. Zool. Univ. Michigan, Nr. 211, 1930, p. 13, Taf. IV.
Oberseite auf olivenfarbigem oder braunem, oft sehr dunklem Grunde, wenigstens an den
Seiten retikuliert; eine helle Seitenlinie auch beim 9 nie deutlich vorhanden, sondern
durch Querflecke unterbrochen; dunkle Medianlinie fehlt, ebenso die beiden dunklen
Fleckenreihen; einfarbige Exemplare (oZivacea-Form) kommen vor. Unterseite rötlich,
Kehle bläulich-grau, Bauchrandschildchen blau. Länge 177 (70) mm. Ausnahmsweise
207 mm.
Wenn wir nun die einzelnen Rassen der erhardi einzeln nach ihren morphologischen
Merkmalen betrachten, so kommen wir zu folgender Übersicht: