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überzogen ist, und durch sein feiugegittertes Fasergewebe, dessen Fäden uud Gitter in den innern
Schichten lockerer und gröber, nach der Oberiläche aber feiner und enger sind. liier und da scheint
es durch die dünne Rinde hindurch, und besonders bildet die Durchkreuzung der Fäden häufig erhabene
Stellen.
Durch diese Merkmale sind die verschiedenen, der äufscrn Gestalt nach sehr abweichenden Spielarten
zu eiuer Art verbunden. Einige nämlich erscheinen walzig oder krcisclförmig, und haben nur
ein Loch in der Mitte ihres Scheitels. Andere sind ilachgcdrückt, zungcuförmig oder zu einer grös-
seru Fläche ansgebreitet, und auf einer Seite mit mehreren Löchern besetzt, uud wieder andere, von
letzterer Gestalt, unterscheiden sich durch viel kleinere uud näher aneinander gerückte Löcher.
Findet sich in den obern und mittlern Sclüchten des Jurakalkes der Gegend von S t r e i tb e r g
und M ü g g e n d o r f .
9. 1\1 a n o n im p r e s s u m M ü n s t e r .
B ru ch stü cU e , in n a tü rlic h e r Gröfsc.
E in v e rg rö fs ertes Slüclichen.
Fig . 10. a. h. Fra gm en ta , magnitudine naturali.
e. F a r s , lente aucta.
Manon nnriforme, in superßcie ijicriisiatwn, osculis ovatis depressis iinmarginatis suhserialihus,
ßbris iri'egulariter decussantibus.
<*. V a r , o s c u l i s m a io r ih u s . Fig. 10. a.
ß. V a r . o s c u lis m in o r ih u s . Fig. 10. h. c.
Petrefactum calcareum, e calcareo iurassi montium B a r u th i n o r u m . M. M.
Dieser Schwamm hat so viele Aehnlichkeit mit dem vorigen, dafs er nur durch wenige, kaum
hinreichende Merkmale von jenem unterschieden werden kann. Er zeigt ein ganz ähnliches Fadengewebe,
und ist ebenfalls mit einer dünnen Rinde überzogen und mit Löchern besetzt, welche nur
bis zur Mitte der Substanz eindringen. Die Fasern seines Gewebes sind indefs etwas stärker, und
seine Löcher oval, und nicht gerandet, sondern vielmehr eingedrückt, so dafs die Fläche um jedes
derselben eine Vertiefung bildet. Seine äufsere Form ist nicht so manchfaltig wie bei den vorhergehenden
Arten. Er bildet nur flache, halbkreisförmige Ausbreitungen, die öfters zehn Zoll im
Durchmesser haben, und seine Spielarten nntei'scbeiden sich nur durch gröfsere und kleinere Löcher.
Kalksteinversteinerung aus den obern Schichten des Jurakalkes und Dolomites der Gegend vou
M ü g g e n d o r f .
T.^büla XXXV.
7. T r a g o s A c e t a b u l u m nobis.
Tah. X X X V . F ig . 1. Blag n itu d in e na tu ra li. ■ In n a tü rlic lie r Gröfse.
Trasfos cyathiforme vel infundibuliforme, minutim porosum, foraminibus rotundatis undique spar.
sis, Siiperficiei inferioris maiorihus.
V a r . v e r r u c o s a .
Tragos Acctahuhim inferne poris projninulis verrucosum.
Confer, p a g . 13. tab. 5. ß g . 9.
Petrcfnctum calcareum, e calcareo iurassi B a r u th i n o . M. M.
Diese bereits, nach einem nicht ganz deutlichen Exemplar, abgebildete Versteinerung hat eine
schüssclfönnige oder trichterförmige Gestalt. Die ganze 0!)erfläche läfst allenthalben feine, cingesto-
chcnc Poren bemerken. Ausserdem finden sich auf der obern, vertieften Fläche zerstreute, runde Löcher
ziemlich nahe aneinander. Auf der untern sind diese doppelt gröfser, mir halb so zahlreich,
und ihre Mündungen erheben sich bei der abgebildeten Spielart, so dafs die untere l'Iäche mit Wa rzen
besetzt zu seyn scheint.
Findet sich im Jurakalke zu S tr e itb e rg im B a ire u th is c h e n und zu R a n d e n in der
S chw e iz , nicht aber im Uebcrgangskalk, wie S. 13 irrthümlich angegeben worden war.