
5 0 . S e r p u l a 1 o p h i o d a n o b is .
H g . 2. Ma g n itu d in e naturali. In n a tü rlic h e r Gröfae.
Serpula testa snhstriata convexa postice uncinata, carina dorsali aequali tenuissirna.
Occurrit cum praecedenti. M . M .
Diese Wurmröhre ist der vorigeu ähnlich, und hat dasselbe Vorkommen. Sie hat [indefs einen
itber den ganzen Rücken fortlaufenden, sehr dünnen, linienförmigen Kiel, der sie auch vou S e rp u la
gran d is und S e rp u la Limax (Tab. 67. flg. 11. 12.) unterscheidet. An den Seiten ist sie schwach
gestreift, hinten hakenförmig gebogen, und mit einem ausgebreitoten Saum auf Austern festsitzend. Ihre
gleichförmig-abgerundeten Seiten unterscheiden sie von S e rp u la co u fo rm is (Tab. 67. fig. 13.).
5 1 . S L I l a e v i s „ o b i s .
In Fig . 3. M a gmtu d in e naturali. n a tü rlic h e r Gröfse.
Serpula testa suhtereti reßexa, crista caudali angustissima.
Æx eodem loca natali. M. B.
Unterscheidet sich von den beiden vorhergehenden Arten, mît welchen sie gleiche Gröfse und ein
gleiches Vorkommen hat, durch einen glatten, convexen Rücken, welcher weder einen Kiel noch eine
Furche zeigt. Nur auf dem zurnckgebogenen, hintersten Ende fiudet sich ein schwacher Kamm.
5 2 . S e r p u l a t r i ; ; u 1 a r i s
Ein e g anze R ö h re und
ein B ru c h s tü ck .
Fig . 4. a. T e s ta integra,
b. Fragiuentum.
Serpnla testa serpentina convexa, laterihus sulco lojigitudinali obsoleto striisqne transversallhus un.
dulatis notatis, crista dorsali plicata.
JS regionihus M o n a s t e r i e n s i h r t s . M .M .
Schlangenförmig gebogen, mit einem faltigen Rückenkaram, und einer verwischten Längsfurche an
jeder Seite neben demselben. Die Seitenflächen sind convex und durch feine, gedrängte Querstreifen
bezeichnet. Durch letzteres Merkmal ist diese Wurmröhre von allen gleichförmigen verschieden, dagegen
mit S e rp u la lim a ta (Tab. 68. fig. 1.) verwandt, welche iudefs feinere Seitenstreifen und einen
sehr uiederigen Rückenkanim hat.
Findet sich im blauen Kreidemergel zu R in k e ro d e bei Münster.
53- S e r p u l a d r a c o n o c e p h a l a
Fig. 5. a. Ma g n itu d in e na tu ra li e t
Ò. ancta.
In n a tü rlic h e r Gröfse und
v e rg rö fs ert.
Serpula testa laevi suhcarinata, in spiram simplicem affixam convoluta, antice adscendente costisque
arcuatis supra aperturam notata.
E montihus L im h u rg ic is . M. B.
Die kleine, schwach gekielte Röhre bildet eme] einfache Spiralwindung, die mit einem ausgebreiteteu
Saume festgewachsen ist, und richtet sich mit dem vordem Endo in die Höhe. Nahe an der
Mündung machen sich einige erhabene, bogenförmige Querrippen bemerklich.
Aus dem Kreide-IVfergel der Gegend.vou M a s tric h t.
5 4 . S e r p u l a d e p r e s s a ,
F ig . 6. Ma g n itu d in e naturali. In na tü rlich e r Gröfse.
Serpula testa depressa laevi convexa, postice in discum irregulärem convoluta, antice serpentina,
ore porrecto contorta, carina dorsali acquali.
E regionihus TV e stp h a lic is. M. B.
Mehrere dieser kleinen Wurmröhren sitzen auf den Austern des Grünsandes der Gegend von
E s s e n an der Ruhr gesellig beisammen, sowohl jüngere als ältere, Sie haben eine sehr breite und
gesäumte untere Fläche, und erscheinen dalier niedergedrückt. Die vollkommene Rohre ist glatt, mit