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greifen äiifserlicli als zackige Naht sichtbar ist. Auf der obern laufen sie in fünf Büscheln von den
SLcrnslrablen des Kanals aus; auf der untern dagegen divergiren sie regelmäfsig aus einem gekörnten.
Felde, welches den engen, runden Nahrungskanal umgibt (D.).
Die Säulen sind theils stiehund, theiE fünfeckig, und haben gleichförmige oder ungleiche Glieder.
Die erstem sind theils glatt und fast eben (A I), theils an den Seitenflächen zugeschärft (BI),
iheiE mit einem Kranze höherer oder niedrigerer Knoten sparsam (Cl) oder dicht {D.E. H.) besetzt.
Bei einigen verlängern sich diese Knoten, um auf- den abwechselnden dickem uud breitem
Gliedern Stachelu zu bilden ( /.). Eben so verhalten sich die eckigen Sänlenstücke, bei welchen
die Knoten oder Staclieln^bald nur sparsam an den Kanten, bald allenthalben hervortreteu. Diese
Auswüchse verlängern sich auch um Wurzeln zu bildeu {Gl), und benachbarte Säulen verwachsen
durch sie miteinander.
Sie kommen bei A m b e rg , im W ü r tem b e rg is c h e n , in der S chw e iz und zu B e rra c h
als Kalk-, Kiesel-, Hornstein-, und Kalcedon-Versieinernngen vor.
E u g e n i a c r ; L o n i 1 i f o
Fig . 8- F id e p a g . 1G5.
F ig . 9. V id e p ag. 166.
E u g e n i a c r i n i t e s H o f e v i Münster.
4 . P e n t a c r i n i t e s s c a l a r i s n o b i s .
H g . 10. Mide p ag. 173. Confer cab. 32. ß g . 3.
5. P e n t a c r i n u s ( ? ) p a r a d o x u s
Fig . 11. A . S . Ca lyx e s in g v lis a rticu lis costalibus compositzis,
magnitudine naturali.
C. D . E . A rtieu h is costalis p rim a riu s , a fa d e externa,
interna e t laterali.
F. G. H . Scapula a f a d e e x te rn a , interna e t la te ra li,
n a tn ra li magnitudine. F a d e s glenoidales lente
auctae.
E in aus e in ze ln en R ip p e n g lie d e rn zuBammcngcstelUcr Kelch,
in n a tü rlic h e r Gröfse.
E in R ip p en g lied v on d e r äu fse rn , in n e rn un d seitlich en F lä c h e
d a rg c s te llt.
E in S c h u lte rg lie d vo n d e r ä u fs e rn , in n e rn u n d seitlich en
F iä c h e in n a tü rlicb e r Gröfse. D ie Gelen id lä cb en sin d v e r-
g rö fs e rt.
Fetrefactwn calcareum, e stratis superiorihus formationis iurassi montium B a r u th in o r u m et
TVürtemhergicorum. M. B. M . M.
Diese Glieder finden sich einzeln in den obern thonigen Schichten der Juraformation (Oxford-
clay?) im B a ire u th is c h e n und W ü r t em b e r g i s c h e n , und unterscheiden sich durch ihre abweichende
Gestalt vou denen aller übrigen Encriniten. Die gröfsem derselben {A. C.) sind winkelig
gebogen. Ihr unterer Theil ist dreieckig und keilförmig, so dafs eine ebene Fläche nach
unten, und zwei, in eine scharfe Kante zusammenlaufende, nach oben gekehrt sind. Der obere
Theil*) ist breit, dünn und von fünf schmalen Seitenflächen begrenzt. Die obere derselben (Dl)
bildet eine halbmondförmige Gelenkiläche, auf welcher man seitlich zwei schwache Grübchen, aber
Aveder eine Querleiste, noch eine OeiTnung des Nahrnngskanals wahmimmt. Der Nahrungskanal
zeigt sich jedoch als eine Furche, die in der Mitte der innem Fläche verläuft, sich unten gabelig ,
theilt, uud mit ihren Annen au den kleinen untem Seitenflächen ihren Anfang nimmt. Diese
(D . E .) bilden vollkommene Gelenkflächen, welche wie jene der Rippenglicder der A p io c rin rte 'jn
gestaltet sind.
Die langem Seitenflächen haben starke Kerben. Stellt man diese Glieder zusammen, so findet
man, dafs die Kerben gegenseitig ineinander greifen, und dafs fünf GUeder einen halbkugeligen
Kelch (A . B.) bilden, welcher durch die einspringenden Winkel der kleinen Seitenflächen fünf
viereckige Oeifnungon zeigt, in welchen vielleicht die Beckcngiieder ihre Stellung hatten.
Die kleinen Glieder (F— H .), welche in denselben Lagerstätten Vorkommen, sind halbwalzig,
äufserUch - convex (F.) und innen durch eine Furche vertieft {GI), welche sich gabelig zertheilt, und
an den daclifönnigen, obem Gelenkflächen endigt. Diese haben die gewöhnliche, mit einem Loche
*) In d e r Zeicb n u n g sind dio G lie d e r io um g e k e h r te r L ag e d a rg c ste llt.
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