
Fig. 2. a — C. Magnitudine naturali. l» natÜiHcber Gröfse.
Ananchytes assulatus, hemisphaericus, amhitu ohcurciato, hasi ad carinae latera excavata, poris
amhulacrorum remotis raris.
Petrefactum calcareum, e marga cretacea Westphaliae. M. B.
Untersclieidet sich von allen übrigen nicht nnr durch seine viel geringere Gröfse, sondern aucl
durch seinen fast herzförmigen Umfang, nnd durch eine geringere Zahl von Tälelchen sowohl in dei
breiten Feldern, als auch in denen der Fühlergänge. Die Täfelchen der letztem sind so grofs, daf
selbst an der Spitze schon zwei einer gröfsern Tafel entsprechen, daher auch nicht mehr als 15 1
Paare von Poren einen Fühlergang bilden. Diese Poren stellen nicht in der Mitte der Täfelchen
wie bei der vorigen Art, sondern am untern Rande derselben. Der Rand und die Milte der unten
Fläche treten etwas hervor, und zwischen ihnen ist die Fläche vertieft. Diese VertiefLingeii, in welche)
die Löcher der Fülilergänge Regen, sind bei A n a n c h y te s s u lc a tu s zwar gekrönt, aber nicht mi.
Stachelwärzchen besetzt, welches indefs bei dieser Art der F.aR ist. Einige Spuren lassen wahraehmen,
dafs auch die Rückenfläche mit Wärzchen besetzt war. Das hintere Ende ist stark zugcspitzt,
das vordere dagegen etwas eingedrückt und die Wölbnüg des Rückens halbkugelig.
Findet sich als Ralkversteinerung in der verhärteten Kreide bei Coesfeld.
VI I I . Ge n u s . Sp ATAKGü S noaiS.
A u a n c l iy ta e sp. et S p a ta n g u s L am.
S p a ta n g u s , S p a t a n g o id e s et B r i s s o id e s L e s k e .ipud K l e i » .
Cor-pus fornicamm, gillosnm, coimexum vel àepressiusaihim, posare truncatum, anace cana-
Ikulaaim, canali a centro vd a dorsi medio ad os usque extenso, amhitu ohcordato, basi subpiana in
medio suhcarinata. Os inferum, margini plus minusve approxirìiatum, transversuni, lahiatum. Anus supramarga
nalis, iuxta marginem vel a mar ghie remoti is.
Ambili a or a recla vd arcuata, vel arciiato-convergentia, geminis anticis cum illonim area canali
immersis, reliquis vel planis vd immersis. Pori amhulacrorum disiuncti vel coniugati, ad latera
et ad marginem plus minusve ohsoleti.
Tubercula aculeorum miliaria, circulo impresso vd granuloso cincta.
Der Körper ist theils gewölbt, theils vom oder hinten erhoben, theils nur convex nnd etwas
niedergedrückt. Vom Scheitel oder von der Mitte des Rückens läuft ein Kanal oder eine Furche
aus, welche sich über den Rand hin bis znm Mund erstrecht, so dafs der Umkreis dadurch eme
verkehrt-herzförmige Geshalt erhält. Die fast ebene B a s is hat meistens nur längst ihrer Mitte eme
flache, hlelförmige Erhebung, Der Mund liegt auf der untern Fläche, mehr oder weniger nahe am
R.ande, und ist, wie bei den Ananchyten, qner-oval oder nierenfönnig, mit einem lippenförmig-vortretenden,
hintern Rande. Der A f te r öffnet sich am hintern Ende oberhalb des Randes, an der
obern Spitze einer gröfsem oder kleinem, ebenen oder eingedrückten Abstumpfnngsfläche, so dafs er
bald liocli bald niedrig steht. .
Die FülilergAänge haben bei einigeü sämintHch eine gerade Richtung, bei ändern sind nur die
vordem gerade, die seitlichen aber gebogen imd bei einei' dritten Ablheilung convergiren sie, indem
sie paarweise ihre lanzettförmigen Felder umschliefsen. Die vordem- bilden bei - allen mit ihrem
Felde den, über den vordem Rücken laufenden Kanal, die hiutern oder mildem Paare aber liegen
mit ihren Feldern entweder in eiuer nicht vertieften Fläche, oder' stellen anf dem Rücken vier Kanäle
oder Furchen dar, deren Vcrliefungen sich jedoch nicht bis zu dem Rand erstrecken. Die
Poren sind theils bei allen Ffihlergaugen oder nur bei den seitlichen durch Querstriche verbunden,
tlieils bei allen getrennt einander gegemlberstehcnd, und gewöhnlich an den Selten und am Rande
kaum oder gar nicht zn bemerken, anf der Basis aber getrennt bis znm Munde fortlaufend, IntUm-
fange des Mundes wird gewöhnlich auch, wie bei den Ananchyten, ein Stein von a emeri ärz
chcn bemerkt, an deren beiden Seilen die Poren sich einsenken.
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