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70 Genus X X X IV .
simlcnfru-migc MiUo ha])en. Die Zwischenräume sind gestrahlt und mit feinen Punkten besetzt. Die
Zahl iler Lamellen ist nur J)ci vcrsciiicdenen Exemplaren verschieden, bei den einzelnen Individuen aber
beständig dieselbe. Sic hat eine sehr nahe Verwandtschaft mit A s t r e a e l e g a n s , unterscheidet sich
aber von jener durch die runde Umgrenzung ihrer Sterne und durch schmälere Zwischenräume. Bei
den i\bdrückcn, welche viel häufiger Vorkommen, stehen die Sterne warzig oder säulenförmig empor,
je zwei ihrer Lamelleu hängen zusammen, der Mittelpunkt ist vertieft, und die Zwischenräume sind mit
Wiirzchcu besetzt.
Findet sich in den Lagen des Kreidekalksteins im St. P e t e r s b e r g e .
Fig . 9. , b. Sii/>eificies eetypi,
C. ancia.
22. A s t r e a a r a c h n o i d e s S c h r o t .
magnitudine naturali e t Ab d rü ck e d e r Ob erfläch e in n a tü rlic lie r Gröfse und
v c rg rö fs e rt.
Astrea stellis orhiailatis segregatis margine prominulis, lamellis in centro reticulatis, interstitiis suh-
tilissime radiatis, radiis hinc rectis pai'allelis ilUnc ßexuosis.
A s t r o i t e s a r a c h n o i d e s . S c h r ö t , E in l. H L p ag. 459. tab. 9. ß g . 3.
F a u j a s /. C. 210. tab. 41. f ig . 1. a . b.
Ectypum crctacenm, e monte S t. P e tr i. M. B.
Findet sich im S t. P e t e r s b e r g e nur als Abdruck der äufsern Oberfläche. Die Sterne sind durch
emporstehende, von einander entfernte und in mehr oder weniger regelmäfsigen Reihen geordnete, warzige
Erhöhungen angedeutet, in deren Mitte sich eine netzförmige Vertiefung dev Lamellen wahrneh-
meu läfst. Die etwas erhabene Begrenzung des ursprünglichen Sternes hat eine ringförmige Vertiefung
hinterlassen. Die Zwischenräume sind mit feinen Strahlen bedeckt, welche nach der Stellung der benachbarten
Sterne bald gerade und parallel fortlaufen, bald geschlängelt und gebrochen sind. Nicht selten
finden sich im P e t e r s b e r g e handgrofse, Imit ähnlichen Strahlen überzogene Flächen, die aber
keine Sterne bemerken lassen. Sie sind wahrscheinlich die Abdrücke der Seitenflächen dieser Coralle,
welche demgemäfs eine sehr ansehnliche Gröfse erreicht haben mochte.
T a b u l a XXIV.
23. A s t r e a R o t u l a .
Tab. X X I V . f ig . \. a. Ectypm.
b. aueta.
cretaceum, magnitudine m tu r a li e E iu A b d ru ck
v e rg rö fs e rt.
1 n a tü rlic h e r Gröfso un d
Astrea stellis remotiuscidis seriatis orhiculatis, margine prominulo suhpentagono, centro reticulato,
interstitiis radiato-lamcllosis, radiis in angulum ßexis.
F a u j a s l. c. tab. 4\.. fig . 3. a. b. p a g . 211.
. E monte S t. P e t r i . M . B.
Auch von dieser Coralle sind uns nur Abdrücke ihrer äufsern Oberfläche bekannt. Dio Ausfüllungen
der Sterne ragen reihenweise, wie kurze Säulen hervor, bestehen aus ziemlich zahlreichenLaiiiellcn,
und haben einen netzförmigen Mittelpunkt. Sie sind mit einer ringförmigen Vertiefung umgeben, und
die mit winkelig gebogenen Lamellen besetzten Zwischenräume bilden eine fünfscitige Begrenzung. Dio
Zellenränder des Originals müssen daher erhaben und fünfseitig gewesen seyn.
Aus dem St. P e t e r s 1)e rg e .
F ig . 2. a. E ctyp um superficiei
b. ancta.
24. A s t r e a
magnUudine n a tu ra li e t
m a c r o p h t h a 1 m a
E in A b d ru c k d e r O b erfläch e ln
v e rg r ö fs e r t
na lü rlich ev G iöfsc u nd
Astrea stellis orhicidatis remotis serialihus, margine suhprominidis, lamellis crassiusculis mniorihus
et mhiorihus alternantihus, amhitu inlerstitiali radiato, radiis crenulatis in angulum coniunctis.
E monte S t. P e t r i . M. B.
Wir beurtheilen die ursprüngliche Gestalt dieser A s tre a nur nach den Abdrücken ihrer äufsern
Oberfläche, welche in der Gebirgsmasse des St. P e te r s b e rg e s Vorkommen. Die Ausfüllungen ' »ler
Sternvertiefungen stehen wie runde, abgebrochene Säulen in geordneten Jleilien licrvoi-, iialien eine aiim.
là.