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Clypeaster. Tah. X L If. 133
£ . A m h u la c r i s a r e n a ■.ounÍ7>entihus h in c in a r g in em v e r s u s o h s o le tis .
Die F ü h le rg ä n g e b ild e n b o g e n fo rm ig -g e k rüm m te S tr a h le n , w e lc h e s ich gegen
d en R an d h iu p a a rw e is e n ä h e rn , u n d d a u n u n d e u t lic h w e rd e n .
5. C l y p e a s t e r C u v i e r i i M ü n s t e r .
Fig . 2. ÍÍ. 5. C. M a gnitudine naturali. In n a tü rlic lie r Grüfse.
Clypeaster convexas, postice äorsatus, amhitu ovato obsolete.pentagona, hasi plario-concava, areis
amhulacrorum angustis suhconvexis, ano longitudinali marginali producto.
B a v a ria e o r ie n ta lis . JM. AT.
'Petrefactum calcareum, e stratis arenae viridis et argillaceo-ferreis formationis calcarei grossi
Dev Rücken dieses Echiniten ist gewölbt, und hat einen nach vorwärts geräckteu Scheitel, von
welchem sich bis zum After ein stumpfer Kiel erstreckt. Die flach vertiefte Basis ist im Umfang
eiförmig und abgerundet - fünfeckig. Die Felder der Fühlergänge sind schmal, lanzetlformig und etwas
erhaben. Der After liegt der Länge nach im Rande, der an dieser Stelle nach hinten und unten
etwas hervortritt. Der quer - fünfeckige Mund steht dem Scheitel gegenüber, und ist mit fünf,
slrahlig-auslaufenden, kurzen Furchen umgeben, in welchen man die Poren der Fühlergänge nur undeutlich
bemerkt. Die Stachelwärzchen des Rückens liegen ohne Ordnung gedrängt neben einander,
und sind doppelt kleiner als jene der Basis, die auch weiter von einander entfernt stehen.
Findet sich in den, zur Formation des Grobkalkes gehörigen, Schichten des feinkörnigen Thoneisensteins
und des chloritischen Sandes am K r o s s e n b e r g e bei T r a u n s t e i n , uud bildet bald
mehr, bald weniger erhabene Spielarten.
6 . C l y p e a s t e r B r o n g n i a r t i M ü n s t e r .
F ig . 3. a. 5. M a gnitudine naturali. In n a tü rlich e r Grofse.
Clypeaster suhconvexus, antice depressus, postice suhdorsatus, amhitu ovali, hasi concava, areis
amhulacrorum planis, ano longitudinali marginali producto.
Petrefactum calcareum, ex eodem loco riatali. M. M.
Unterscheidet sich von dem vorhergehenden durch einen eirunden Umfang, einen flachem Rük-
ken, der vorn niedriger und hinten etwas gewölbt ist, durch eiue weniger vertiefte untere Fläche,
und durch flache, breitere Felder der Fühlergänge. Der After liegt ebenfalls der Länge nach am
Rande, ist aber nur sehr wenig vortretend. Eben so sind die Stachelwärzchen oben sehr klein und
gedrängt, unten gröfser und weiter von einander entfernt.
Findet sich mit dem vorlicrgchendeu am K r e s s e n b e rg e .
7. C l y p e a s t e r L i n k i i «obis.
F ig . 4. a. b. C. MagnUudine naturali. In n a tü rlich e r Gröfse.
Clypeaster convexas, postice suhdorsatus, amhitu ovali, hasi concava, areis amhulacrorum latis
convexiusculis, ano submarginalij
Petrefactum calcareum, e regionihus V i e n n e n s i h u s .
Hat denselben ovalen ümrifs wie der vorhergehende, und Fühlergänge von gleicher Breite; ist
aber oben viel mehr gewölbt und unten stärker vertieft. Die Felder der Fühlergänge sind nicht
ganz flach, sondern etwas convex, uud die Stachelwärzchen doppelt gröfser und weiter von einander
abstehend. Endlich liegt der After am Rande etwas mehr nach unten gerückt. Ob deutliche Füh-
lergänge am Munde vorhanden sind, ist wegen der anhäugenden Versteinerungsmasse nicht zu erkennen.
Kalkversteinerung, mit einem feinköruigcn Conglomerate ausgefüllt. Aus der Gegend von Bad
e n bei W i e n .
8 . C l y p e a s t e r K l e i n i i nobi«.'
Fig . 5. a. b. C. ß ln gnitiidine naturali. In n a tü rlich e r Gröfsc.
Clypeaster convexas, postice dorsatus, amhitu ovato-orhiculari obsolete pentágono, hast concava,
areis amhulacrorum latis convexo-planis ano inframarginali traiuversali producto.
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