
1.1
Fig. 9. tl. S p edmsii m u tila tum . lunguitiuline n n tu rn ii.")
h. Segmentum vellicale.
C. Secmenlum IraiLiversiim n a tu ra ìi e t
ri. aucta magiiiliidiue.
e. Faciei exteruae p a r s , lente aucta.
Ein büscIiHiligtcs E x em p la r, in n a tü rlicb e r GrüPse.
E in suiihrccbtev Uurcliscbiiitt.
E in Q iie rd u rc b s ch n itt, in n a tü rlic lie r un d
YCnnehrter Grüfse.
Ein v e rg rü fs ertes Stü ch ch en d e r äu fse rn Oberlläclie.
Scyphia ohcomca, e slraiis jihrnruin horizontalihus convexis, tuho mediocri.
M e r t i c i l l i t e s c r e t a c e u s . D e f r . n ic tio it. d . sd eu c. uat. L M IH . p ag. 5 Zoo p h y t. la b . 44.
Vctrefactum cretaceum, e monte St. Petri. M . B . ;
Verkohlt kegelförmig, mit enger, nicht tief eindringeiidcr Röhre. Das FadcngoAVcbc stellt ästige,
amosLoinosirendc VerzAveigungen tlar, die vbm Mittelpuncte aussLralilen, und bildet liorizonLaleJ, nach
oben coiiA-exe, düune Schlehten, die locker unter sich Zusammenhängen. Attf den äufscrn Kändcrn derselben,
welche über die unteru Sclüchten übergreifen, erheben sich auf den Aesten des Gewebes
kleine, röhrigo Wärzciien (e.), Avclche gedrängt aneinander stehen. Da die obersten Sdüciitcn .sehr
zerbrechlich siud, und daher leicht verloren gehen, so steht gewöhnlich die liarte Masse der Röhren-
ansfülltmg Avie ein Sliel hervor, und man wird dadurch veranlafst, das obere Endo für das untere aii-
zusehcn.
I'inclet sich im Gesteine des St. P e te r s b e rg e s , und bei N c h o u in der Kreide.
1 0 . hl a n o n p y r i f o
Fig. 10. 17. M a g n itu d in e natnrali.
b. P a r s , lente aucta.
In n a tü riic lic r Gröfse.
Ein Tergröfserte» Stü ch ch en .
Manon stipitatum, turlinatum, fibris a-atsiusculis intricatis, tubulis minoribus in superficie soarsis,
maiorihus in summitate consestis. ■ ‘
Petrefactum cretaceum, e stratis cretaceis ir e s tp h a l ia e . M . 11.
Die Gestalt ist bimförmig, und das Fadengewebe bestellt ans verwiiTten, lockern, ziemlich starken
Farern. Anf der ganzen Oberfl.äche finden siel, kleinere, ni,nie Löcher zerstreut, und auf dor
etwas eingedruckten Fläche des Scheitels sieht man mehrere gröfsere zusammeiigedrängt.
Imd e t sich in der grünlichen Kreide bei C o e s fe ld in W e s tp lia le n ,
2 . C o e l o p t y c h i u m I o b a t u
F ig . 11. a. M a g n itu d in e naturali.
h. Superficiei externae p a rs aucta.
In n a tü rlic h e r Gröfse
E in v e rg rö fs e rte s Stü chchen d e r äu fse rn Oberfläche.
Coeloptychium stipiiatum, ambitu lolatum, infenie plicatum, superne excavatum, cavitate iifiiiuU.
bulijormi marginata undique crihrosa.
PctreficLum cretaceum. , ecreta viridescenti W e s tp h a lia e . M . B .
Dieser Zoophyt ist ,™ C o e lo p ty c h ium a g a ric o id e s (Tab.IX.iig.20.) gestielt, anf der untem
Seile des Hutes gefaltet, nnd auf der obem trichterförmig vertieft. Seine Falten sind indefs am Scitcn-
ran e nicht verwachsen, und sein ümkreis erscheint dalier iu regelmäfsige Lappen abgetlieilt. Die
trichterförmige Vertiefung hat an ihrer Mündnng einen emporstehenden Rand, und ihre Haut ist tliircll-
gängig siebförmig dnrehlöeliert, während bei der erstem Art dnrchlöciierte und dichte Streifen strahlen-
lormig mitemandei- abwechseln.
Fiudet sich in der grünlichcu, festen Kreide bei C o e s fe ld .
3.
Fig . 12. fl. Facies su pe rior,
b. h fie r io r e t
e. lateralis.
d . Segmentum transversum.
Figurae magnitudiite naturali.
C o e l o p t y c l i i u m a c a n l
Von oben,
n o b i
v on u n te n un d
von d e r S e ite d a rg c ste llt.
E in h o rizo n ta le r Du rch sch n itt.
Die F ig u re n in n a tü rlic h e r Gröfse.
Coeloptychium acaule, utrinque concavum, iu ambitu integrum.
Petreftetum cretaceum, c creta margacea W e s tp h a lia e ct B e lg ia e . M . B.
*) Ist in um g c h eh rle r S tellu n g g e ze ich n e t.
Die unvollständigen Exemplare, welche wir von diesem Körper besitzen, geben zwar kein voll-
I Bild desselben, lassen indefs wahrnehmen, dafs er hinsichtlich seiner Stniclur der Gattuiw
C o e lo p ty c h ium angehöre. Das Innere des Körpers ist ebenfalls durch eindringende Falten in divergirende
Kammern abgetheilt (ß .), und auch die obere Fläche scheint mit feinen Löchern durchbohrt
zu sein. Die innere Bodenfläche der Kammern läfst zwei Löcherreihen bemerken, welche seitwärts
in die Scheidewand eiudringen. Beide Flächen, die obere und die untere, sind concav und
concentrisch gestreift. Letztere hat aber weder Falten noch einen Stiel. Die Seitenfläche ist glatt,
senkrecht und gestreift, so dafs der ganze Körper eine kurze Walze darstellt.
Findet sich nur sehr selten bei M a s tr ic h t und bei N ie n b e rg e in der Gegend von M ü a s te r.
7. S i p h o n i a p u n c t a t a Münster.
In natCHicher Grölse.
E in v e rg rö fs e rte s Slü clich en d e r Oberfläche.
Fig . 13. fl. Ma g n itu d in e naturali.
b. P a r s sn p e r fic id , lente aucta.
Siphonia pyriformis, suhpedicellata, ostiolis lateralibus ereberrirnis minutis, area concava ir-
Fegulari.
Petrefactum süiccum, ox arenxzceo quadraio H e rc in ia e - M , B. M , M .
Bimförmig oder niedergedrückt und unregelmäfsig kugeiig, mit einem kurzen, dicken .Stiel. Die
ganze Oberfläche ist mit kleinen, punctförmigen, dicht iiebeneinanderliegenden Mündniigen bedeckt,
und anf dem eingedruckten Scheitel liegen mehrere gröfsere Mündungen ohne Ordnung gedrängt
neben einander.
Eiue Kieselverstemerung, welche im Quadersandsteine bei G o sla r vorkommt.
8 . S i p h o n i a F i c u s n o b i» .
Fig . U . M a gmtu d in e naturtdi. In n a tü rlic h e r Gröfse.
Siphonia suhclavata, ostiolis cariosis lateraUhus, area inftmdihuliformi-
Petrefactum dliceum, ex arenaceo (juadrato H e r c in ia e . M- B . M . M . M u s . M en kea n in n .
Fast keulenförmig, mit vielen wurmstichigen, auf der Oberfläche zerstreutea Mündungen. Das
untere Ende bildet einen didien, kurzen Stiel, und am Scheitel findet sich eine netzförmige, tief ein-
dringende Aushöhlung, auf deren Seitenwand gröfsere, regelmäfsig geordnete Mündungen bemerkt
Averden. Scheint mit S ip h o n ia in c ra s s a ta nob. nahe verwandt zu seyn.
Findet sich im Quadersandsteine der Gegend von Q u e d lin b u rg .
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