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C o n f e r . Tab. 28. f g . 8 - p a g . 82.
Petrefactum calcareum, e calcareo transitorio E i flia e . M . B.
Diese mehr oder weiilger kiigelförmige Calamopore hat dieselben verlängerten, feinen Röhren, wie
C a lam o p o ra f ib r o s a , und kann daher nur als eine Spielart derselben angesehen werden, ob sie rieh
gleich nicht in Aeste zertheilt.
Sie kommt im Uebergangskalke in der E if e l und bei B e n s b e rg vor.
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E x em p lare von v e rs c b ic d en c r G e s ta lt, in n a tü rlic h e r Gröfse.
V e rg rö fs e rte Slü clich en ih r e r Oberfläche.
M . B .
7. C a l a m o p o r a s p o n g .
Fig. 10. a— g . Specimina va ria e fo rm a e , magnitudine naturali.
« — P o r te s su p e r fc ie i lente anctae.
C o n f e r . Tab. 28. f g . 1. 2. 4 ., p a g . 80.
Petrefacta calcarea, e calcareo transitorio E i flia e et A n g lia e .
Unter allen Zoophyten des Uebergangsgebirges sind die G a lam o p o ren diejenigen, welche nicht
nnr am häufigsten Vorkommen, sondern auch die verschiedenartigsten äufseru Umrisse ihres Polypenstockes
zeigen.
YVir sind bemüht gewesen die Arten dieser Gattmig vorzüglich nach der Gröfse ihrer Röhren, nach
der Lage ihrer kleinen, seitlichen Verbindungsröhrchen und nach der Gestalt ihrer horizontalen Scheide-
AAändc zu unterscheiden, mufsten jedoch bemerken, dafs die letztem Merkmale bei den kleinen Röhrchen
der C a lam o p o ra p o lym o rp h a , C. s p o n g ite s und C. fib ro s a nicht sichtbar sind, und dafs hinsichtlich
der Gröfse ein so ällmäliger Uebergang von den kleinsten zu den gröfsern statt findet, dafs
die specifische Begrenzung mehrerer Ai-ten kaum festgesetzt werden könne. Die Schwierigkeit, sichere
Unterscheidungsmerkmale aafzufinden, tritt vorzüglich dann hervor, wenn man es versuchen will kleine,
wahrscheinlich jugendliche Polypenstöcke dieser Gattung zu unterscheiden, wie sie seltener in der E ife i,
häufiger aber in den bekannten Conglomeraten von D u d le y Vorkommen. Mit dem blofsen Auge unterscheidet
man gröfsere und kleinere,' dickere und dünnere Aestchen, deren Röhrenmündungen von verschiedener
Gröfse sind, und mehr oder weniger gedrängt neben einander Hegen. Diese VerschiedcnheiL
wird aber durch zahlreiche, allmäHge Uebergänge verwischt, und es begründet sich die Ansicht, dafs man
Exemplare von einem verschiedenen jugendlichen Alter vor sich habe, welche sich bald durch rasches
VVachslhum zn dünnen Aestchen verlängerten, bald bei langsamer Vergröfscrung gröfsere Röhren und
dickere Aeste bildeten.
Die erste, am häufigsten vorkommende Form (Fig. 10. al) ist die ästige Spielart der C a lam o p o ra
p o lym o rp h a im jiigendHchen Alter und von geringer Grofse. Ihre Aestchen sbid gabelig zertheilt, und
ihre Röhrchen haben bald nmde, bald eckige Mündungen.
Die zweite Form (Fig. h.) hat etwas kleinere Röhrchen als die vorige, deren Mündungen längliche
Sechsecke oder Ovale sind.
Die dritte Form (Flg. c.) bildet kleine, walzenförmige Aestchen, und ihre Röhrenmündungen sind
gerundet, und um die Hälfte kleiner als bei der ersten Spielart.
Eine vierte Varietät (Eig. J .) unterscheidet sich von den vorigen nur durch näher aneinander gedrängte
Röhrchen; eine fünfte (Fig. e.) bildet l(leine, flachgedrückte Aestchen ovalen Röhren-
niündungen, und eine sechste (F ig ./ ) stellt unregelmäfsige Ausbreitungen dar, und kleinere Röhrenmundungen
Hegen zwischen der gröfsern, nmden, zerstreut. Alle diese geringen Ajjweichungen führen
unvermerkt die Form der Galamoporen zu der der C e rio p o re n hinüber, deren röhrenförmige ZeUen
nicht durch Seitenmiüidimgen unter sich in gegenseitiger Verbindung stehen. Da, wo die geringe Grofse
er Polyjieiistämme eine Untersuchung des innern Baues nicht gestattet, bleibt es daher unentschieden,
ob sie der einen oder der ändern Gattung angehören, und nur der zufällige Umstand, dafs man bei
vielen Ceiioporen eine regelmäfsige Slellimg der Röhrenmündungen findet, niemals aber bei den Galamop
o r e n , hat uns veranlafst, die folgenden vier Arten den erstem beizuzählen.
3 1 .
Flg . 1 1. a. Ma g n itu d in e naturali.
b. P a r s , lente aucta.
i r i o p o r a a f f i n i s n o b i s .
In n a tü rlich e r Gröfse.
E in Terg rö fse rtes Stüclichen.
c u n d T 0 “ ostiolis aerpudihus elüptids approximatis qubw