
I ' 'ih
Fungk. Tab. X IV . a XV. 47
Gegenstandes, seine imvollkommenc Erhaltung und gänzliche Versteinerung, gestatten keine nähere Untersuchung
der iuuern Struktur, nach weicher er wahrscheinlich einer ändern Gattung angehören würde.
Kalkversteinerung aus einem Korallenconglomerate von Faxoe.
T äE U L i XIV.
XXIX. G e n u s . F d n g i a nobis.
F u n g i a e t C y c l o l i t e s L a m . P o r p i t a A u c t o r r .
P o r p i t e n . R o r a l l p f e n u i g e . L am e l lo s e F u n g i t e n .
Cellula solitaria, simplex, lihera, dlsciformis seu hermsphaerica, exstructa e lamellis integris vel denticulatis
perpendiculnrihus, in superficie superiori stellam unicam ejformantihus in inferiori coalitis.
Stella superficiem superiorem totam occupans, centro impresso. Superficies inferior suhplana, radiatim
vel concentrice striato-sulcata.
Eine einfache, freie, scheibenförmige oder halbkugelige Polypcnzelle, welche aus ganzrandigen oder
gezähnten, senkrechten Lamellen besteht. Diese bilden einen Stern, welcher die ganze obere Fläche
einnimmt, und in der Mitte eine Vertiefung hat. Anf der fast ebenen, rauhen oder glatten, strahligen
oder concentrisch gefurchten, untern Fläche sind die Lamellen mit einander verwachsen.
Die Gattungen F u n g i a und C y c l o l i t e s Lam. gehen in einander über, und wir sehen uns daher
veranlafst, sie unter obigem Namen zu vereinigen. L am a rck imterscheidet die F u n g ie n durch gezähnte
Lamellen uud eiue rauhe Uuteriläclie; die C y c lo lite n dagegen durch eine glatte, concentrisch
gefurchte untere Fläche und ganzrandige Lamellen. Allein fast bei allen F u n g ie n lafsen sich unten
concentrische Streifen und Furchen wahrnehinen, und solche, bei welchen jene nicht vorhanden sind,
haben dagegen glatlrandige Lamellen. Auch bemerkt man, theils mit dem blofsen Auge, theils durch die
Vergröfserung, dafs die Lamellen des Sterns selbst bei solchen gezähnt sind, welche wegen einer glaileii,
concentrisch gefurchten TJnlerfläche zu den C y c lo lite n gehören würden.
1. F u n i • a d i a t a
T a b .X IV .fig . 1. a. Superficies su p e rio r, magnitudine na tu ra li e t Die o b e re Fläche in n a tü rlich e r Gröfsc und
b. aucta. v e rg i’öfsert.
C. Superficies in fe r io r , magnitudine n a tu ra li, e t D ie u n te re FIHche in n a tü rlic h e r G röfse tind
d. aucta. v e rg rö fs ert.
Fungia kemlspharrica, undique radintim striata, lacuna centrali orbiculata, lamellis maiorihus ge-
miiiatim in stellam conniventihus mmoribiu tenuissimis inter iectis, basi plana radiatim et concentrice
striata.
Petrefactum corneo-siliceum, e stratis arenoso-cretaceis regionis A q u isg r a n e n s is . M. B.
Halbkugelförmig, auf beiden Seiten strahlig gestreift, mit einem vertieften, kreisrunden Mittelpunkte.
Auf der obern Fläche bilden gepaarte, gröfsere Lamellen, zwischen welchen kleinere eingeschoben sind,
die Zeichnung eines fünf- oder sechsstrahligeu Sternes. Die untere Fläche ist eben, und sowohl strah-
lig als concenlrisch gestreift.
Honisteinvcrsteiuerimg, aus den obern Schichten der sandigen, eisenhaltigen Kreide bei A ach en .
2 . F u n g i l a e V i s o b i s .
Fig. 2. <3. S u p eificies su p e rio r, magnitudine na tu ra li e
b. aucta.
C. Superficies iiife r io r , nusgnitudine n a tu ra li e
Die h b c re F läch e in n a tü rlich e r Gröfse und
vergi-öfsert.
Die u n te re Fläch e in n a tü rlic h e r Gröfse und
v e rg rö fs e rt.
Fungia placentiformis, undique siibtilissime striata, utrirujue umhilicata, lamellis aequalibus tenuis-
simis confertis.
'5'. S c l i r ö t c r E in l. I I I . p a g . 506. tab. 9. f i g . T.
Petrefactum calcareum, e calcareo Jurassi Helvetiae. M. B.