
a. Specimen iiiveiiUe e t
b. adultum, maguitudine naturali.
c. Specimen manibus co n vo lu tis, a fa c ie laterali.
d . Facies abdominalis.
e. Facies dorsalis.
Figurae c — e a u cta magnitudine.
E in ju n g e s und
e in ausgcwaclisene» E x em p la r, in n a lü rlicliei' Gröfsc.
E in E x em p lar mit ausammeiigewicbeUcn H ä n d e n , a u f d e r Se ite
liegend.
Die Bauchseite.
Die Riiclicnscite.
D ie F ig u re n c — e v c rg rö fs e rt.
Comatula hrachiis simplicihus, tentaculis hrevihus geminatis a hasi aliisque lojigissimis filiformi,
hus a medio ad apicem usque hrachiorum alternis, hrachiis auxiliarihus hrevissimis costis quinqué
dor salihus affixis.
O p h i u r i t e s f i l i f o r m i s (?) v. S c b l o t h . p e tre fa c t. pag, 326.
B a i e r i o ry c to g r. n o r. tab . 8- lig. 4.
i monument, tab. 7. fig. 2 —
o r r . suppl. tab. XI. fig. 2 — 9.
t e r i a c i t e s p a u n u l a t i i s . v.
r b . o rg . rem. Ill- tab. 1. lig. 15.
S c b l o t h . 1. c. pag. 325.
Vetrefacturn calcareum, e calcareo lithographico montium prope E i c h s tä d t . M. B. M. M.
Der meloneuförmige Körper ist von der Grofse einer Erbse, und kommt auch mit den Seiten-
und Bauchilächcn enlblöst zum Vorschein, wenn die Platten gespalten werden. Im erstem Falle
trägt er seine Arme emporgerichtet, und im letztem kann mau bisweilen eine filnfecldge MaudöiTuuug
wahrnehmen. Die Arme strahlen nicht vom gröfsesten Durchmesser des Körpers aus, sondern steheu
nahe gerückt um den öluud. Uebrigens fmden sich ebenfalls füuf Rippen, die, wie bei der vorigen
Art, von einer kleinen runden Scheibe im Mittelpuncte des Rückens auslaufen, und mit äufserst
zarten, den Hülfsarmen entsprechenden, Eäclcheu dicht besetzt sind. Auch die Glieder der Arme
pud Hände haben eine ähnliche Bildung, tragen aber an ihrer ersten Hälfte gepaarte Tentakeln, und
an ihrer letzten bis zur Spitze hinaus lange, borstenfürinige Finger. Die Tentakeln siud pfriemcn-
förmig und gauz gerade, haben die Länge eines Gliedes, uud finden sich an jedem Handgliedc,
nicht aber an den Fingern.
Häufig beugen sich die Arme schon von der Wurzel an, noch häufiger aber siud dieselben mit
ihren Endhälften einwärts gerollt oder verwirrt, so dafs die zwischen den abgebrochenen uud verwirrten
Fingern liegende, etwas härtere, Kalkmasse die Darstellung eines Sternes mit breiten, häutigen
Strahlen (B a i e r i m o n um . tab. 7. fig. 6.) veraulafste. Eben so häufig findet sich auch die
folgende Art in demselben Zustande.
Kommt mit der vorigen uud der folgenden Art ziemlich häufig und familienweise im lithographischen
Schiefer zu S o le n h o fe n vor, jedoch sehr selten deutlich erhalten.
4. C a m a t u 1 a f i l i f o r m i s n o b i s .
F ig . S. A. B . M a g n itu d in e n a tu ra li e t aucta. b i n a tü ilic b e r a n d v e rmcln-ler Gröfse.
Comatula hrachiis simplkihus, tentaculis hrevissimis geminalis aliisque longissimis filiformihus
a hasi nd apicun usque hrachiorum alternis, hrachiis auxiliarihus hrevissimis costis qulnquc dorsali,
hus affixis.
Occurrit cwn pracedcntihus eodem loco natali, M. B. I\T. Ml
.Der Körper dieses Thieres ist wie bei der vorhergehenden Alt gebildet, und hat dieselben, mit
zarten Hülfsarmen besetzten Rippen, ähnlich gebildete Arme und pfriciBenförinige Tentakeln. Die
fadenförmigen-, langen Fiuger sitzen aber .schon am ersten Gliede dev Hand, stehen dann abwechselnd
bis zur Mitte derselben auf jedem dritten, und bis zur Spitze auf jedem zweiten Gliode. Die
Mitte des Rückens, von Avelchcr die Rippen auslaufen, bildet eine erhabene, sternförmige Scheibe.
.Findet sich mit den vorhergehenden i\rten zu S o le n h o f e n .
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