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■ Cyathophyllum affixum, caespitosum, suhcyUndricum, cellula terminali vel campanulato-excavata vel
truncata e disco et margine prolifera, lamellis aequalihus crenulatis.
B l a d r e p o r a t r u n c a t a . Bl. comp o sita , corporibus p ro life r is e disco pluribus margine eoadunatis, ste llis tru ru a tis , centro
cylindraceo-concitvis. F o u g t , Amoen. acad. I . p ag. 93. tab. 4. ß g . 10.
F u n g i t a e . B r o o i e l . lith . tah. 39.
Petrefactmn calcareum, e calcareo transitorio E i f l ia e . M. B.
Diese Becherkoralle erscheint in sehr abweichenden Gestalten, bald in einzelnen, gewöhnlich festsitzenden
Stämmen, die kurz oder verlängert, dicker oder dünner sind; bald gröfsere oder kleinere Rasen
bildend. Ihre Stämme sind fast walzig, gerade oder hin- und hergebogen, und die Ränder der
proliferirten Endzeilen mehr oder weniger verschmolzen. Wenn sie Rasen bildet, so sind die Stämme
theils ihrer ganzen Länge nach mit einander verwachsen, so dafs sich die Ränder der Enzellen noch berühren,
theils sind letztere frei und erheben sich über ihre Nachbarn. Die Endzeile hat gleichförmige,
feingekerbte Strahlenblättchen, und ist bald ganz flach, wie abgestumpft, bald glockenförmig ausgehölili.
Wenn sie nur aus ihrer Milte proliferirt, behält sie die Breite des Stammes und bleibt einfach. Nicht
selten aber erweitert sie sich becherförmig, und schickt aus ihrem Rande eine Anzahl junger Spröfslinge
empor, so dafs dadurch die Rasen gebildet werden, welche au ilirer Oberfläche, wie bei dem auf Tab.
XV. Fig. 13. abgebildeteu Exemplare, gröfsere und kleinere, flache und glockenförmige Endzeilen darstellen.
Kalkversteinerung aus dem Uebergangskalke der E i f e l, wo sie lose, unter der Dammerde und auf
der Oberiläche gefunden wird.
3. C y a t h o p h y l l u m r a d i c a n s nobis.
Fig . 2. Blagnitudine m tu ra li. In n a tü rlic h e r GröTse.
Cyathophyllum elongaütm, gracile, caespitosum, oblique proliferum, rugis radiciformibus concrescens,
cellula ierjninali plicata (?).
Petrefactum calcareum, e montibus calcareis transitoriis E i f l i a e . M. B.
Die einzelnen Stäinme sind schlank, verlängert, gerade und hängen durch schiefe, wurzelförimge
Qucrrunzclu aneinander, welche sich aus den Rändern der schief proliferirenden Eudzellen hervorbildeten.
ffie und da sind auch junge Sprofsen aus den Raudern der Endzeilen emporgewachsen. Die
Gestaltung der Lamellen läfst sich am unvollständigen Exemplare nicht detxtlich bestimmen.
Kalkversteinerung aus dem Uebergangskalke der E i f e l, wo sie sich einzeln unter der Dammerde
findet.
4. C y a t h o p h y l l u m m ' a r g i i i a t u m n o b i s .
Fig. 3. M a g n itu d in e m tu ra li. In n a tü rlich e r Gröfso.
Cyathophyllum turbinatum, incurvum, radicans, cellula terminali campamdato-excavata marginata,
stellae lamellis cremäatis in externa margine numero dupJicatis.
Petrefactum calcarewn, e calcareo transitorio P ro v in c ia e M o n tium B o ru ssica e . M. B.
Ki-eisclfürmig und mit der zugespitzten, gekrümmten Basis angewurzelt. Die Endzeile ist glockenförmig
ausgehühlt, und die gekerbten, regelmäfsigen Lamellen steigen über den Rand nach aufsen herab,
und verdoppeln sich hier der Zahl nach.
Kalkversteinerimg aus dem Uebergangskalke der Gegend von B e n s b e rg . Findet sich lose unter
der Damracrdc.
5. C y a t h o p li y I 1 u m e x c e n t r i c u m tiobis.
Fig. 4. Ma g n itu d in e m tu ra li. l» n a lü rlic lie r Gröfsc.
Cyaihophyllum turhinato-ahconicum, radicans, cellulis proliferis excentricis, cellula terminali patellne-
fo rm i, lamellis aequalihus.
Pctrefaclum calcareum, e calcareo transitorio P r o v i n c ia e M o n t iu m B o r u s s ic a e . M. B.
Vcrkciirt-kegelförinig, fast kreiselfonnig, schief proliferirend, an der Basis mit Wurzelsprofsen versehen.
Das Cenlrum der Endzeile liegt nach der einen Seite hin, und der Rand der vorhergehenden Ist
nach der entgegengesetzten weit hervorragend. Die Endzeile ist schüfselförmig vertieft, und hat gleicli-
förinigo, rogcimäfsige Strahlen.