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die ganze Koralle mit Versleiuerungsmasse diirchdraugeQ ist, so sind ihre einzelnen Röhreu auf der
Oberiliichc mit einander verschmolzen. Ist alsdann die Ausfüliungsmasse bis zur Tiefe von einigen
Linien ausgewittert, so erscheint sie rundzellig, uud hat das Ansehen einer Millepore (Fig, 3. a.4. a. 5.a).
Sind die verschmolzenen Röhren aber bis oben ausgefüllt, so nimmt man die innere Rundung der
. Höhlen nicht wahr, und die oberen Kanten der verschmolzenen Röhremvande haben ein eckigzeiliges
Ansehen (Fig. 2. a). Selten sind die natürlichen Röhreuwände noch als zerreibliche Kalkmasse erhalten
(Fig. 3. b. C. 4. d); häufiger finden sich die walzigen Ausfüllungen, deren Warzenreihen den
Mündungen der seitlichen Verbindungsröhren entsprechen. Bei einigen sind sogar die Ausfüllungen
dieser Verbindungsröhren in Gestalt zarter Fädchen noch erhalten (Fig. 2. c. d. 4. c). Je nachdem
also die Wände der Röhren erhalten oder vernichtet sind, erscheinen diese auf der Bruchilächo als
walzige oder eckige Säulen. Bisweilen, z.B. bei W e rn in g e r o d e am Harz und iu der Gegend von
E l b e r f e l d , finden sich in der Grauwacke und im Thoneiseustein auch Abdiaicke ihrer äussera
Oberfläche, wie sie G u e tt a r d a. a. 0 . abgebiklet hat.
Rücksichtlich ihrer ursprünglichen Form bildet die Koralle folgende Spielarten.
«. Knollig, halbkugelig, mit dickem, langem, aus dem Mittclpuncte divergirenden Röhreu.
Hat dem äufsern Ansehen nach grofse Aehnlichkeit mit Calam. g o th la n d ic a und G. b a -
s a l t i c a . Kommt in der E i f e l und bei E lb e r f e ld vor.
ß . Knollig-ästig, mit etwas dünnem und kürzern Röhren und kleinem Röhrenmündungen. Findet
sich an denselben Orten.
y. Aestig, mit fingersdicken, gabelig- oder handförmig-verästelten Stämmen. Die Röhren, welche
aus der Achse schief nach oben divergiren, sind daher kurz und verkehrt-kegelförmig. Diese
Form giebt den eigenthümlichen Bau der lioralle am deutlichsten zu erkennen, da sie auf
jede, oben angezeigte Weise versteinert vorkommt. Man findet sie im Uebergangskalke zu
H ib ig e n s te in bei G ru n d am Harz, bei N am u r, in der E i f e l, bei B e n s b e rg und
P a f i r a th .
S. Aestig, mit schlanken, einfachen oder sparsam gabefig- zertheilten Stämmen. Diese Abänderung
ist wenig von der vorigen verschieden, imd findet sich in den knolligen Massen der
folgenden Art eingewachsen und ganz versteinert, so dafs man nur die runden Röhrcmnün-
dungen auf ihrer Oberfläche wahmimmt. Findet sich bei B e u s b e r g .
7. C a l
T a b u l a XXVBI.
m o p o r a s p o n g
Calamopora tuherosa vel ramosa, tuhihus ohconicis hrevihus tenuihus imhricatis extus mhpi'ismaticis
vel rhomhoideis intus cylindricis vel compressis, dissepimentis planis remotiusculis, poris communican-
tihus {ad ángulos dispositis?) alterjiantihus.
». V a r. tu h e ro sa . Lnformis, hemisphaerica, placentaeformis, tuherosa, tuhulis miniinis imhricatis
compressis, ostiolis rhomhoideis.
Fig . 1. a. b. A la u r e superiori.
C. F a n , lenee aucta.
d . Id em , a latere inferiori.
e. F a r s eius aucta.
f . g . Tuborum nuclei denudati.
Von d e r o b e rn Seite.
E in v e rg rü fs e rte s Stüclichen.
Von d e r u n tem Seite.
E in v e rg rö fs e rte s Stüclichen.
In n e re A u sfü llu n g en d e r R ü h re n .
E a y p um p . t r i , „ u m E in .e n g rü r s .r tc r A b d ru c k d e r ä n f.o rn O b o rllä c b c , .u s dom
S t . P c t o r r b c r e o .
A l v e o l i t e s l u b o r b i
p a g . 1 8 6 .
E s c h a r i t e s s p o n g i ,
s . A. hemisphaerica, su jje r f eie cellulis cb liquis subimbrieatis pe rfo ra ta . L am . s y s t , I I .
h l o t h . l. C. p a g . 3 4 5 . F u n g i t e s d e f o r m i s (Pa g in a in fe r io r exesd) l. c. p a g . 3 4 8 .
,(3. Var, ram o sa , ramis gracilihus simplicihus vel divaricatis et coalescentihns.
Fig. 2 .'a . b. F a r ia e fo r t.
m o n t i u m
C. d. e x E i f l i a .
i p e tr e fa c ta , e P r o v i n c i a Ganz v e rs te in e rte Ex em p lare v e rsc h ie d en e r G e s ta lt,
e i B e n s b e r g und
aus d e r E i f e l .
'Y C C s V I ì ì n K