
7. N u c l e o l i t e s e x c e n t r i c u ;
Tab. X L I X . Fig. 7. a. b. Magrätudiru
e. iiacurali.
Vergrofsert und
in natürlicher Gröfse.
Nucleolites convexus, suhdepressus, amhitu suhorhicidari, amhdacris e vertice duplici radiantihus
suhdivergentihus, anticis arcuntis, posticis subinconspicuis, ano dorsali retuso.
Petrefactum calcareum, e calcareo iurassi B a v a r ia e . M. M .
Der etwas niedergedrückte Körper ist im Umfange fast kreisrund, am After schief abgestumpft
und etwas eingedrückt, und auf der unterà Fläche flach erhaben. Der Mund liegt weit nach vorn.
Zwischen demselben und dem After tritt eine flache Erhöliung hervor, und gegen den vordem Rand
lauft eine Furche aus. Die vordem Fühlergäuge sind linienförmig, etwas gebogen und divergirend.
Sie strahlen vou einem weit nach vom liegenden Scheitelpunkt aus. Die hintern dagegen, welche
kaum bemerkt werden können, vereinigen sich unmittelbar über dem After, so dafs also zwei sclir
entfernt liegende Scheitelimnkte vorhanden sind. Auf der untern Fläche bemerkt man kleine Stachel-
Warzen, auf der obern aber sind sie verwischt.
Findet sich im Jurakalke der Gegend von K e h lh e im .
8 . N u c l e o l i t e s c a n a l i c u l a t u s nobis.
Tab. X L I X . ß g . 8. a. Facies superior e t
b. la te ra lis , tnagiiitudine duplici.
Von oben und
von der Seite, i awcifacber Vergröfscrung.
Nucleolites suhdepressus, amhitii ovato-orhiculari, hasi . . . (?) amhulacris linearihis e vertice duplici
radiantihus, anticis rectis posticis suharcuatis, ano vertici posteriori approximato intra lacunam
dorsalesn.
Petrejactum ccdcareum, e stratis ferreo-argiliaceo-oolithicis B a v a r ia e . M . M .
Ziemlich flach, im Umfange kreisförmig. Die Fühlergäuge sind linienformig, und strahlen von
einem doppelten Scheitelpunkt aus. Die vorderu verlaufen ganz gerade und fast parallel, die hintern
aber krümmen sich gegen ihren Vereinigungspunkl, der seine Stelle nahe neben dem After hat.
Der After liegt hoch am Rücken, in einer tiefen Furche, welche sich im Räude verflacht. Die
Rückenfläche ist fein gekörnt, und mit zerstreuten, deutlichen Stachelwärzchen besetzt. Die Beschaffenheit
der untern Fläche läfst sich am vorliegenden, beschädigten Exemplare nicht erkennen.
Kalkversteinerung, aus dem oolithischen Thoneisenstein vom S t a f f e lb e r g e im B am b e r g
is c h e n .
C. Ore q u in q u a n g u l ä r i , a m h u la c r o r u m r a d i i s s t r i i s t r a n s v e r s i s co?iiugatis.
D e r fü n fe ck ig e M und is t mit b lum e n b la ttf o rm ig e n F ü h le r g ä n g e n um g eb en .
A. Amhdacris completis, poris in vertice striis transversis coniugatis.
Die Fühlergänge sind ringsum sichtbar und ihre paarigen Poren auf dem Scheitel
mit Querstrichen verbunden.
9. N u c l e o l i t e s s c u t a t u s L am.
Tab. X L U I . Fig. 6. M a gnitudine naturali. In natürlicber Gröfse.
Nucleolites assulatus, suhconvexus, amhitu quadrangulari, hasi excavata, amhulacris in dorso rectis
lineari-lanceolatis in oris amhitu lanceolatis, tuherculis aequalihus, ano magno dorsali in sulcum ex-
currente.
N u c l e o l i t e s s c u t a t a . N . e llip tica , sub q u a d ra ta , convexo• depressa, postice la tio r , amhdaeris quiñis comp letis , ano
dorsali. L a m . Syst. I I I . /utg. 3G. n. 1.
S p a t a n g u s d e p r e s s u s . Lcsbc apud Klein pag. 238. tab. 51. ß g . 1 — 3. (E x c tu s is synonymis). Encycl. tab. 157.
ß g . 5. 6.
E e h i n ò h r i s s t i s . Brcyn echin. p ag. C3. tab. 5. f ig . 1—3.
E c h i n u s d e p r e s s u s . \ . Schloth. F e tr e f. p ag. 3 id .
Petrefactum ccdcareum, e calcareo iurassi H e lv e tia e . M. B. et M. M.
Oben flach-gewölbt, im Umfange fast viereckig, in der Mitte der untern Fläche vertieft. Am
Scheitelpunkte bemerkt man vier aiisgesclilitzte Löcher. Die gleichförmigen Stachelwärzchen sind fast
m Reihen geordnet, und die Zwischenräume fein gekörnt. Die Ränder der Tafelchen crsclieinen
glatt, nicht mit Warzen besetzt, so dafs der Körper ein getäfeltes Ansehen erhält. Die Streifung
der linien-lanzettförmigen Fühlergänge erstreckt sich bis zur Mitte des Rückens,, von wo an die beiden
Löcher jedes Paares so uahe zusammenrücken, dafs keine Streifen zwischen ihnen Raum finden
können. Auf der Basis bilden die Felder der Fühlergänge flache Furchen, und ihre Lücherreihe n
stellen am fünfeckigen Munde einen strahligen Stern mit zugespiizten Strahlen dar. Der After liegt
in der Milte des Rückens, und ist sehr grofs.
Findet sich im Jurakalke der S c hw e iz .
B. Amhulacrorum poris ad latera ohsoletis vix eonspicuis, omnihus disiunctis.
Die Poren der Fühlergänge sind an den Seiten sehr klein, kaum sichtbar, und auf
dem Rücken nicht durch Querstriche verbunden.
1 0 . N u c l e o l i t e s p y r i f o r m i s nobi*.
Fig. 7. a , h. C. Ma gmtu d in e duplici. In verdoppelter Gröfse.
d . e. Nucleus laevis e t Ein glatter Steiniiern.
f . Nucleus a ssu la tu s , magmtudine naturali. Ein getäfelter Steiniiern, beide in nalürliclier Gröfse.
Nucleolites fornicatus, postice suhcarinatus, amhitu ohovata, hasi plana, tuherculis aequalihus minimis,
amhulacris in dorso suhrectis vix distinctis in oris amhitu elliptico - convergeniihus, ano siih-
marginali loho promniulo imminente.
E c h i n u s p y r i f o r m i s . E . o v a tn s , a ltero Juie gib b u s, basi p la n u s , ambulacris q uiñis snbpetaloideis obsolete porosis.
Lin. Gmel. p a g . 3201, n. 105.
L e s li C apud Klein pag. 255. tab. 4'i. ß g . 7. tab. 51. ß g . 5. 6.
E n c y c l . tab. 159. ß g . 11. 12.
Wal eil, im Natu rß . I X . p a g . 263. tab. 4 .ß g . 7.
N u c l e o l i t e s A m y g d a l a . Lam.?
E c h i n i t e s a m y g d a l a e f o r m i s . y . Schlotli. F e tre f. pag. 319.
Petrefactum siliceum vel calcareum, e stratis cretaceis alhis regionum A q u i s g r a n e n s i s et
T ra ie c ta n a e ad M a s am . M. B.
Gewölbt, hinten mit einem stumpfen Kiel, welcher über dem, oberhalb des Randes liegenden
After mit einem Vorspruuge geendiget ist, im Umfang eiförmig, auf der Basis flach-convex. Die
Stachelwärzchen sind sehr klein und gedrängt, auf der untern Fläche jedoch etwas gröfser. Die
Fühlergänge werden auf der Rückeniläche nur bei wenigen Exemplaren bemerklich, da ihre Locher
aufserordentlich fein sind. Desto deutlicher erscheinen sie als eine fünfblätterige Blume um die
Mundöflhung, indem die äufsern Löcherreihen jedes Paares convergiren, und die Paare der Löcher
sogar durch Querstriche verbunden sind. Das Bild einer Blume wird noch dadurch hervorgehoben,
dafs jede Ecke des !Mundes eine halbkugelige Erhabenheit bildet.
Die Steiukerne sind zum Theil glatt, zum Theil getäfelt, und zeigen den Verlauf der Fühlergänge,
welche am Rande des Körpers breiter werden, sehr deutlich.
Findet sich als Hornsteinversteinemng oder mit Kalkspath uud Kreide ausgefüUt, in der Gegend
von Aachen und h l a s t r i c h t in der weifsen Kreide.
1 1 . N u c l e o l i t e s l a c u n o s us nobis.
Fig . 8. a. b. e. M a gnitudine trip lie i. In dreifacher Vergröfscrung.
Nucleolites suhconvexus, amhitu ovato, hasi longitudinaliter excavata, amhdacris in dorso linearihus
dimidiatis in oris amhitu suhdivergentihus, ano intra lacunatn dorsalem.
Petrefactum calcareum, c creta margacea JV e s tp h a lia c . M. B.
Der Umfiuig eckig-eiförmig, der Rücken etwas flach gedrückt, die Seitenräuder unten xiber-
stehend, so dafs die untere Fläche rinueuförmig vertieft erscheint. Die Stachelwärzchen sind gleichförmig,
und der After liegt iu einer liefen Grube des Rückens. Die linienförmigen Fühlcrgänge sind
bis an die Hälfte des Rückens sichtbar, geben sich über den Rand hin nur noch hier und da durch
feine Löcher zu erkennen, und werden erst in den Furchenstrahlcn des Mundes wieder deutlicher, in
welchen sie divergirend auslaufen.
Findet sich im Kreidemergel bei E s s e n an der Ru h r.