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Die proliferirenden Endzeilen sind scheibenförmig, kaum merklich vertieft, und statt der strahlenförmigen
Lamellen mit kleinen, blasenförmigen Erhöhungen bedeckt. Indem sie schief proliferiren, bilden
die, von einander nach einer Seite hin abgerückten Scheiben einen fast keilförmigen, zusammenge-
di’ückten CoraUenstamm.
Kommt einzeln und lose auf der Oberfläche des Kalkgebirges der E i f e l vor.
17. C y a t h o p h y l l u m p l a c i t i f (
Ttg.h a. Pa g in a superior e t
b. in fe rio r.
Von d e r o b e rn un d
v o n d e r u n te rn Seite.
Cyathophyllum discoideum, suhtus planiusculum, oblique concentrice .Striatum, cellula terminali con.
cavo-explanata vesiailoso-laeviusmla.
Petrefactum ccdcareum, e calcareo transitorio E i f l i a e . M. B.
Scheibenförmig, einzeln und frei, unten fast eben, schief-concentrisch geringelt. Die EndzeUe ist
flach-concav, uud fast glatt. Einige blasige Unebenheiten machen sich kaum bemerklich.
Findet sich als Kalkversteinerung lose und einzeln in der Dammerde des Uebergangsgebirges der
Eifel.
18. C y a t h o p h y l l u m p l i c a t u m
F ig . 5. Ma g n itu d in e naturali. I n n a tü rlic b e r Gröfso.
Cyathophyllum troclùforme, cellulis infiindihidiformihiis proliferis radiatim plicatis margine liheris,
terminali infundihuliformi.
Petrefactum calcareum, e Suec ia. M. B.
Kreiselförmig, einzeln und frei. Die aus dem Mittelpunkte proliferirenden ZeUen sind trichterförmig
und dünn, zeigen anstatt der SternlameUen eine strahUge, regelmäfsige Faltung, und sind zum
Theile mit ihren Rändern frei, zum Theil untereinander schichtenweise verwachsen.
Diese KoraUe zeigt den ZeUenbau dieser Gattung am deutlichsten.
Kalkversteinerung aus Schweden.
19. C y a t h o p h y l l u m q u ; e m 1 n u m o b .is .
Fig . 6. a. Germina eaespitosa. Ba sen fö rmig v e re in ig te Keime d ie se r Corallo.
b. C. V a r ia e fo rm a e specimina, cellulis terminalibus segrega- E x em p la re , d e re n En d ze ilen zum Tb o ile m it ein an d e r ve rwach sen ,
t i s e t suhcontiguis. zum T h e ile g e so n d ert sind.
Tab. X I X . Fig . 1. a. Specimen hemispiiaeriai
bus contiguis.
b. Specimen exesum.
T a b u l a XIX.
j , cellulis te rminali- E in ha lb k u g elfö rmig e s E x em p lar i m stofscnden En d ze lle
n , vo n d e r o b e rn Se ite dargcstellt.
E in alig crieb en e s u nd v e rw itte rte s Exemplar.
Cyathophyllum caespitosum, cojiis suhcoalescentihus ternis vel quaternis e singulo proliferis, ceüuUs
terminalihus excavato-campanulntis suhcontiguis, disco suhplano, lamellis cxiguis maiorihus minorihus.
que altertiis.
M a d r e p o r a t r u n c a t a L . E s p e r P e tr e f. tab. 4. f g . 2.
F a v o s i t e s a l v e o l a t a . L am . sy s t. I I p ag. 205.
Petrefactum calcareum, e calcareo trajisitorio P ro v in c ia e M o n tium B o ru s sica e et E iflia e .
M . B.
Diese Coralle macht immer ansehnliche Rasen. Ihre ersten Anfänge bilden eine Scheibe von seichten,
rundlichen oder eckigen ZeUcn, wie solche in Tab. 18. Fig. 6. dargestellt ist. Iu einigen derselben
sieht mau noch keine SternlameUen; in ändern sind sie im Mittelpunkte, als Anfänge der zweiten,
sich erhebenden Zelle zu bemerken. Es ist daher wahrscheinlich, dafs die sonderbare Honigwaben-Co-
ralle (Tab. 1. Fig. 11. S. 4 ) nichts anders sei, als eine Versammlung solcher Keime.
Haben die walzenförmigen Verlängerungen eine gewifse Höhe erreicht, so beugen sie sich divergircnd
auseinander, die Endzeilen erweitern sich, und vier ihrer Strahlenlamellen wachsen stärker als die
übrigen, berühren sich im Mittelpunkte, tmd theilen den Raum in vier Theile ab. leder derselben ist jetzt
eine eigene Zelle geworden, welche, da sie von den übrigen gedrängt wird, fünfseitig erscheint. Diese
jungen Zellen waciisen nunmehr divergirend in die Höhe, und theilen sich, wenn sie eine Länge von
sechs oder zwölf Linien erreicht haben, iibennals; so dafs der Rasen auf diese Weise nach und nach