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eine halbkugelförmige Oberfläche gewinnen mufs. Da auf dieser alle Zellen gedrängt mit einander verwachsen
und meistens fünfeckig sind, so «scheint die Koralle eine A s t r e a zu seyn. Indefs erkennt man
sie auch noch io dieser Gestalt an den hie und da vierfach nebeneinander stehenden kleinen Zellen.
Die Weite und Tiefe der Zellen ist bei einzelnen Exemplaren bald gröfser bald geringer. Sie sind becherförmig
vertieft, an ihren Seitenwänden abwechselnd mit gröfsern und kleinern Strahlenlamellen besetzt,
und haben einen glatten und flachen Boden.
Verwitterte Stücke dieser Versteinerung haben (Tab. 19. Fig. 1. b) ein ganz fremdartiges Ansehen,
und zeigen auf ihrer obern Fläche anstatt einer Zellenvertiefung nur den füiifseitigen Umrifs und eine
kleine Erhöhung im Rliltelpunkte.
Diese Versteinerung findet sich häufig im Uebergangskalke der E i f e l, seltener bei B en sb e rg und
zwar lose auf den Feldern und in der Dammerde, mehr oder weniger vollständig erhalten und vom
Nebengesteine befreit.
20. C y a t h o p h y l l i
F lg . 2. a. b. R am i iuveniles pro liferi,
e. d . Specimina eaespitosa.
m c a e s p i t o s u m
Ju n g e , p ro life riren d e Aeste.
Ra se n rd rm ig e , g rö fs e re Exemplar
ge stellt.
ve rsch ied en en Se iten dar-
Cycahophyllum ccKspitosum, conis divergentihus segregatis quaternis vel senis e sixigulo proliferis, cel
lula terminali campanulato-excavata, lamellis maiorihus minorihusque alternis.
C a l a m i t e s t r i e . G u e t t a r d mérn. I L ta h . 34. p a g . 483.
C a l a m i t e l i s s é . G u e t t a r d mérn. IT. tab. 36. 37. p ag. 486.
Petrefactum calcareum, e calcareo transitorio P r o v in c ia e M o n tium B o r u s s ic a e et E i flid e
M . B.
Diese Coralle kommt in Ansehung ihres Wachsthums und ihrer allgemeinen Bildung mit der vorigen
überein, unterscheidet sich aber durch folgenden Eigenthümlichkeiten. Ihre walzigen Aeste proliferiren
in gröfsern Zwischenräumen, wachsen nur kurze Strecken aneinander-gedrängt in die Höhe, divergiren
vielmehr sogleich an ihrem Ursprünge, und beugen sich nicht selten hin nnd her. Die Endzeilen
stehen daher an der Oberfläche eines Rasens, durch gröfsere oder geringere Zwischenräume von einander
gesondert, empor, und haben, da sie sich nicht drängen, eine kreisrunde Mündung. Ihre Ver-
tiefimg ist glockenförmig, und von ihren zarten LameUen wechseln gröfsere und kleinere mit einander
ab. Die Zahl der, aus einer gemeinschaftlichen Endzeile hervorsprofsenden, jungen Zellen ist hier grösser
als bei der vorigen Art, und man zählt 4— 7 derselben.
Findet sich unter denselben Verhältnifsen, wie die vorhergehende, in der E if e l und bei Ben sb erg .
2 1 . C y a t h o p h y l l u m p e n t a g o n u m n o b i s .
H g . 3. Specimen, superficie exesum. E in äu fse rlich v e rw itte rte s Exem plar.
Cyathophyllum glomeratum, conis coalitis, plurihus e singulo radiaraihus, cellulis tcrmijialihus pen-
tagonis contiguis planis disco mammillari, lamellis raris aequalihus.
Petrefactum calcareum, e calcareo transitorio montium prope N a m u r c u m .
Die Corallenmasse bildet eine halbkugelige Oberfläche, uud zeigt dicht aneinander gedrängte, fünf-
seitige Zellen. Diese sind, wahrscheinlich weil ihre erhabenen Ränder durch die Verwitterung verloren
giengen, ganz flach, haben einen warzenförmig-erhabenen Mittelpunkt und nur wenige, gleichförmige Lamellen.
Findet sich in der Dammerde auf der Oberfläche des Üebergangskalkes der Gegend von Namur.
22. C y a t h o p h y l l u m A n a n a s nobis.
H g . 4. o. b. Specimina cellulis ma io rilu s ec minorihus. E x em p lare m it g rö fs e rn un d k le in e rn Endzeilen.
CyatTwphyllum caespitosum, suhhemisphaericum, conis plurihus e singulo radiantihus conlitis infe-
riorihus suhßexuosis nigoso-annulatis, cellulis terminalihus contiguis hexagonis, disco tuhuloso, limho suh.
plano sutura marginato, lamellis remotiuscidis aequalihus.
M a d r e p o r a A n a n a s . Madrepora comp o sita , corporibus p ro life r is e centro plurihus u ndique co a ihma lis, s te lla convexa,
centro concava. L i n . Amoen. acad. I . p a g . 92. tab. h. fi g . 8.
A c e r v u l a r i a b a l t i c a . S c h w e i g g . Handb. p ag. 418.
M a d r e p o r a A n a n a s . P a r k , organ. rem. tob. 5. f i g . 1.
Petrefactum calcareum, e calcareo transitorio prope N a m u r cum.