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Genus I.
1 5 . C i d a r i t e s c r c n u l a r i s L am .
Tab. X L . Fig. 6. n. b. Ma g n itu d in e naturali. la n a tü rlich e r Grofse.
cidarites suhghhosus, verrucis arearum omuium hifariis, gramdorum circuh dnctis, amiulacro.
nun superiorihus granuliformihits.
C i d a r i t e s c r e n u l a r i s . C. subgiohosa, tuberculis arearum maiorum b ifa r iis magiiis circa papillam crenulatis. L am
syse. I I I . p ag. 59.
B o u r g u e t P e tr e f. tab. 52. f ig . 344. 3 4 1 348.
K u o r r P e t r f . I I 1. ta b . E . ’ / i . k . 35. 4.
P a r k organ, rem. I I I . tab. l . J i g . 6.
E c h i n i t e s g l o b u l a t u s . v. S c h l o t h . P e tr e f. p ag. 314.
Petrefactum calcareum, e calcareo iurassi Sueviae et Helvetiae, et e formatione cretacea
Galliae 'M. B. et M. M.
Fast kug-clig. Anf den gi'ofsen Feldern zwei Reihen von je acht grofsen, halbkugeligen Warzen
mit strahligen Gelenkflächen. Die Warzen jeder Reihe stofsen unmittelbar an einander; jede
Reihe aber ist mit kleinen Körnchen eingefafst. Die Felder der Fühlergänge sind schmal, mid mit
zwei Reihen kleiner Wärzchen besetzt, von welchen nur die untersten vier Paare gröfser werden,
nnd strahlige Gelenkflächen tragen.
Die Stacheln sind nicht bekannt.
Findet sich als Kaikversteinerung im S chw äb isch en und S chw e iz e ris c h e n Juragebirge, so
wie in der Rreideformation vou F r a n k r e i c h .
1 6 . C i d a . n U 1 o S U S n o b i i
In Fig. 7. a. b. b la g n itu d in e naturcdi. n a tü rlich e r Gröfsc.
Cidarites hemisphaerico - depressus, verrucis arearum hifariis granulis in amhitu confertis, areis
maiorihus tuherculomm seriehus hinis marginalihus ahhreviatis.
Petrefactum calcareum, e formatione cretácea Belgiae Juliae et Westphaliae.
Niedergedrückt-halbkugelig, auf jedem Felde mit zwei Reihen von wenigstens je zehn grofsen,
Warzen, deren ziemlich weite Zwischenräume dicht mit kleinen Körnchen besetzt sind. Die grossen
Warzen haben strahlige Gelenkflächen. Ausserdem bemerkt man noch an den Rändern der
gröfsern Felder, in der Nahe des sehr eingedrückten Afters, eine Reihe kleiner Wärzchen, die sich
aJjcr nur bis zur Mitte des Körpers erstreckt.
Findet sich iu der Rreideformation bei Aachen und M a s tric h t, und im Mergclgrand bei E s sen
an der R u h r.
a d r i p o
F ü h l e r g ä n
1 7 . C i d a r i t e s
1 M u n d u u d A f t e r
Fig . 8. a. h. Corpus
C. d. A cu lei,
s u b a n g u l a r i s
U c r K ö rp e r und
iguitudine naturali. die S tac h eln , in n a tü rlic h e r Gröfse.
Cidarites hemisphaerico - depressus, tuherculis arearum omnium hifariis, gi-anuloruin circulo cinctis,
areis amhulacrorum elevato.costatis.
Petrefactum calcareum, e calcareo iurassi Baruthino. M. B. et TVl. M.
Niedergedrückt - halbkugelig, mit zwei Reihen von sechs bis acht gröfsern Warzen, mit strahligen
Gelenkflächen, auf allen Feldern. Die Felder der Fühlergänge stehen wie Rippen hervor, und veranlassen,
dafs der Umkreis des Körpers fast fünfeckig erscheint. Jede Warze ist mit einem Kreise kleiner
Körner umgeben.
Die wahrscheinlich hierher gehörigen Stacheln sind sehr fein gestreift, kurz und pfriemenförmig.
Aus der obersten Schicht des Jurakalkes der Gegend von T h u r n a u und M iig g c n d o r f . bindet
sich auch im W ü rtem b e rg is c h e n .
1 8 . C i d a r i t e s ; i o I 1
D e r K ö rp e r un d
die Stacheln, io n a tü rlich e r Gröfse.
Fig . P. a. b. Corpus e t
C. d . A cu lei, magmtudisie naturali.
Cidarites liemisphaerico-depressus, verrucis in areis elevatis amhulacrorum hiseriatis arearum maio.
rum quadriseriatis, horum amhitu granulis confertis cincto.
C i d a r i t e s v a r i o l a r i s . A le x . B r o n g n i a r t , ossem. fo s s . I I . 2. tab. 5. f i g . 9. A. S . C.
P a r l i . organ. rem. I H ta b 1, f ig . 10.
K n o r r F e tr e f. ta b .E . I I n .3 5 . f i g . 5.
E c h i n u s v a r i o l a t n s . T. S c li 1 o t h. P e i r e / ' . 315.
Petrefactum calcareum, e calcareo iurassi Bavariae, et e creta margacea Westphaliae. M.
B. et M. M.
Sehr niedergedrückt-halbkugelig, mit zwei Warzenreihen auf den Feldern der Fühlergänge, und
mit vier derselben, von welchen die beiden äufseru kleiner und nicht ganz vollständig sind, auf den
gröfsern Feldern. Die Zwischenräume zwischen den ziemlich entfernt stehenden Warzeuscheiben sind
mit kleinen Körnchen dicht besetzt. Die strahligen Gelenkflächen, so wie die Poren der Warzen,
erscheinen häufig so verwischt, dafs sie kaum bemerkt werden können. Da die Felder der Fühler-
gäuge etwas vorstehen, die breiten Felder aber in ihrer Mitte etwas eingedrückt sind, so erhält der
Umkreis beinahe eine gerundet-fünfeckige Gestalt.
Stacheln, welche man im Ralkmergel zugleich mit diesem Echiniten antrifFt, und die ihm daher
wahrscheinlich angehören, sind theils glatt und pfriemenförmig, theils fünfseitig und, fein gestreift,
vorzüglich am Wulste des Stiels.
Findet sich als Kalkvcrsteinerung im Jurakalke bei S t r e i t b e r g , R e g e n s b u r g und IT e íd en -
h c lm , im Kreidemergel bei K o e s fe ld uud E s s e n an der R u h r , und iu den mergeligen Schichten
des sogenannten Pläuerkalkes iu S ach sen , welche der obersten Schicht des Jurakalkes bei J le id e n -
heim analog sind.
1 9 . C i d a r i t e s o r n a t u s n o b i s .
F ig . 10. a. b. Ma g n itu d in e na tn ra li. In n a tü rlicb e r Gröfse.
Cidarites liemisphaerico-depressus, vetTucis in areis elevatis amhulacrorum hiseriatis linea granu-
lonim flexuosa interiecta; arearum maiorum quinquéseriatis seriehus ternis minorihus, granulis confertis
cinctis.
Petrefactum calcareum, e marga cretácea Westphaliae. M. B.
Sehr niedergedrückt, und wegen der erhabenen Fühlergänge, etwas eckig im Umkreise.
Diese sind mit zwei Reihen gröfser Warzen liesetzt, zwischen welchen sich eine Doppefieihe kleiner
Knötchen durchschlängelt. Die eine der Warzenreihen enthält zwölf, die andere aber nur acht Warzen,
da sie den Alter nicht erreicht. Die gröfsern Felder enthalten zwei Reihen gröfser Warzen uud
drei unregelmäfsige Reihen kleinerer, welche letztere sich an den Rändern und in der Mitte des Feldes
aus den Haufen der, dio Warzeiischeiben umgebenden, Körnchen erheben. Die grofsen Warzen
haben strahlige Gelenkflächen. Die Stacheln sind nicht bekannt.
Aus dem Kreidemergel bei E s s e n an der R u h r .
II. Genus. E c h i n u s L a m .
E c h in i sspp.. LL ii nn .. CC iidd aa rr ii tt aa ee sspp.. LL ee ss kk ee ap. K l e i n .
Corpus hemisphaericum vel depressum, amhitu orhiciäato vel elliptico.
Os inferum centrale, dentihus qiiinque armatum.
ylnus superns ccjitralis.
A mh ul a er a completa, e vertice nd os radiantia, pororum parihus seiunctis transversis vel ohli.
qnis singulis vel plurihus.
Tubercula aculeorum granulosa, conf erta, imperforata.
Aculei suhulati.