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XLI,
Unterscheidet sich von dom vorhergehenden vorzüglich durch flache Furchen auf der Basis, welche
vom Munde ausstrahlen, und die Felder der Fühlergänge einschliefsen, so wie auch durch den, der
Länge nach zwischen dem Munde und dem Rande liegenden After. Wegen jener Furchen, die den
Rändern der gröfsern Felder eingedrückt sind, erscheinen diese sowohl als auch die Felder der Fühlcrgänge
etwas erhaben. Jedes Täfelchen ist mit einer Querreihe ziemlich gröfser, durch ringförmige
Eindrücke begränzter Stachelwärzchen besetzt. Die halbkugebge oder cjdmdrisch-halbkugelige Rük-
kenseite hat sehr flach - erhabene Fühlergänge, sparsame, zerstreute Stachelwärzchen, und einen, durch
vier Knötchen bezeichneten Scheitel.
Findet sich in dem Kreidcmcrgel bei ß ü r e u und B ren c k en in der Gegend von P a d e rb o rn .
5. G a l e r i t e s S u b u c u l u s Lin.
Fig . 2. £ Faeies superior,
in fe r io r et
la te ra lis , magnitudine trip lie i.
Von oben,
Ton u n te n un d
Ton d e r Se ite , dreiFaob Tcrgröfsert.,
Galerites hemisphaericus, amhitu suhorhiculari, hasi suhconcava, ambulacris sulcatis, areis maio-
7'ihi/s hicostatis, tuherculis maiorihus seriatis minorihus sparsis, ano longitudinali intra os et marginem.
I decem alterne minorihus, ano
el. ;w^.3l83.
G a l e r i t e s r o t u ! a r t s . G orbicularis, hemisphaericus, minimUs, areis ambulacroru
suborbiculari ab ore remotiusculo. L am . s y st. I I I . p a g . 21.
E c h i n u s S u b u c u l u s . E . ambulacris biporosis areisque decem, ore ¡moque p a rv is orbid
D i s c o i d e s S u b u c u l u s . L e s b e «/»«á K l e i n lab. I k . F t g . L — O.
E n c y c l . ta b f i g . l 4 — IT.
P i i r L org. rem. IU . p ag. 21. tab. 2 f i g . 7.
Petrejactum calcareum, et creta margacea Wes t phalig.e. M. B.
Dieser kleine und zierliche Seeigel ist halbkugelig und kreisrund, bisweilen stumpf-fünfeckig,
und hat eiue gewölbte, nur in der Mitte vertiefte BasE. Die Poren der Fühlergänge liegen in schmalen
Furchen, so dafs ihr Feld erhaben hervortritt. Da die gröfsern Felder zwei zarte, mit Stachel-
wärzcheu besetzte, Rippen bildeu, so erscheint die ganze Rückenseite zierlich gestrahlt, und noch
überdies auf den Feldern der Fühlergange der Quere nach sehr zart gestreift. Sie ist fein gekörnt,
und läfst auch sparsam zerstreute Stachelwärzchen bemerken. Letztere sind auf der Basis viel grösser,
und in doppelte Längsreihen geordnet After und Mund haben im Verhältnifs eine anselinliche
Gröfse, und ersterer liegt der Länge nach zwisclicn dem Rande und dem Munde in der Mitte.
Findet sich im verhärteten Kreidemergel bei K o e s fe ld und E s s en an der R u h r.
6 . G a l e r i t e s d e p r e s s u s L am .
F tg . 3. a. Facies superior. Von oben,
b. in fe rio r e t von u n te n und
C. la te ra lis , magnitudine naturali. Ton d e r Se ite , in n a tü rlic h e r Gröfse.
Galerites suhhemisphaericus, amhitu orhiculari, hasi concava, areis maiorihus suhtiUssime trilu
neatis, amhulacrorum planis, tiihercidis transversim seriatis,. ano longitudinali máximo intra os et
marginem.
G a l e r i t e s d e p r e s s u s . G. suborbieularis, hemisphaerico-depressus, lineis amhulacrorum decem b ip orosis, ano ovali
maximo. L u m . I l i p ag. 21.
E c h i n u s d e p r e s s u s . E . areis decem, maiorihus su tu ra media d iv is is , ambulacris decem biporosis, v e r tic e depresso,
ano orbicnìari. L i ii. G ni e 1 . 3IS2.
L e s b e apud K l e i n p a g . 164. tab. 40. f i g . 5. 6.
E n e y l . tab. 152. f t g . 7. 3. tab. 53. f ig . 7. 8.
K n o v r p e tr e f. I I pag. ISO. tab. E . I I ftg . 6. 7.
E c h i n i t e s o r i f i c a t u s . v. S e b i . P e tr e f. p a g . 3X7.
Peli-pfactum calcareum, e calcareo iwassi montium Bavaricorum et Ilelveticorum.
M. B. et M. M.
Dieser Seeigel hat Aehnlichkeit niÌL dem vorhergehenden, indem seine gröfsern Felder ebenfalls
gestrahlt erscheinen. Diese Streiieu sind vorzüglich bei Steinkernen (Encycl. tab. 153. flg. 1.) deutlich,
auf der crhaltcucu Schale aber kaum wahrnehmbar. Auch bemerkt man drei derselben, von welchen
der iniUelsLe die Thcilungsliuie der Tafelchen aiidcutet, während die beiden sciüiclien gegen
den Rand hiu mit etwas gröfsern Slachelwarzen besetzt sind, und auch durch einen stumpfen Winkel,
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