
E l w. E x c e l l e n z hohen, indem S ie das Museum der hiesigen Universität ausstatteten,
nicht ausschliefslich die Erfordernisse des zoologischen und mineralogischen Unterrichts
herücksichtigt, sondern eine solche Erweiterung dieser Sammlungen huldreichst
hcgünstigt, vermöge welcher auch die Wissenschaft gefördert, und dadurch ein zweiter,
niclu minder wichtiger Zweck einer Universität von dieser Seite erreicht iverden
kann.
M ir n un, als dem Vorsteher dieses Institutes, schien es ohzuliegen, den Gegenstand
zu erforschen und aiisacwälden, dessen Erweiterung und Fortbildung zeltgemäfs,
dessen Aufsammlung und Vervollständigung gerade hier durch die Umstände am meisten
begünstigt, defsen Bearbeitung meinen Neigimgen, Kentnissen und Vorbereitungen angemessen
wäi'e.
Die versteinerten Ueherreste einer vorioeltüchen Thierheit mufste ich bald f ü r tlasje-
nige Gebiet erkennen, a u f welchem in dieser Hinsicht am meisten zu sammeln und zu
leisten sei, und der Anliauf der Beutlischen Sammlung, die Bereicherungen, welche das
Institut durch vielseitige wichtige Geschenke und die vereinten Bemühungen seiner Beamten
gewann, so wie der Beitritt meines Freundes H o en in g h a u s , der eine der reichsten
Sammlungen dieser A r t besitzt, — diefs alles forderte mich auf, ein Werk über
Ver Steinerungen zu entwerfen, durch welches ick den Anforderungen des zoologischen
Systeins so viel wie. möglich zu genügen, zugleich fü r das, in dem hiesigen Museo zusammengetragene
Material ein öffentliches Zeugnifs ahzulegen, und Eiv. E x c e lle n z
im Namen der Wissenschaft fü r die den hiesigen Sammlungen vergönnten Mittel den
ii-^fgtfühlten Dank ausziuhiicken versuche.