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eine scheibeiirörtaige, ganz aiiigewacliseiie, iftehr oder weniger regelmäfsige Spirale mit vier bis sieben
'VA'iiidiingeii.
Kommt ziemlich häufig auf Korallen der mittlern Schicht des Jurakalkes bei S tr e i tb e r g vor.
B . T e s t a q u i n q u a n g u l a r i .
F ü n f e c k i g e P .Ü h r e n .
2 3 . S e r p u l a ' 1 c a r 1 11 a t a „ob
In natüi-Iiclier Gröfse nnd
v e rg rö fs ert.
Ein Q u erd u rclisclm itt.
T ig . 6- o. Ma g n itu d in e n a tu ra li e t
b. lente ancta.
C. S egmen ti tra n sv e rsi fa c ie s .
Serpula testa serpentina laevi qninqiietra, carinis approximatis aequalihus aciitis.
E montihus B a r u th i n i s et A l s a t i c i s . M . B . M . A r g e n to r a t .
Hat hinsichtlich ihrer Gröfse und Gestalt grofse Aehnlichkeit mit S e rp u la t r i c r i s t a t a , (Tab. 67.
flg. 6.), unterscheidet sich jedoch von dieser durch ihre mehr genäherten, gauz gleichförmigen, scharfen
Rückenkicle uud durch den Mangel der Querringe.
Findet sich im eisenschüssigen Oolitlie bei Ra b e n s t e in im Baireuthischen und in der Wallicrcrdc
zn B u xw e ile r, und sitzt auf Conchylienschalen.
2 4 . S e r p u l a p e n t a ;
ig. 7. a. Ma g n itu d in e na tu ra li e t
b. aueta.
e. Segmen ti tra n sv e rsi fa c ie s .
ln n a tü rlich e r Gröfso und
v e rg rö fs e rt.
E in Q u erd u rcb sc h n itt.
Serpula testa ß e x a vel ujicmata pejitagona laevi, carinis remotis, media acuta, lateraUhus ohtusis.
E montihus B a r u th itiis . M . B . M . M .
Die fünfseitige Röhre ist wenig gekrümmt, glatt und hat drei Kiele, welche weiter voneinander
entfernt liegen als bei der vorigen Art. Die seitlichen sind stumpf, der mittlere aber höher nnd schärfer.
Bei einer Spielart (Fig. h.) ist derselbe an jeder Seite dnrch eine schwache Furche begrenzt. Die Mün-
diing hat drei Zähne.
• Aus der mittlern Schicht des Jurakalkes bei S tr e i tb e r g .
q u i n q u a n g u l a r i s nohis.
Ex em p lare von ve rsch ied en e r Gröfse.
Qucrdurchschnittc.
2 5 . S e r p u 1 ;
Id g . 8. a — e. S/recimina va ria e magnitudinis.
Segmeutorum transversOrum fa e ie s .
^ Seqmla testa laevi quinquangulari und,ulta repente iiuvassata transversim sulcata v d lamellosa,
carinis lateralihm ohtusis, crista dorsali plicata.
Occurrit in S u n d g a v ia et N o r r n a n d ia M. A r g e n to r a t .
Die Röhre ist kurz und dick, hakenförmig gekrümmt, nach vorn schnell an Dicke zunehmend, in
der Jugend quergestreift, im Alter blätterig. Der Riickenkiel bildet einen faltigen Kamm, die Seitenkiele
aber sind stampf. Unterhalb derselben sieht man am vordem Ende eine faltige Anschwellung.
Findet sich im Kimmeridge - clay zu L a rg u e Im S u n d g a u und m der N o rm a n d i e .
C. T e s t a q u a d r a n g u l a r i .
V i e r e c k i g e I l ö h r c n .
2 6 . S e r p u l a q u a d r i l a t e r a n o b i s .
In n a tü rlic h e r G röfse un d
vc rgrö fs ert.
F ig . 10. a. h. M a g n itu d in e n aturali
e. lente aueta.
Serpula testa acute quadrangulari, suhtilisslme transversim striata, postice siMexa carinarpie dor-
sah tenui instructa.
E montibus B a r u th ijiis . M . M .
Dte Rohre ist kurz, nur am hintern Ende etwas gebogen, scharf-viereckig und sehr zart in der
Quere gestreift. Auf einer Strecke des hintern Endes bemerkt man einen feinen Rückenkamm, der nach
vorwärts verschwindet.
Sitzt auf Muscheln und Belemuiten, und kommt Im untern eisenschüssigen Oolithe zu R a b e n s te in
und in der Walkererde zu BuxAveiler vor. Individuen aus der letztem haben den Rückenkaram nur
am hintersten Ende, wogegen sich dieser bei jenen aus dem untern Oolithe weiter nach vom erstreckt.
2 7 . S e r p u l a v e r t e b r a l i s Sow .
Fig. 10. a — h. Mariae fo rm a e e t ma g n itu d in is fra gm e n ta . Bvuclistücke von v e rsc h ie d en e r Gestalt un d Gröfse.
i. O r ifc inm . E in e Mundöffnung.
Serpula testa ohtuse quadrangulari, suhtiUssime transversim sti'iata, postice reß.exa antice lihera
recta angulisque nodosis, nodis verticillatis plus minusve crehris et regularihus.
E jnontihus A ls a tia e . M . B . M . M . M . A r g e n to r at-
Die stumpfviereckige Röhre ist hinten fein quergestreift, zurückgebogen und aufgcAvachsen, vorn freiliegend,
gerade, und auf den Ecken mit mehr oder weniger zahlreichen und regelmäfsigen Knoten besetzt.
Die abgebildeten Bruchstücke kommen zu B u xw e ile r in der Walker-Erde vmr, und scheinen daher
vielmehr mit S e rp u la v e r t e b r a li s Sow., identisch zu sein, als mit S e rp u la a r t ic u l a ta S0W.5
da die letztere im Gri'insande gefunden wird, und dickere, entfernter stehende Knoten hau Beide könnten
indefs in zoologischer Hinsicht als Varietäten betrachtet werden.
2 8 . S ' l i f t
Fig. 11. a—g . Fragmenta variae fo rm a e , n a tu ra li e t aucta mag- B ru c h s tü ck e von v e rsc h ie d en e r G e s ta lt, in n aUlrlicher un d v e r-
nilu d in e. m e h r te r Gröfse.
Serpula testa ohtuse quadrangulari, postice curva afßxa, antice recta lihera, ore et suturis tri- vel
quadridentaüs.
E montihus B a r u th i iii s M . B . M . M .
Die stumpf-viereckige Röhre ist nur hinten etwas gekrümmt und aufgewachsen, vorn aber gerade und
frei, und bildet sich durch proliferirende Ansätze, die an jeder der beiden nntcm Ecken einen spitzigem
an den obern einen stumpfen und in der Mitte der obem Seitenfläche einen spitzigen zahnförmigen Fortsatz
nach, vorwärts strecken, so dafs die Röhre bei verAvitterten Exemplaren wie eine Wirbelsäule aussieht.
Die Mündung hat häufig nur drei Zähne, da die der obem Ecken au den vordersten Röhrenstücken verschwinden.
Findet sich in den mittlern und obern Juraschichten bei S tr e i tb e r g .
2 9. S e r p u l a p l a n o r b i f o r m i s M ü n s te r .
Fig . 12. a. M a g n itu d in e naturali.
b. S egmenti tra n s v e r s i fa c ie s .
In n a tü rlic h e r Gröfse.
E in Q u erd u rclisclm itt.
Serpula testa tetragojia laevhiscula, in discum planum convoluta, ayifractihns contiguis, ultimo hasi
valde epanso, orißcio disiuncto erecto.
Occurrit cum praecedenti. M. B. M. M.
Die glatte, vierseitige Röhre ist mit fünf Windungen zu einer ebenen Scheibe aufgerollt, die mit der
ganzen untem Fläche auf ändern Seegeschöpfen aufsitzt, uud an der äufsern Wiiidimg eiiieu breiten Saum
liat. Das vordere Ende richtet sich gesondert etwas empor.
Aus deu obem und mittlem Schichten des Jurakalkes bei T h u rn a u und S t r e i tb e r g .
3 0 . S e r p u l a t r o c h l e a t a Münster.
F ig . 13. Ma g n itu d in e naLurali. In n a tü riic lic r Gröfse.
Serpula testa laevi tetragona subcompressa, postico affixa et in spiram trochlcntam convoluta,
antice erecta disiuncta.
Ex eodem loco natali. M. M.
Glatt, viereckig, etwas zusammengedrückt, kreiselförmig gewunden, mit dem hintern Ende aufsitzend,
und mit dem vordem fi'ei empor gerichtet.
Findet .sich iu den oheni .lufa.scliichLcn liei S t r e i t b e r g .