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T a b u l a XX V I.
XL. Geiius C a l a m o p o r a nob
E t y m o l o g . KasAítjttsf, c a l a m u s ; Uo^et , p o r u s ,
T u b i p o r a A u c t o r e . F a v o s i t a e e t A I v e o l i t a i s p e c i e s L a m .
Stirps calcarea, e tuhis prlsmaticis parallelis cojitiguis divergentihus. Tuli diaphragmatihus
transversis (e siphonc proliferò) intersepti et poris lateralibus communicantes.
Die Korallen dieser Gattung unterscheiden sich von denen der vorhergehenden durch prismatische
Röhren, welche so dicht aneinander liegen, dafs sich ihre Wände berühren. Ihre seitliche Verbindung
macht sich daher nur durch die Oeffnungen der, die Wände durchbohrenden, Löcher bemerklich.
Die horizontalen Zwischeuwäude stehen bald näher, bald mehr entfernt, und sind meistens
ganz eben. Nur bei einer Art erscheinen sie als trichterförmige Proliferation eines Sipho; indefs ist
es wahrscheinlich, dafs auch die ebenen Scheidewände auf ähnliche Weise entstehen, da man bei
ihnen hier und da Spureu einer Mittclröhre wahrnimmt.
Nach der verschiedenen Art und Weise, wie diese Naturkörper der Vorwelt in Versteinerungen
umgewandclt wurden, haben die Individuen einer und derselben Species ein sehr abweichendes Ansehen.
Besteht die Ausfüliungsmasse der Höhlen aus einer weichem Substanz als die Röhrenwände,
so verwittert jene auf der Oberfläche, und die Röhrenmündungen ragen wie die Zellen einer Wachsscheibe
empor. Ist aber die Ausfüllungsmasse an Härte ülDerwiegeud, so ist die Substanz der Röhren
entweder calcinirt, oder ganz verloren gegangen, und die RöhrenausfüUungen liegen dann von einander
entfernt, und hängeu durch die Ausfüllungen der Verbinduugslöcher, wie mit feineu Fäden, zusammen.
Bei mehreren Arten sind die Röhren nur äufserlich eckig, ihre innere Höhluug aber ist
kreisrund. Die Ausfüllungen dieser Röhren erscheinen daher walzig, und die Versteinerungen der
ganzen Masse bald rund- bald eckig-zellig.
1. C a l a m o p o r a
F ig . 1. a. F etrefa c tum tu b is spatho calcareo repletis.
h. Tuborum orijicia, aucta magnitudine,
C. Segmente p a r s , len te aucta.
: O 1 ;
Die R ü h re n m it K altsp ath ausgcfüllt.
Ein ig e sta rk v e rg rö fs e rte Röhrenmündungen.
Ein ig e v e rg rö fs e rte u nd d u rch sch n itten e R ö h ren .
Calamopora tuberosa, tuhis utrinque prlsmaticis suhaeipialihus rectis, dissepimentis planis confertis
ad marginem punctis impressis, poris communicantihns in angulis disjwsitis.
E calcareo transitorio E i f l ia e M . B.
Die Rühren vereinigen sich zu kuolligen Massen, und sind innerlich und äufserlich fünf- und sechsseitig,
ziemlich regelmäfsig, gerade und von fast gleicher Dicke. Ihre horizontalen, ebenen Scheidewände
lassen auf beiden Flächen, an jeder Ecke ihres Randes, einen eingedrückten Punkt bemerken,
welcher wahrscheinlich die Mündung einer Verbindungsröhre war. Die seitlichen Verbindungsröhren
sind sehr zahlreich, und sitzen an den Kanten an, so dafs man ihre Oeffnungen in den Winkeln der
durchschnittenen Röhren als feine Punkte wahrnimmt.
Mit Kalkspath versteiuert, aus der E i f e l , wo sie nur selten als Geschiebe auf den Feldern gefunden
wird. Verwitterte Geschiebe derselben konuuen in der Gegend von G ro n in g e n vor.
2. C ;
l a m o p o r a f a v o s a
Fig . 2. n. Fra gmen tum, magnitudine naturali.
b. Faciei in fe rio ris p a rs, magnitudine aucta.
C. Segmen ti v e rtica lis p a r s , lente aucta.
E in Bru c h stü ck ir
nobii
n a tü rlic lie r Gröfsc.
E in v e rg rö fs e rte s S tü ck c h en d e r u n te rn Fläche.
D e r v e rg rö fs e rte D u rc h sc h n itt e in ig e r Röhren.
Calamopora placentiformis, tuhis utrinque prlsmaticis suhaequalihus, dissepimentis supra convexis
suhtus concavis, poris communicantihns gemitiads ad latei'a dispositis.
Petrejactum calcareum, e calcareo trajisitorio Am e r ic a e sep te jitrio jia lis. M. B.
Ist der vorigen Art sehr ähnlich, unterscheidet sich aber sowohl durch gröfsere Röhren, deren
Scheidewände nach oben gewölbt sind, und in ihrer Mitte noch zapfeuförmige Spuren des Sipho wahr-
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