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IV. G en u s . M e l o c r i n i t e s nobi s.
Columna teres, canali tereti vel quinqueloho perfórala, h r a c h iis a u x i l i a r i h u s -----
P e l v i s articulis quatuor.
C o s ta le s p r im a r i i et s e c u n d a r ii quiñi, hexagoni, sibi mvicem impositi.
I n te r c o s ta le s quinqué, hexagoni.
S c a p u la e quinqué, costalihus impositae, hexagonae.
I n t e r s c a p u l a r e s quaterni, in oris regione quinqué.
B r a c h ia quinqué.
Os in latere verticis.
Die Gestalt der Säide dieser Gattung ist nicht bekannt.
Das Becken besteht aus einem sechsseitigen und drei fünfseitigen Gliederu. Auf diesen ruhen
fünf sechsseitige Rippcnglieder der ersten Ordnung, welche eben so viele, gleidigestaltete der
zweiten Ordnung tragen. Zwischen die Ictztern sind fünf Zwischeugheder eingeschoben. Die fünf
Schultergheder sind sechsseitig, und auf jedem derselben sitzt ein, in der Mitte gethciltes, hufeisenförmiges
Armglied, dessen Rinne oben durch Täfelchen bedeckt und geschlossen ist. Zwischen
zwei Schultergliedern liegen zwei fünf- oder sechsseitige InterscapuLirgKcder, zwischen jenen in
der Gegend des Mundes aber drei derselben, Dor i-üsselförmig - verlängerte Mund steht nämlich
nicht in der Mitte des Scheitels, sondern seitwärts zwischen zwei Armen, und ist mit fünf Täfelchen
umgeben. Die Glieder, welche den Scheitel bedecken, sind der Zahl nach veränderlich, jedoch
immer so gestellt, dafs ein gröfseres im Mittelpuncte von einer oder von mehrern Reihen
kleinerer umgeben wird.
Die Arme theilen sich wahrschemlich in zwei Hände, da diese Theilung schon durch die
Doppelreihe ihrer ersten Glieder angedeutet ist-
Hinsichtlich der relativen Aufeinanderfolge und der Gesmltung der Glieder bat diese Gattung
die nächste Verwandtschaft mit den A c tin o c r in ite n , unterscheidet sich aber von diesen durch
das viertheilige Becken, durch dre Zalil der RippengUeder, uud durch die seitUche Lage des
Mundes.
1. M e 1 o c r i n i t e s h Í e r o g 1 y p h i c u s «obi*.
Tah. L X . Fig . 1. A — C. Maria specimina, ma g n ic tid iw m tu r a li , Verscliicdcnc Exemplare, ia natürliciier Gröfsc, von der Seite,
a fa e ie la te ra li, superiore e t in fe rio re . von oben und unten dargcstcllt.
Melocrinites m-ticulis calycis nodulosis.
Petrefactum calcareum, e calcareo montano E i flia e . M. B.
Die Glieder des Kelches sind mit rauben, strahlenförmig - gestellten Knötchen bedeckt, welche
mehr oder weuiger zusammenfliefsen, und unregelmäfsig-verlaufende oder ausstrahlcnde Linien bilden.
Das Becken ist eng, bald höher bald niedriger, und hat eiuen fünflappigen Nahrungskanal.
.Findet sich als Rallivcrsteinerung im BergkaUic bei S to llb e rg in der Gegend vou Aachen.
2 . M e l o c r i n i t e s l a e v i s «obis.;
Fig . 2. a. Calycis fra gm e n tum .
b. Columnae pars.
Brucbstüdi eines Kelches.
Eiu Suulenstüclt.
Melocrinites articulis calycis laevihus.
Petrefactum calcareum, e calcareo transitorio montium B a r u th in o r u m M. M.
Das abgebildetc Bruchstück eines Kelches ragt nur mit seiner untern Fläche aus der Kalkmasse
hervor, so dafs der obere Theil nicht sichtbar ist. Die entblöfsten Becken- und Rippenglieder smd
glatt, lassen aber an ihren Rändern eine schwache Faltung bemerken. Die in denselben Gebirgs-
stückcn oingcschlosscnen S.äulenslücke luibcii, wie das Becken, einen weiten runden Nahrungskanal,
und bestehen .aus gleichförmigen, glattiaandigen Gliedern mit sehr fein- und dichtgcstrahlten Gelenk-
flächen.
Findet sich im Uebergangskalke bei R e g n itz lo s a u im B a ire u th is c h e n .
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