
.
'Ill in '
I'«!'
, JL ...
«
c. i. Jiami a d iiliio re s, magnitudine naturali
d. i . aucta.
e. g . /1oimh/í d e tr iti , magnitudine naturali.
f . h. lid e m , magnitudine va ld e aueta,
A e lte re A este in n a tü rlic lie r Gröfse.
Die selb en sta rk v c rg rö fs ert.
Aeste m it ab g erieb en en Zellenmündungen.
Dieselben sta rk v e rg rö fs e rt.
Retepora ramosa (?), ramulis suhdichotomis, poris alter ins lateris oblique vel transversim seriatis
distichis tuhulosis.
Archetypwn fossile, e monte S t. P e tr i. M. B.
-Die Aeste sind walzig und scheinen sich gabelförmig zu theilen. Die Zellenmündungen stehen als
runde, röhrig hervorragende Poren auf einer Seite, uud bilden schiefe, zweizeilig auslaufende Querrei-
lien. Die Zahl der Zellen jeder Reihe scheiut mit dem Alter zu wachsen, da man bei ganz zarten Aest-
cheu nur einzelne-oder zwei derselben bemerkt.
Wenig calcinirt. Aus dem P e te rsb e rg e bei Mastrich t.
7. R e t e p o r a f e n e s t r a t a nobis.
Tab. X X X . fig . 9. a. Fragmentum, magnitudine naturali.
b. Faciei internae particula, len te aucta.
E in Bru ch stü ck in n a tü rlich e r Gröfse.
E in v e rg rö fs e rte s Stü ck ch en d e r in n e rn Fläch e.
Retepora membranacea, infundihuliformis, reticulatim fenestrata, externa superficie glabra, interna
undique porosa.
Occurrit cum conchyliorum et lithophytorum fragmentis in stratis cretaceis superiorihus prope
N a n t u . M. B.
Bildet eine dünne, mit runden Löchern netzförmig durchbrochene, trichterförmige Ausbreitung, ist
auf der äufsern Fläche glatt und auf der innern allenthalben mit feinen Poren besäet.
Aus der Conchylien- und Corallenbreccie, welche iu den obern Schichten der Kreide zii C le om
bei N a n t u vorkommt.
xvn.
Et y r
G e n u s . C o s c i n o p o r a
:oI. Kafl-mri», cr i J j rum: náfoí , porus .
Polyparium cyathoideum, fihrosum, poris infundibulijormihus quincuncialihus pertusum, fihris strictis
densis.
Ein becherförmiger, aus dichten, geraden, büschelförmigen Fasern bestehender Polypenstock, der
mit regelmäfsigen, schrägzeilig-stehendeii, trichterförmigen Lochern durchbohrt ist. Die Versteinerungen,
welche ich unter obigem Gattungsnamen vereinigt habe, unterscheiden sich von den Röhrenschwämmen,
mit welchen sie der äufsern Form nach die meiste Aehniichkeit haben, durch ihre geraden und dicht nebeneinander
liegenden Fasern, und durch die regelmäfsige Vertheilung der ti'ichterförmigen, durchgehenden
Löcher. Da das Museum indefs nur einzelne, zum Theil ganz in Stein umgewandelte Exemplare besitzt,
so bleibt diese Gattung, so wie ihre systematische Stellung noch räthselhaft. Wegen der zierlichen
und geregelten Gestaltung und Vertheilung der Löcher möchte man dieselben als PolypenzeUen ansprechen;
da sie aber die Wände ganz durchbohren, so bedingen sie auch eine nahe Verwandtschaft
mit den Rührenschwämmen.
1 . C o s c i n o p o r a i n f u n d i h u l i f o r m i s n o b i s .
Tab. I X . fi g . 16. a. b. Fra gm en ta , magnitudine naturali. Bru chstiiclie in n a lü rliclier Gröfse.
C. Siiperjiciei s tra ta interna, magidtudine val- Zw ei Sc lü c h ten d e r äufscrn O b erfläch e sta rk ve rg rö fs ert.
de aucta.
Tab. X X X . f ig . 10. Specimen infundibuU/orme. Ein tric lite rrö rm ig e s Exemplar.
Coscinopora infundihuliformis, futido perforata, ostiolis quadratis conformihus.
Petrefactum margaceum, e marga indurata W e s tp h a lia e . M. B.
Teller- oder trichterförmig, durch eine auslaufende Wurzel festsitzend und im Mittelpunkte mit einer
engen RöhrenöfFnung. Das Gewebe der Wurzel besteht aus sehr feinen, parallelen Fasern, die im
Trichter seDist zu einer noch dichtem Mafse verschmelzen, und nur noch auf der Durchschnittsfläche
zu erkennen sind. Die innere tmd äufsere Oberfläche sind mit viereckigen, schrägzeilig dicht aneinander
gereihten Poreumündungen bedeckt. Sie senken sich trichterförmig ein, und verjüngen sich zu eii
ner feinen Pore, und münden als solche auf den kielförmig erhabenen Zwischenräumen der viereckigen
Porenmimdung der entgegengesetzten Seite. Dafs sich die durchdringenden Poren beider Seiten auf
diese geregelte Weise gegenseitig ausweichen, zeigt eine tiefer ausgewitterte Stelle, welche Fig. b durch
Vergröfserung dargestellt ist. Eiu trichterförmiges Exemplar, welches die Sammlung nach Vollendung
unserer Tafel erhielt, läfst eine Höhe von 4 — 5 Zoll vermuthen.
Versteinerung aus dem Mergel bei C o e s f e ld in W e s t p h a l e n .
2. C o s c i n o p o r a m a c r o p o r a
Tab. I X . Fig . 17. a. E c ty p i fra gm e n tum , magnitudine naturali.
b. P a r s eius aueta.
Bru c h stü ck eines Ab d ru ck s d e r äu fse rn Oberfläche.
Ein v e rg rö fs e rte s S tü ch ch en dcfsclben.
Coscinopora patellaeformis (?) poris orhicularihus, interstitiis punctis maiorihus minorihusque pertusis.
E marga indurata W e s tp h a lia e . M. B.
Der Naturkörper, welcher diesen Abdruck hinterlafsen hat, war ohne Zweifel schüfselförmig und
hatte, wie die warzigen Erhöhungen schliefsen lafsen, gerundete, schrägzeilig stehende Poienmündungcu,
zwischen welchen sich die der entgegengesetzten Seite mit feinem Mündungen öffneten.
Im erhärteten Mergel aus dem S tö rm e d e S t e i n b r u c h im M ü n s t e r i s c h e n .
F ig . 1
3. C o s c i
Fragmentum, magmtudine naturali.
n o p o r a P l a c e n t a n o b i s .
E in B ru c h s tü ck in n a tü rlich e r Gröfse.
Coscinopora discoidea, poris orhiculatis aeqiudihus, interstitiis laevihus.
Petrefactum calcareum, e calcareo tramitorio E i f l i a e ? M. B.
Das Bruchstück läfst eine scheibenförmige, nur wenig vertiefte Gestalt des Naturkörpers vermutlien.
Die durchgehenden Löcher sind in ihrem ganzen Verlaufe gleich weit und rmid, und steheu in regelmäfsigen
Reihen.
Versteinerung im Uebergangskalke, wahrscheinlich aus der E ife l.
C o s c i n o p o r a s u 1 c a t a
Fig. 19. a. Fragmentum a latere exte riop i, magidtudine naturali. E in B ru c h s tü ck vo n d e r äu fsc rn S e ite in n a tü rlic h e r Gröfse.
b. I d em , a latere in te riori. Dafselbe vo n d e r in n e rn Se ite . ^
Coscinopora ventricosa, pororum aperturis interiorihus rkomhoideis exteriorihus orhicularihus sulcis
longitiidinalibus immersis.
Petrefactum ccdcareian, e calcareo Jurassi. E x H e lv e tia ? M. B.
Die Urform dieser Versteinerung scheint einen grofsen, gegen die Mündung bauchig verengten Trichter
gebildet zu haben. Auf der innern Seite sind die Mündungen der schrägzeiligen Poren viereckig,
und nach der Tiefe trichterförmig zu kleinen, runden Löchern verengt, welche sich auf der äufsern
Seite in gerade, herablaufende Läugsfurchen öffnen.
Eiue Kalkversteinerung im Jurakalk, wahrscheinlich aus der Schweiz.
XVIII. Ge n u s . C o e l o p t y c h i u m nobi s .
Etymol. Kfl/Xii, cavum: plica.
Stirps agariciformis, stipitata, cava, lapidescens, e fihris reticulatis. Pilcus profunde umhilicatus,
poris reticulatis radiatim pertusus, inferne plicatus, plicis mammillato-tuherculatis.
1 . C I 1 o p t y c h i u m ; a r i c o i d e s n o b i i
Fig. 20. a. A latere superiori e t
b. iii/e r io r i, magnitudine naturali,
e. S egmenti tra n sv e rsi fa c ie s ,
d . I -a te r is superioris p a r s , magidtudine aueta.
e. L a te r is iiifer io ris te xtu ra .
Von d e r o b e rn Seite.
Von d e r u n te rn Se ite . Beide Ansichten in n a tü rlich e r Gröfse.
E in e sen k re ch te Durchschnittsfläche d e r Hälfte des Sch eibenrandes.
V e rg rö fsc ru n g eines Stückchens d e r o b e rn Flache.
V e rg rö fse ru n g des Gewebes d e r u n te rn Fläche.
In stratis margaceis W e s tp h a lia e rarissime occurrit. M. B,