
r i n i t e s p e n t a g o n a l i s
Fig . 2. a. — f . E n tro c h i uariae fo n u n e .
g . D i g i t i fr a gm m inm .
Säu ien stü c lie vo n v e rsc h ie d en e r Gestalt.
Stü ck eines F in g e rs .
Pentacrinites columna suhtereti laevi, articulis aequalihus, areis glenoideis cuneiforinihits,- lineis
marginis lateralibus hrevissimis trmisversis suhparallelis, apicalihus longiorihus divergentihus.
Petrefactum calcareum, e calcareo iurassi Baruthino, Würtemhergico et Gallico. M. B. M . M.
M. A r g e n to r a t .
Diese Sänlenstücke sind ihcils gerundet-fünfseitig, bisweilen ganz walzenförmig, theils fünfkantig,
und haben im letztem Fall an den Kanten eines jeden Gliedes eine scharfe, warzenförmi^'e Erhöhung.
Die Glieder haben meistens eine gröfsere Länge als die der vorhergehenden Arten, tragen
aber ganz ähnliche, quirlförmig - geordnete Hülfsarme. Die Felder ihrer Gelenkflächen sind keilförmig
vierseitig, und ihre Einfassungslmien an den Seiten zart, kurz, parallel, gegenseitig zusammenstofsend,
am Aufsenrand aber stark, doppelt länger, divergirend, und an den Grenzen jedes Feldes
in einem Winkel aneinanderstofsend. Die haibwalzigen Fingergliedcr haben eine tiefe Rinne.
Einige der hier abgebildelen Säidcnstücke («. hi) finden sich in den obern mergeligen Schichten
des Jurakalkes (Oxford-clay) bei S t r e i t b e r g , T h u r n a u uud B o ll; andere, etwas verschiedene
[c.d.e.ji), von P r e s e n t e V ille rs . bei M um p e lg a rd , in derselben Formation. Letztere
haben diesellien Gelenkfläclieu, und siud theils walzig, theils stumpfeckig oder scharfkantig, und mit
einzelnen oder reihenförmigen Warzen besetzt. Im äufsern Ausehen gleichen sie daher den Säulen
des P e n t a c r i n i t e s b a s a l t i f o rm i s , uud hinsichtlich ihrer Gelenkflächen könnten sie auch zur
folgenden Art, P e n t a c r in i t e s s u b i e r e s gerechnet werden.
7. P e n t a c r i n i t e s m o n i l i f i
Fig . 3. Entrochus. E ia Säulcnstück.
Pentacrinites columna ohtuse quinqiMgulari, articulis aequalihus atinulis granulatis cmctis, areis
glenoidalihus cuneiformi-ohovatis, lineis jnarginis lateraUhus raris grossis continuis transversis api-
calihus divergentihus.
Petrefactum calcareum, e formatione margae jiigrae B a r u tk in a . M. B. M. M.
Die Säulcnstückc errciciien nur die Dicke eines Federkiels, sind stumpf-fünfeckig, und haben
ziemlich lauge Glieder, die mit di-ci erhabenen Reihen kleiner Knötchen umgeben sind, deren mittelste
etwas erhabener und gedrängter ist. Die Felder der Gelenkflächen sind keilförmig, wie bei
der vorigen Art; aucli sind ihre Einfassungslinien gauz ähnlich gestaltet. Sie unterscheiden sich jedoch
durch etwas dickere und weniger zahlreiche Eiufassungslinicu, und durch die Abruadung des
äufscrn Randes ihrer Gclenldeldcr, so dafs diese sich der zugespitzten Eiform nähcru.
Sie finden sich im Thon über dem Liaskalk bei B a i r e u t ii.
9. P e n t a c r i n i t i
Fig. 4. a. b. C. En tro ch i.
d. e. Fragmento b rashii auxiliaris.
s u b s u 1 c a t u
Säu len stü ck e.
B ru c k s tü ck c eines Hülfsavnies.
Peniacrinitps columjia ohtuse quhiquangulari, quinqué sulcata, articulis' laevihus aequalihus, areis
glenoidalihus ohovatis, Uneis rnarginis lateraUhus raris grossis continuis transversis, apicalihus
divergentihus.
Petrefactum calcareum, ex eodem loco Jiatali. M. M.
Diese Säulcnstückc haben dieselben Gelenkflächen uud Hülfsarmc wie die vorhergehenden, und
unlcrschcidcMi sich nur durch eine glatte, polii’te Oberfläche. Sie gehören daher vielleicht zu derselben
Art, und finden sich cbenfiills im verluü-telen Mergel über dem Liaskalk bei B a ir e u th .
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