
M i l l e p o r a H H a c e a . S c h r ö t . E i n l . I I L p a g . 4G7. t a b . 8. f i g . 8.
C a t e n i p o r a a x i l l a r i s . L am . s y s t . I I . p a g . 2 0 7 . «. 2.
T u b i p o r i t e s s e r p e n s , v . S c h l o t h . P e t r e f . p a g . 5 5 7 .
Petrefactum calcarewn, e calcareo trajisitorio P r o v i jic ia e jn o jitiu ju B o r u s s ic a e et
E i flia e . M .B .
Die vcrkehrllcegelformigen, geraden Röhrchen proliferiren nahe am obern Ende, und zwar unterhalb
ihrer, nach der obern Seite übergebogenen, kreisrunden, etwas verengten Mündung. Entweder
sprosset immer nur ein Röhrchen aus dem vorhergehenden aus, oder es treten zwei derselben hervor,
welche sich daun gabelförmig von einander entfernen, und sich häufig wieder durch nettes Aussprossen
netzförmig verbinden, und Netzmascheu von verschiedener Gestalt und Gröfse darstellen.
Die Koralle sitzt als Ueberzug auf C a l am o p o r a S p o n g i t e s und ändern Korallen der
Vorwelt, und findet sich im Uebergangskalke bei B e n s b e r g uud iu einigen Gegenden der E if e l.
Sie bildet zwei Spielarten, welche zwar nur durch die Gröfse von einander verschieden sind, aber
nicht in einander übergehen. Die kleinere findet sich auch als Ueberzug auf versteinerten Becherschwämmen
aus dem Jurakalke bei S t r e i tb e r g im B a i r e u t h i s c h e n , ist aber von so geringer
Gröfse, dafs sie kaum mit blofsen Augen aufgefunden werden kann. Beide Spielarten erscheinen bald
mit langem und dünnem, bald mit dickem und kürzern Röhrchen.
F ig . 2. a. Ma g n itu d in e n a tu ra li e t
b. aucta.
2. A u l o p o r a t u b a e f o r m i s nobi r.
In n a tü rlich e r Gröfse un d
Yergröfsert.
Aulopora bicrustajis, tuhulis hicurvis alternantihus e latere jnedio proliferis, ostiolis ohliquis
ampliatis.
Petrefactum calcareum, ex E i f l i a . M. B.
Unterscheidet sich von der vorigen Art durch gröfsere, gekrümmte, an der etwas übergebogenen
Mündung erweiterte Röhren. Diese sprossen in der Mitte ihrer Länge aus, divergiren in spitzigen
Winkeln, und gehen, wenn sie sich bisweilen netzförmig verbinden, nicht in einander über, sondern
verwachsen nur mit den Seitenflächen ihrer emporgerichteten obern Hälften.
Bildet ebenfalls einen Ueberzug auf C a lam o p o r a S p o n g ite s , und kommt, sehr selten, im
Uebergangskalke der E i f e l vor.
Fig . 3. a. M a g n itu d in e naturali,
b. Tub u li lente aucti.
3 . A u l o p o r a s p i c a t a n o b i s .
In n a tü rlic h e r Gröfsc.
Ein ig e v e rg rö fs e rte Rö h rch en .
Aulopora tuhulis stJ'iatis strictis e hasi proliferis bi spicajn ramosajn cojuiatis, ostiolis cojiformu
hns ohliquis.
Petrefactum calcarewn, e calcweo trajisitorio E i f l ia e et P r o v i jic ia e J iio n tium B o r u s s i-
cae. M. B.
Die fast geraden, der Länge nach gestreiften Röhrchen proliferiren nahe an ihrem Boden, sind
aneinander gewachsen, tmd bilden freistehende, ästige Aehren. Ihre schief abgeschuittenen Mündungen
behalten die Weite der Röhre.
Findet sich als Kalkversteinerung in der E if e l und bei B e n s b e r g , jedoch sehr selten.
c o n g l o m e r a l a „ o b i s .
Fig. 4. £ Facies superior e Von á c r o b e rn un d
u n te rn Seile.
Aulopora tuhulis elongalis ßexuosis suhcylindricis varie proliferis in glomcrulum caespitoswn coju
natis, ostiolis erectis cojiformihus.
Petrefa.ctwn calcareum, c P r o v i n c ia m o n tiu m B o r u s s i c a . M . B.
Die Rölireu sind fast walzig, länger als bei den vorhergehenden Arten, proliferiren unregelmäfsig
von jeder Stelle nach allen Seiten, und bilden einen verwirrten Knaul, au dessen oberer Fläche die,
mit der Röhre gleich weiten, Mündungen hervorragen. Findel sich, sehr seilen, als Versteinerung im
Abraume dor Kalkbrüclie bei B en sb e rg .