
Verkehrt eiförmig, hinten am spitzen Ende schräg abgestumpft, am Rücken gewölbt, auf der
untern Flache wenig erhaben, fast flach. Von den Fühlergängen ist nur der vordere, mittlere sichtbar,
und hat entfernt stehende, ununterbrochen fortlaufende Poren. Die Spuren der übrigen kann
man nur am Stcinkern erkennen, und auch hier sind auf der obern Fläche die beiden hintern nicht
sichtbar, auf der uuteru aber erscheinen auch diese, und alle bilden sternförmige Strahlen um den
Mund. Der After liegt am obern Rande der schiefen Abstumpfungsfläche des hiuteru Eudes. Die
Schale ist sehr dünn, und mit sehr feineu ‘Wärzcheu chagriuirt, zwischen weichen sich gröfsere erheben,
die regelmäfsige Reihen bilden. Der äufsern Form nach hat dieser Seeigel Aehnlichkeit mit
E c h iu u s A m y g d a la Lin . (L e sk e ap u d K le in tab. 24. fig. f. g.), unterscheidet sich aber,
w^enn die bezeichneten Abbildungen richtig sind, durch eiue andere Gestaltung der Fühlergänge.
Findet sich in den obern und mittlern Lagen des Jurakalkes bei A m b e rg , S t r e i t b e r g und
W ü r g a u.
5. N u c l e o l i t e s p a t c l l a r i s noLis.
F ig . 5. a. b. C. M a guitudine trip lie i. In dfcifa clie r T erg rö fse n in g .
Nucleolites valde depressus, amhitu ovato-elliptico, hasi concavo-plana, amhulacris linearihus di.
midiatls, tuherculis superne minimis inferne maiorihus marginalihus, ano dorsali margini approximato.
E c h i u u s p a t e l l a r i s . E ch . maxime depresstts, ambulacris stellam imitantibus. L i n . G m e l. jiag. 3201. tt. lOT.
L e s l i e apud K l e i n tab. 53, ß g . 5 — 7.
E n c y c l . tab. 143. ß g . 5 — 5.
.Archetypum fossile, e monte S t . P e t r i . M. B.
Dieser kleine Seeigel ist aufserordentlich niedergedrückt, so dafs er eine fast ellipti.schc Scheibe
bildet. Die obere Fläche erhebt sich nur wenig, und die untere würde gauz eben sein, wenn sich
die scharfen Räuder nicht an den Seiten etwas überbeugten. Die feinen Poren der Fühlergänge stehen
auf dem Rücken weit von einander, und bildeu linienförmige, kurze und gerade Strahlen. An den
Seiten und auf der unteru Fläche sind ihre Spuren nicht mehr zu erkennen. Der Scheitelpunkt ist
mit vier Löchern durchbohrt. Der After liegt auf der Rückenfläche nahe am Rande, und ist kreisrund,
wie der vierfach gröfsere IMund. Auf dem Rücken sind die Stachelwärzchen sehr klein. Die
untere Fläche hat in ilirer Mitte eine ganz glatte Scheibe, und ist ringsum von vierfach gröfsern
Stachelwärzchen umgeben, deren ringförmige Furchen tief eingedrückt sind.
Fossil, aus dem St. P e t e r s b e r g e .
B. Ore su h q u in q u a n g u la r i, am h u la c r is c om p le tis , p o r i s om n ih u s d i s iu n c t i s .
D e r M u n d is t fü n f e c k ig , u n d d ie n ic h t d u rc h Q u e r s tr ic h e v e r b u n d e n e n
P o r e n d e r F ü h l e r g ä n g e b ild e u e in e , vom S ch e ite l b is zum M u n d e
d e u t l i c h s i c h tb a r e R e ih e .
6 . N u c l e o l i t e s S e m i g l o b u s
Tab. X L I X . ß g . 6. £ M a gnitudine naturali. In na tiiiliclier Gröfse.
Nucleolites hemisphaerico - depressus, amhitu ovato-orhiculari, hasi suhexcavata, amhulacris linea.
rihus rectis, ano marginali in sulco plano a hasi excurrente.
Nucleus calcarcus, e calcareo iurassi B a v a r ia e M. M.
Die an diesem Steinkerne bemerkbaren Eigenthiimlicbkeiten sind noch liinlänglich, denselben
von allen übrigen Arten dieser Gattung zu unterscheiden. Dahin gehört vorzüglich die Stellung des
Afters nahe am Rande, in einer flaclien, vom Munde auslaufendeu Furche. Uebrigeus ist der Körper
niedergedrückt-halbkugelig, xuid hat einen gerundet - eiförmigen Umfang.
Ob ilic linienförinigoiij geraden Punktreihou der Fühlergänge, die man am Steinkerne wahmimmt,
auch bei den vollkommncn Exemplaren vollständig sichtbar sind, ist nicht zu entscheiden.
Findel sich im .Turakalke der Gegend von P a p p e n h e im und Monheim.
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