
■fei i
Erhabciilioiten eingefafst ist, und nur bei wenigen der obersten zu fehlen scheint. Die übrige Fläche
der ‘Vertiefungen ist bis zum Rande mit sehr feiuen Furchen gestrahlt, welche hier uud da mit denen
der benachbarten zusammenstofsen. Diese Vertiefungen vertreten daher die Stelle der grofsen Stachel-
wai’zen der C id a rite n , sind aber wirklich durchbohrt, während bei jenen das Loch nur bis zur Mitte
der Warze, nicht aber bis in das Innere des Körpers eiiidriugt. Ob die fünf kleinen Löcher im
Umfange des Scheitels uud die grofsen im Umkreise des Mundes als Ovarienöffnungeii und Respirationslöcher
anzuseheu sind, oder ob sie ebenfalls Stacheln zum Ansätze dienten, ist nicht mit Gewifsheit
zu ermitteln. Letzteres hat indefs eine gröfsere Wahrscheinlichkeit, da sie sich sehr wenig von
den übrigen uuterterscheiden, so dafs man bei den um dcu Mund stehenden sogar die feiue Strahlung
zu bemerken glaubt, während die Gelenkiläche derer, die den Scheitel umgeben, aus Mangel an
Raum nur klein und zusammengedräugt erscheinen mufs. Ein After ist nicht vorhanden, da der Scheitel
auch durch schärfste Vergröfserung keine Oeffnung währnelimon läfst. Man mufs daher aunehiucn,
dafs die Verdauuugswerkzeuge dieses Thieres denen der Seestcrue ähnlich waren.
T A BU L A L.
B. Corpus pedunculatum, affixuin.
D e r K ö r p e r i s t g e s t i e l t u n d f e s ts it z e n d .
X. Ge n u s . P e n t r e m i t e s S ay.
Corpus caliciforme, pentagoratm, columnae pedujicidari affixum.
Os superum, centrale, pentagonum. Anus nullus; tuhercula spinifera nulla. • •
Amhulacra hiporosa, po?-onim serie interna vix conspicua. Areae amhulacrorum lanceola-
tae, sulco medio longitudinali divisae, transversim strialae, e verdee radiantes ihique conniventes et
poro singdo pertmae.
Areae maiores lanceolatae, verticem non attingcntes. Assulae anales quinqué, pentägonae,
pelvlm pentagonam columnae pedimculari affixam efformaiites.
Columna teres, canali tereti centrali perforata.
Diese Verstemerangen bilden einen merkwürdigen Uebergang der Echiniten zu den gestielten See-
stcrnen. Sie besitzen die zehn Ffthlcrgänge der erstem, die blnmenförmige Gestalt, und den Stiel der
letztem, haben aber weder den After und die Stacheln der Seeigel, noch die strahligen Arme der
Encrinitcn. Der Körper gleicht einem fünfeckigen liliimenkclch, und besteht aus zwanzig Reihen kleiner
Tafelchen, welche, wie bei den Echiniten, fünf grofse Folder und fünf Felder der Fühlergänge bilden.
Dor fünfeckige Mund liegt oben im Scheitelpunkt, und eiue Afteröffi.nng ist gar nicht TOrhan-
den. Die fünf gröfsern Täfelchen der Seeigel, welche den After unmittelbar umgeben, sind hier fünfeckig
, und bilden ein Becken, dessen Basis mit einer runden Säule, mittelst einer strahligen Gelenk-
flache, verbunden ist. Diese Säule ist ohne Zweifel, wie bei den Encriniten, aus Gliedern zusammengesetzt,
mit ihrem untern Ende fest gewachsen, tmd in ihrer Achse mit einem Nahmngskanal durchbohrt,
dessen runder Eingang in dcu Körper auf der Gelenkfläche des Beckens wahrgenommen wird.
Die fünf Täfelchen des Beckens dienten den fünf grofsen Feldern zur Basis, welche aus schmalen,
vier- oder sechseckigen Täfelchen zusammengesetzt sind, eine lanzettförmige Gestalt haben, und mit
ihren Spitzen den Scheitel nicht erreichen. Dieser wird durch die aneinandcrstofscndou Felder der
fühlergänge gebildet, welche daher den fünfeckigen Mund allein begrenzen. Sie hallen ebenfalls eine
laiizcttlörmige Gestalt, aber dio entgegengesetzte Richtung der grofsen Felder, so dafs ihre Spitzen nach
unten gekehrt sind, und sich nal.o über den Tafelchen des Beckens endigen. Sie sind durch eine glatte
Längsfurche getheilt, der Quere nach eng gcfnrdit, und ihre zehn Fühlcrgänge haben paarige Poren.
Die Poren hegen nahe neben einander, und zwar die äufsere Rellic derselben nniiiluclbar an den Rändern
des Feldes, m eigenen, kleinen, ausge.5chblzton Furchen, die innere Reihe aber am Ende doi'
Qucrfiirchen des Feldes selbst. Bei dem ersten Anblicke sieht man nui’ die grofsen, deutlichen Poren
der äufscrn Reihe, da die der zweiten, inncm, so fein und cuggcschlilzt sind, dafs man dicsclbcu mir
mit Hülfe des Vergröfscmugsglases auffiiidcu kann.
l i 1 4>... : m
Y r -1 p O
l i k