
Die füuf Ecken des Scheitels, in welchen die paarigen Felder der Fülilergänge zusammenstofsen,
sind mit fünf grofsen, rnndlichen Löchern durchbohrt, welche man analogisch entweder für die Oeff-
mingen halten kann, durch welche der Körper Wasser einzieht, oder für die, in umgekehrter Richtung
liegenden, Mündungen der Eierstöcke. Eines dieser Löcher ist doppelt gröfser als die übrigen.
P e n t r e m i t e ; I 1 i
F ig . I . a. F a d e s lateralis,
b. superior e t
C. in fe rio r, magnitudine quintnpUei.
Von <k-r Seite,
v o n o b en und
vo n u n te n , in fiinfTacher GröTse da rg c ste llt.
Pentremites ovatis, areis maiorihus convexis angustis striis transversallhus parallelis et longilu-
dinalihus divergentihus.
Petrefactum calcareum, e calcareo transitorio Provinciae inontiumBorussicae. M.B.etM.IL
Diese Versteinerung ist vier Linien lang, und findet sich im Uebergangskalke bei C r o m f o r d
unweit R a l in g e n bei D ü ss e ld o rf. Sie unterscheidet sich von den übrigen bekannten Arten ihrer
Gattung durch dio Convexität ihrer gröfsern Felder, durch hervortretende Höcker an deren Vereinigungspunkten
an der Basis, und durch eine doppelte Streifung derselben. Sie lassen nämlich parallele
Querstreifen bemerken, welche' von divergirenden Längsstreifen durchkreuzt sind. Eine andere Ei-
genthümlichkeit dieser Art ist das Hervortreten der Felder der Fühlergäuge an ihren Rändern, so
dafs sie mit den schiefen Rändern der gröfsern Felder eine Furche darstellen. Die Mündung des
Beckens für den Nahjungskanal der Säule ist beträchtlich grofs; die Beschaffenheit der Gelenkiläche
aber nicht zu erkennen.
2. P e n t r e m i t e s f l o r e a l i
F ig . 2. a. F a d e s la te ralis,
b. superior e t
C. in fe r io r , magnitudine d u p lid .
Say.
VoQ d e r Seite,
v o n o b en u n d von
u n te n , in v e rd o p p e lte r Gröfse.
Pentremites ovatus, areis maiorihus laevihus latis concavis marginatis sulco medio notatis.
K e n t u k y a s t e r i a l f o s s i l . P a r k organ. rem. I I . p a g . 235. tab. 13. f g . 36. 37.
E n c r i n i t e s f l o r e a l i s . y . S c h l o t h . F e r s t. S .3 3 9 .
Petrefactum calcareum, ex America septentrionali. M. H.
Die Länge eines grofsen, etwas verdrückten E.xemplares, aus der Sammlung'des Herrn H o e -
n in g h a u s , beträgt eilf Linien und die eines kleinern, sechs Linien. Die grofsen Felder sind breiter
als bei der vorigen Art, glatt, ihrer ganzen Länge nach vertieft, iu ihrer Mitte mit einer feinen
Längsfurche bezeichnet und mit ihren scharfen Rändern emporstehend. Die Gelenldläche der Säule
ist sehr zart gestrahlt, und hat eine sehr enge Rühre.
Diese Versteinerung, deren Abbildung wir zur Vergleichung mit der deutschen Art mitzutheilen
bewogen waren, findet sich an den Ufern des M is s i s ip p i.
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II. STELLERIDES. SEESTERNE.
A. Stilasteritae.
G e s t i e l t e S e e s t e r ne.
Der Körper dieser Thicre (Galix) ist kegelförmig, und mittelst eines gegliederten Stiels am Boden
festgewurzelt. Er besteht aus mehreren Reihen von Gfiedern oder Täfelchen, welche in gröfserer
oder geringerer Anzahl in Kreisen aufeinander liegen, hat am Scheitelpunkt einen rüsseiförmig-
vcrlängertcn Mund, und im Umkreis ausstrahlende Arme.
Der S t i e l oder die S ä u le (Columna pcduncularis) besteht aus fünfeckigen oder walzenförml-
ccn Gliedern, welche durch Gelenkflächen mit einander artikuliren. Diese Glieder werden T r o c h i-
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