
Transactions etc. for the year 1825. Part ƒ. genommen, und
gehören zu der Croonian Lecture: On the existence o f Nerves
in the Placenta. By Sir E. Home, Bar. von Pag. 66—86-
Fig. XXIII. Ein kleines Stück von der Placenta eines
Seekalbes. Das Chorion überdeckt noch die Nachgeburt
und durch dasselbe schimmern die injicirten arteriellen
und Yenösen Gefäfse: in den Falten der Aderhaut aber
liegen die Nervenyerästelungen. Die Vergröfserung beträgt
vier Durchmesser.
Fig. XXIV. Ein transversaler Durchschnitt Aev Placenta
in der Vergröfserung von zehn Durchmesser. Man
erkennt die Structur sehr genau und unterscheidet auf den
ersten Anblick die Nervenfäden 11. ß. a. b. b. C. d.
Fig. XXV. Macht die Art, wie sich die Arterien des
Nabelstranges in dem Chorion zu verästeln beginnen , und
sich dann in die Tiefe des Gewebes der Placenta zu senken,
anschaulich. Die Nerven sind ungemein deutlich. —
Vergröfserung zwei Durchmesser.
Fig. XXVI. und XXVII. Ein einzelner Floculus isolirt
dargestellt in einer Vergröfserung von zehn Durchmesser.
Man sieht sehr genau den Endzweig der Arteria umbilicalis
und die mit derselben verlaufenden Nervenfäden. —
A. sind die percilli und B. ist die Oberfläche des Chorions.
Fig. XXVIII. Zeigt einen Theil des Chorions des Tapir
aus Sumatra, von der Uterinoberfläche angesehen und
in seiner natürlichen Gröfse. Die Nervenfäden sind ungemein
deutlich.
Fig. XXIX bis XLI. Abbildungen über die*Gefäfs-
verbreitung zwischen Mutter uud Frucht in den Säuge-
thieren. Von B. C. von Baer. Leipzig, 1828.
Von Ba e r sagt Seite 27 §. 37 in seiner Schrift: Weil
in späterer Zeit die Gefäfse des Chorions theils eng an den
Gefäfsen der Mutter anliegen, theils in denjenigen Formen
des Eyes der kindliche und mütterliche Theil der
Placenta verwachsen und über einander greifen, könnte
man glauben, dafs dann in dieser späteren Zeit ein unmittelbarer
Uebergang sich finde, und diese spätere Zusammenmündung
ist es eigentlich, welche man als streitigen
Gegenstand behandelt hat. Für dieses Ziel der ganzen Untersuchung
habe ich nun folgendes zu bemerken:
1. Dafs ich nirgend einen Uebergang der Gefäfse finden
konnte. 2. Dafs er bei den Säugethieren, wo der
Fruchtkuchen mit dem Mutterkuchen blofs zusammenhängt
und gürtelförmig ist, unmöglich ist. 3. Dafs auch da, wo
der mütterliche und kindliche Theil des Fruchskuchens
verwachsen sind, die Gefäfse sich Vorbeigehen, so dafs die
mütterlichen Gefäfse in den Theil des Fruchtkuchens sich
verbreiten, der unmittelbar mit dem Chorion zusammenhängt,
die kindlichen Gefäfse sich dagegen in die Masse
ausbreiten, welche dem Fruchthälter zunächst liegt, ohne
Uehergang eines Gefäfses in das Andere. Und §. 3g. End-
lich glaube ich nach'weisen zu können, dafs nicht nur
keine Nöthigung für die Zusammenmündung der Gefäfse,
sondern vielmehr ein Hindernifs dagegen da sei. Betrachtet
man eine völlig- ausgebildete Zotte aus einem Frucht-
kuchen des Schaafes mit der ungeheueren Masse von Gefäfsen
, die ganz dicht an der Oberfläche liegen, und das
eben so reiche Gefäfsnetz in dem Fruchtkuchen desselben
Thieres, und bedenkt man, dafs um diese Zeit keine aulsgeschiedene
Masse mehr zwischen ihnen liegt, so ist es
auffallend, wie die ungeheuere Masse von Blutwegen dicht
an einander liegen, nur durch zwei dünne Blättchen getrennt,
die zusammen wohl nicht eine Achtel Linie betragen,
ohne in einander überzufliefsen. Wäre eine Neigung
zur Zusammenmündung da, so müfste die Zwischen-
masse überwunden werden. (Diese Meinung hege ich um
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