
Wand der Augenbohle, g, g. eine kürzere und eine lk’n*
gere Ciliarvene. &. Die Aestchen aus dem unteren geraden
Muskel. *. Die verschiedenen Zusammenmündungsäste* b.
k, In der hinteren Wurzel (5), welche mit dem Aste der
Antlitzaugenvene in Verbindung steht, welche in der Fig,
XXVI. durch n, n. bezeichnet worden, vereinigen sich im
Fortgange der Reihe nach l. die eine untere Ciliaryene.
m. Die Zweige aus dem unteren schiefen Muskel, n, Aestchen
aus dem Fette und der Beinhaut der unteren VVand
der Augenhöhle, worauf sie sich mit der vorderen Wand
zu einem Stämmchen p. vereiniget, welches sich auch bald
mit q. der inneren Antlitzvene vereiniget, welche aufser
kleineren Zweigen, r. die vordere Riechhaut vene aufgenommen
hatte, s. Untere und äufsere Ciliarvene, welche nebst
dem Verbindungszweig t. zum hinteren Aste der Antlitzaugenvene
sich zu dem mit e. in der Figur 26 bezeichne-
ten Ast der Antlitzaugenvene vereiniget,
Fig. XXVIII. Un t e r e v o r d e r e Hä l f t e e i n e s
h o r i z o n t a l d u r c h s c h n i t t e n e n A u g a p f e l s d e r
l i n k en Sei te. Nach d e r Nat u r oh n g e f ä h r s echs mal
im Du r c hme s s e r v e r g r ö f s e r t .
Diese Figur stellte ich als die Hauptfigur, wodurch
man schnell einen allgemeinen Ueberblick über die Anatomie
des Augapfels sich verschaffen wird, oben an, und
indem ich sie bezeichne, entwerfe ich zugleich die Anatomie
des Auges schematisch.
I. Der Augapfel bildet eine ungleich geformte Kugel,
welche aus zwei Segmenten zweier verschieden gro-
fsen Kugeln zusammengesetzt ist. Das hintere Segment 0.
4. ist bedeutend grösser als das vordere N. 1.
II. Der Augapfel wird von mehreren Membranen gebildet,
die schichtenweise übereinander liegen oder in «inander
eingreifen, und die Flüssigkeit der Augenkammern,
die Kristalllinse, und den Glaskörper einschliefsen.
1LI, Die Schichten des hinteren Segmentes 0. 4. folgen
also auf einander:
1) Harte Haut, sclerotica, a, * Lamina fusca. Braun.
2) Gefäfshaut, chorioidea, b. c. Braun. Sie besteht
aus zwei Lamellen: b. aus der äufseren Gefäfshautlamelle,
chorioidea stricte sic dicta, c. aus der inneren Gefäfshautlamelle,
Membrana Ruyscliiana. Die äufsere Gefäfshautlamelle
(J,) geht in das Strahlenband, ligamentum ciliare, d. über.
Die innere Gefäfshautlamelle (c) in die Processus
ciliares, e.
Die innere Fläche der inneren Gefäfshautlamelle (c)
ist mit einem Pigment, pigmentum nigrum, f belegt, und
bildet nach vorn f 1 f , 1 die Orü serrata. Braun.
3) Jacob’scheHaut, membrana Jacob i s. serosa, g. Gelb.
4) Nervenhaut, trnica retina, h. i. Blau. Auch sie besteht
aus zwei Lamellen: h. tunica retina stricte sic dicta;
i. tunica retinae vasculosa.
5) Zonula Zinnii, k. Grün. Sie bildet mit der Membrana
hyaloidea (7) den Petitschen Kanal, tanalis Petitn, k.*
6) Glashaut des Glaskörpers, membrana hyaloidea, l.
7) Kapsel der KrystalFLinse, capsula lent. cryst., m.
IV. Schichten des vorderen kleineren Segmentes
des Augapfels.
1) Hornhaut oder durchsichtige Haut, Cornea, n,
bläulich,
2) Haut der wässerigen Feuchtigkeit, membrana Ätt-
moris aquei s. tunica Wrisbergii, o.
3) Demoursche Haut, p,
4) Regenbogenhaut, iris, q. Blau.
5) Trauhenbaut, Uvea, r. Sie besteht aus dem Pig-
menlum nigrum (r) und der Umkleidung der Jacob’schen Haut.