
ist beträchtlich gröfser, als auf der rechten Seite, ist mit
der Hautaponevrose (Fascia superficialis) umgeben, und
diese verbreitet sich schon bis in den Hodensach. o. Weicher,
gallertartiger Zellstoff, welcher an dem abgerundeten
Ende des Scheidencanales befestigt und mit dem Zellstoffe
des Hodensackes verbunden ist. Ein Rudiment des Leitbandes
und der gallertartigen Masse an dem obern Ende
desselben, p . p. Der aufgeschnittene Hodensack. q. Das
männliche Glied.
Fig. XX. Der Hoden, Samenst rang und Scheidencanal
mit ihren Häuten im Durchschni t te. Die
Th eile k. bis r. der Fig. XVII. sind vergröfser t .
a. a. Die gemeinschaftliche Scheidenhaut des Hodens
und Samenstranges, b. Der Scheidencanal. c. Der Theil
des Scheidencanales, welcher eigenthiimliche Scheidenhaut
des Hodens wird, wenn der Canal in der Gegend von d.
geschlossen ist. d. d. Die äufsere seröse Haut des Hodens,
welche von dem Bauchfelle kommt. e. Die weifse Haut
des Hodens (Albuginea). f Der Hoden, g. Der Nebenhoden.
h. Der Samenabführungsgang (die Samengefafse sind
bei dem Durchschneiden mit weggenommen worden),
durch Zellstoff umgeben und an der äufsern Fläche des
Scheidencanals befestigt. Dieser Zellstoff bildet die eigen-
thümliche Scheidenhaut des Samenstranges»
Fig. XXI. Dur chschni t t des Unterleibes eines f ü n f tehalbmonat
l ichen Fötus. De r Hoden und Nebenhoden
sind auch in der Mitte dur ch schni t ten;
sie liegen noch in der Nähe der Niere. Alle
Eingeweide, bis auf Niere, Harnblase, Hoden
Nebenhoden sind her ausgenommen.
Durchschnitt der Bauchdecken und der Bauchhaut.
b. Die rechte Niere, c. Harnblase, d. Innere Fläche
der Bauchhaut. e. Gekrösartige Falte der Bauchhaut,
die zu dem Hoden geht. f. Hoden, g. Nebenhoden, h. h.
Aeufsere seröse Haut des Hodens von dem Bauchfelle,
Weisse Haut des Hodens (Albuginea). ■ k. k. Gekrös des
Leitbandes. Unter k. neben l sieht man die kleine Furche,
welche das Bauchfell in der Gegend des Schenkelbogens
an der äufsern und vordem Fläche des Leitbandes
bildet, oder den Anfang der Bildung des Scheidencanales.
I. Band oder Leitband des Hodens. m. Saraenschlagader
und Samenvene. n. Samenabführungsgang. o. Geöffneter
Hodensack. p. Männliches Glied.
Fig. XXII. Dur chschni t t des Un te rl e ibes eines
Fötus , bei welchem der Hoden durch den
Bauchr ing he rvor zut r eten begi nnt , übr igens
so, wie das Präparat z u r v o r i g e n Fig u r , z u be
r e i t e t .
a, ß. Durchschnittene Bauchdecken und Bauchhaut. b.
Die rechte Niere. C« Harnblase. d. Innere Fläche der
Bauchhaut. e. Die Falte des Bauchfelles, welche zu dem
Hoden geht, oder das Gekrös des Hodens, f Der Hoden.
g. Der Nebenhoden. Ä. Die äufsere seröse Haut des Hodens,
Fortsetzung und Ueherzug von dem Bauchfelle, zunächst
von dem Gekröse des Hodens. 2*. l» Weisse Haut
des Hodens, k. Der Fortsatz des Bauchfelles, welcher
schon durch den Bauchring herausgetreten ist und den
Scheidencanal zu bilden beginnt, ehe der Hoden durch
den Bauchring hindurchgegangen ist. £ Das Rudiment des
Leitbandes. m. Samenschlagader und Samenvene, n■ Samenabführungsgang.
o. Geöffneter Hodensack, p. Männliches
Glied.