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kel des grofsen Hirns, g. Kleines Hirn, aus fünf Aesten und
Lappen bestehend, Ä. Vierte Hirnhöhle und Hohligkeit des
kleinen Hirns. «, Höhle der Vierhügel, k. Wand der Vierhügel.
L Vermeintlicher Sehnervenhügel. m. n. Balken.
o. Vordere Commissur. p. Hirnanhang, q. Hügelchen (emi-
nentia candicans.) r. Vorderer Schenkel des Bogens, neben
ihm setzt sich die dritte Hirnhöhle nach vorn in die unter
dem Balken liegende Höhle der Scheidewand fort. s. t. Der
über den Sehhügel sich krümmende hintere Schenkel des
Bogens, u. Dritte Hirnhöhle, v. V. V. V. Furchen oder Einsenkungen,
io. Riechnerve.
Fig. XXII. Obere Fläche des Hirns eines Fötus aus
der ein und zwanzigsten Woche, a. Das durchschnittene
Rückenmark, b. Anschwellung des Rückenmarks, c. Kleines
Hirn mit seinen Querfurchen, d.d.d.d. Hemisphären des
grofsen Hirns.
Fig. XXIII. Dasselbe Hirn von unten, a.a. Stränge
des Rückenmarks, b.b, Beugung des Rückenmarks nach vorn,
c. c. Die Pyramiden, d. Die Olivnrstränge. des Rücken,
marks, e.e. Der Hirnknoien. f . f . Eingang in die vierte
Hirnhöhle und in die Hohligkeit des kleinen Hirns, durch
welche sich die Gefafshaut hineinzieht, g.g. Die beiden Hemisphären
des kleinen Hirns, h. h. Hintere Lappen des grossen
Hirns, i.i. Sylvische Gruben. k. Ti. Vordere Lappen.
LI. Mittlere Lappen, m. m. Schenkel des grofsen Hirns.
n. Hügelchen (eminentiae candicantes.') o, Hirnanhang.
p , Sehnerven, q. Riechnerven.
F ig . XXIV. Dasselbe Hirn oben, die Hemisphäreu
sind etwas von einander % gezogen; die Seitenhirnhöhle ist
geöffnet, a. a. Das Rückenmark. b. b. Anschwellung des
Rückenmarks, c. Mittlerer Theil des kleinen Hirns, oder der
Wurm, nebst dem kleinen hinteren oder beutelförmigen Ausschnitt,
d. d. Die Vierhügel, e. Sehhügel, f. Zirbel mit
ihren Stielchen. g. Der Balken, die grofse Hirncommissur*
hh.h. Ränder oder Flächen der durchschnittenen Hemisphäre.
i. Saum (Taenia.) h. li. Gerollter Wulst, oder grof-
ser Seepferdsfufs {Pes hippocampi major.') L Kleiner hinter
rer Wulst oder kleiner Seepferdsfufs (Pes hippocampiminor.)
m. Vertiefung zwischen dem Sehhügel und dem gestreiften
Körper, weil der Hornstreifen noch nicht gebildet ist. An
dieser Stelle zieht sich die Gefafshaut in eS die itenventrikel
um den Plexus choroideus zu bilden, n. Der grofse Wulst,
welcher dem gestreiften Körper analog ist. o. Vorderes Horn
des Seitenventrikels, p. Mittleres absteigendes Horn. q. Hinteres
Horn, r.r. Rechte Hirnhälfte. '
Fig* XXV. Senkrechter Durchschnitt desselben Hirns.
a. Rückenmark, b. Kleiner Wulst, der grauen Leiste (Taenia
grisea) Wenzels analog, c. Spitze des vierten Ventrikels,
oder Schreibfeder (Calamus scriptorius.) d. Vierte
Hirnhöhle. e. Aeste und anfangende Zweige des kleinen
Hirns, f. Aeufsere Furchen des kleinen Hirns, g. Verlängertes
Rückenmark, h. Der Hirnknoten, i. Der Schenkel
des grofsen Hirns, h. Höhle der Vierhügel. /, Dicke Wand
der Vierhügelmassen, m. Grofse HirnMappe, oder vorderes
Marksegel Reils, n. Uebergang der Höhle der Vierhügel in
die dritte Hirnhöhle. 0. Sehhügel, p. Dritter Ventrikel,
q. Hohler Hirnanhang, r. Hügelchen (eminentia candicans).
S. Vorderer Schenkel oder vorderes Säulchen des Bogens.
t. Balken, u. Durchsichtige Scheidewand, v. Stelle in de,,
dritten Hirnhöhle, wo sich das Säulchen heraufzieht, io. Riechnerve.
x . Vertiefung, welche in dem Seitenventrikel dem
kleinen Wulst oder dem kleinen Seepferdsfufs entspricht.
y.y .y .y . Vertiefungen oder Einsenkungen der Hirnsubstanz,
anfangende Furchen oder Windungen, z. Vordere Commissur.