
Ganz deutlich erkennt man in der Iris die ©tfeer- und Längen
fasern.
Fig. XXXYIII. Verbindung der harten Haut und der
durchsichtigen Haut, von vorn oder aufsen. Die Cornea, wodurch
man die Iris und das Sehloch sieht, und die Sclero-
tica sind hier mit einander verwebt.
Fig. XXXIX. Verbindung der Sclerotica und Cornea
von hinten oder innen. Die Cornea nämlich legt sich nach
innen der Sclerotica schuppenartig an, und bildet dadurch
einen Vorsprung, n2, woran das Ligamentum ciliare festsitzt.
Fig. XL. XLI. XLII. Die Nervenhaut, retina.
Fig. XL. Die ganze Nervenhaut h. i ., wie sie den
Glaskörper umgibt und nach vorn bis zur Zonula Zinnii h.
reicht. 5. Der Sehnerve, ß. Der gelbe Fleck, macnla flava,
und das Centralloch, foramen centrale retinae.
Fig. XLI. Die Nervenhaut von hinten angesehen. 7»
Die Stelle, wo der Sehnerve hinweggenommen ist und die
Centralblutgefäfse der Nervenhaut eintreten, welche ohne
Bezeichnung deutlich erkannt werden.
Fig. XLII. Die Nervenhaut von vorn her, nach abgetragener
Cornea und Iris> durch die Linse und den Glaskörper
angesehen.
Fig. XLIII. XLIV. Zonula Zinnii.
Fig. XLIII. Die natürliche Form undGröfse, derZo-
nula Zinnii k. —Diese Zonula ist von einem 10—12 Wochen
alten Kinde, und dabei merkwürdig, dafs sie, bei sonst ganz
normaler Beschaffenheit des Glaskörpers und der Nervenhaut,
hier abnorm beschaffen ist, und zwar eine fast homogene
markartige Structur zeigt; wodurch sich die Zonula
Zinnii als ein selbstständiges, eigentümliches Organ auf
das bestimmteste beurkundet. Man sehe darüber meine
Schrift: Uebcr das Strahlenblättchen im menschlichen Auge.
Bonn, 1827. weiter nach.
Fig. XLIV. Fin Theil dieser Zonula Zinnii 220mal vergrößert.
8. Aeufserer ausgezahnter Kreis. 9. Der innere,
strahlige Kreis, dessen Strahlen zwischen die Processus ciliares
der Membrana Ruyschiana liegen oder eingreifen. 10-
Pigment, welches bei der Hinwegnahme des Corpus ciliare
liegen geblieben ist.
Fig. XLV. Die Krystalllinse von verschiedenen Seiten
, und d. im Durchschnitt.
Fig. XLVI bis LV. Mi k r o s k op i s c he Un t e r s
u ch u n g ü be r e i n z e l n e Th e i l e des Auges.
Fig, XLVI. Vorderes Stück der Bindehaut und Hornhaut,
aus einem sechsmonatlichen Kinde, 2mal im Durchmesser
vergröfsert, um der Gefafsverbreitung willen.
Fig. XLVII. Vordere Fläche des vorderen Stückes
der Gefäfshaut, Blendung, iris, und Membran des Lichtloches
aus einem siebenmonatliehen.Kinde. 1, Innere lange
Blendungsarterie. 3. Iris. 4. Membran des Lichtloches,
membrana papillaris. 5. Verschiedene Venenwirbel.
Fig. XLVIII. Das Segment der injicirten/m und Aderhaut
des Auges aus einem neugeborenen Mädchen, von der
inwendigen oder der Höhle des Augapfels zugewandten Seite,
unter 25maliger Vergröfserung des Durchmessers angesehen.
a. Natürliche Gröfse. b. c. g. e. f. g. Iris. b. c. d. e.
Gegend des kleinen Ringes, d. e. f. g. Gegend des grofsen
Ringes der Iris. i. h. /.Drei vorzüglich grofse Arterien, die
aus dem Circulus arteriosus major ligamenli ciliaris entspringen.
m. n. o. p. q. r. s. Processus ciliaris. r. s. t. u. Die
Gegend der Gefäfshaut, welche der Ora serrula entspricht.
V. W. Theil der Aderhaut, an dem die Nervenhaut pafst.
1. 2. 3. 4. Stämmchen der Blutgefäfse, die nach innen zu
von einem Netze ihrer eigenen feinsten Aestchen grofsten-
theils überzogen erscheinen. 5- 6- 7. Stelle dieses I heiles der