
rend des Durchgangs einer Flüssigkeit das durch eyrunde
Loch ausgedehnt erscheint.
Fig, III. Ist das Herz eines Rindes, welches fünf
Tage gelebt hat. Der Ductus arteriosus Botalli ist noch
nicht geschlossen, wohl aber an der Stelle, wo er sich in
die Aorta senkt, etwas enger geworden: dagegen hat aber
die A. pulmonalis verhaltnifsmäfsig an Ausdehnung gewonnen
und die Aorta zeigt in ihrem ganzen Verlaufe nichts
mehr von der Fig. X. und XI. mit a. bezeichneten verengten
Stelle.
Fig. XIV. Gibt eine allgemeineUebersiGht des ganzen
Kreislaufes im Foetus. 1. Vena cava Superior. 2. Vena
cava inferior. 3. Vena umbilicalis mit ihren Verzweigungen
in dem Mutterkuchen, placenta. 4. Ductus venosus Ärantii.
5. Vena portarum. 6. Arteria pulmonalis. j. Ramus sinister
a. p, 8. Ductus arteriosus Botalli. 9. Arcus Aortae, woraus
drei Stämme entspringen, und zwar: 91. Arteria ano-
nima. 92. Carotis sinistra. 93. Subclavia sinistra. 10*
Aorta thoracica. 11. Aorta abdominalis. 12. A. coeliaca,
13. A. meseraica Superior. 14. inferior. 15. A. iliaca communis.
16. A. cruralis. 17. A. Jiypogastrica. 18» A. umbilicalis.
a. Cor. b. Hintere Fläche der Leber, c. d. Nieren
und Nebennieren, e. Mutterkuchen, placenta.
Fig. XV bis XXI. Enthält eine Reihe von Abbildungen,
welche zu der Entwickelungsgeschichte des Herzens geboren.
Fig. XV- Stellt das Herz in seiner frühesten, beim
menschlichen Foetus beobachteten Form dar. Es istverhält-
nifsmäfsig überaus grofs, nimmt die ganze Brusthöhle ein
und hat eine senkrechte Stellung. Fig. XVI. und XVII.
Sind zwei aus Panders Werk entlehnte Abbildungen. Sie
zeigen das Herz des Hühnchens im Eye, ungefähr am
dritten Tage der Bebrütung. Die 16. Figur gibt eine Ansicht
von oben, während es in Figur 17. von der Seite gesehen
dargestellt ist. ä. a. Venenzweige, b. Die Stelle,
Wo dieselben in das Herz eintreten. c. Die Spitze des Herzens.
d. Der Bulbus, aus welchem die drei Arterienstämme
(C.) entspringen. f. Aufsteigende Aorta. g.~D'\e beiden längs
des Rückgrats herablaufenden Hauptäste.
Fig. XVIII. und Fig. XIX. Diese beiden Darstellungen
sind nach Meckel, jedoch mit einiger Abänderung entworfen,
und sind Herzen von nicht sehr Vorgerückten Entwtcke-
lungsstufen. Fig. lg. gibt das Herz eines vierwöchentlichen
und Fig. 19. eines fünfwöchentlichen Embryos. Wie sehr
ersteres das letzere an Ausbildung überflügelt hat, ist deutlich
ersichtbar. a. Die rechte, b. die linke Herzkammer»
e. Aorta, d. Die rechte, e. die linke Herzvorkammer.
Fig. XX. Ist das Herz einer zwei und ein halb Monat
alten Frucht, an welchem man sehr deutlich die gabelförmig
gespaltene Spitze des Herzens und das sehr bedeutende
Vorwalten der Herzvorkammern erkennt.
Fig* XXI. Das Herz einer Frucht zu Anfang des
Vierten Monates. Dasselbe hat hier schon seine vollkommene
äüfsere Form erlangt, und die Vdlmla Eustachii, sö
wie die Valvulä foraminis ovälis, sind jetzt am schönsten
Und vollkommensten gebildet. Die beiden ersten Figuren
sind nach diesem Herzen gefertiget,»
Fig. Xxti. zeigt nach Semme r in g , * ) einen fünfmonatlichen
Foetus mit dem Mutterkuchen und seinen Ey-
hüllen. ß. Placenta. b. Tunica externa seu chorion fungo-
Süm seu membräna decidua Hunteri. c. Tunica secunda s.
Chorion proprie sic dictum. d. Tunica tertia s. intirna s Amnios.
Fig. XXIII bis XXVIII. Ueber die Nerven der Placenta
Und des Nabelstranges bei Thieren* Aus den Philosophical
*) Söm nie ring icoties Embryoiium humamrum* F. ad
M. 1790.