
hier nicht nur die dachziegelförmig über einander gelagerten
Lamellen des Nagels sehr deutlich, sondern auch, dafs sich
zuletzt die Lamellen der Länge nach spalten.
F i g. L» bis LXIV. Zahnbi ldung.*)
F îg. L. Die Kinnlade eines reifen Foetus. Die vordere
Knochenwand ist hinweggenommen, damit man die
Säckchen, innerhalb welcher sich die Zähne ausbilden sehen
kann. Die Gefäfse sind injicirt.
Fig. LI. Ein Theil einer Kinnlade eines Foetus * wenn
die Zahnsäckchen geöffnet sind.
a. a1. Die zurückgeschlagene menibrana externa capsulas
dentis, b. Die membrana interna capsulae dentis. Der Zahn
schimmert hindurch. b1. Dieselbe Membran, aber aufgeschnitten
und entfaltet, wodurch die Krone des Zahnes zum
Vorschein kommt, welche hier aber hinweggenommen ist, so
dafs man den auf die Krone des Zahns folgenden Zahnkeim
d. vor Augen hat. c. Die Zahnkrone, d. Der Zahnkeim. e.
Der üebergang der membrana interna und der Gefäfse und
Nerven in den Zahnkeim.
Fig. Lli. Vergröfserter Durchschnitt einer Zahnhöhle
mit ihrem Inhalt von einem Foetus.
1, Knochenwand der Zahnhöhle, a. Membrana externa,
b. M. interna dentis» c. Zahnkrone. d. Zahnkeim, pulpa
dentis.
Fig. LIII. Alter: gegen ein Jahr. Die erste Zahnung
ist verspätet, a. a. Niveau des Zahnfleisches ; der erste
Schneidezahn steht weit darüber hinaus ; der zweite nur
Die Fig. Lt. u. LÏI. LXH. LXIII. u. LXtV. sind neu nach der
Natur angefertiget; die übrigen Figuren sind nach dem Traité
âe lu secondé Dentition et méthode naturelle de lu diriger etc.
par C. F. Delabarre, Paris. 1819. 8vo. m. K.
wenig. Der Eckzahn c. stöfst an; ebenso der erste Backzahn
d. Der zweite Milchzahn e. aber ist noch in der Kinnlade
verborgen. Die Linie b.b. mit ihren Nebenlinien deutet
auf die mehr oder weniger ausgebildeten Zähne der zweiten
Dentation.
Fig. LIV. Halbe Kinnlade eines Kindes von zwei Jahren
woran die Gefäfse der Säckchen injicirt und von der
Seite des Mundes präparirt sind,
U. a. Schneidezähne; c. Säckchen des zweiten Milchbeckenzahns,
woran die Wurzeln kaum sich andeuten; b. b.
mit den Nebenlinien führt auf die Säckchen der zweiten Ztett-
tition, welche für den ersten kleinen bleibenden Backzahn
d. kaum merklich, für den ersten grofsen aber von ansehnlicher
Grofse sind.
Fig. LV. Kind von 3£ Jahren. Die erste Dentition
a. a. ist bis auf den letzten Backenzahn vollendet, b. b. deutet
auf die Keime der bleibenden Zähne, welche für die drei
ersten Zähne schon sehr entwickelt, für den vierten c. merklich,
für den fünften d. nur der Anfang einer Alveole mit
einem schleimigem Keim, für den sechsten beinahe vollendet,
für den siebenten e. angedeutet sind.
Fig. LVI. Kind von 4 | Jahr, Ü.a. Milch-, b.b. bleibende
Zähne.
Fig. LVII., Kind Von 5 Jahren. Die Säckchen sind
vorhanden und injicirt. Buchstaben dieselbe Bedeutung.
Fig. LVIII. Kind von 6 | Jahren, Buchstaben dieselben;
C. erinnert daran, dafs der Zahn noch weiter vorrücke,
und d. deutet auf den Keim des letzten Zahnes, des Weisheitszahnes.
Fig. LIX. Kind von 7\ Jahren. Man vergleiche die
vorhei’gehende Figur, und ist hier der erste Schneidezahn