
Ac h t e Ta f e l .
K o p f - und H a l s n e r v e n .
Fig. T.
Profilansicht des halbirten Hauptes eines vorzüglich
wohlgebildeten, sechszehnjährigen, lungensüchtigen Jünglings.
Die Hirnmasse ist sorgfältig weggenommen, um die Centralenden
der zwölf Hirnnerven der rechten Seite in ihrer natürlichen
La°-e, Richtung, Länge und Diebe darzustellen. Der Hauptzweck
dieser Tafel aber ist vollständige Yersinnlichung des
Innern Baues der Nasenscheidewand und ihrer Umgebungen.
A. A. Nasenbein. JB. CK Stirnbein, C. C. Höhlen
im Stirnbeine, Ausser ihrer Beinhaut sind sie noch mit
einer eigenen, inneren zarten Haut bekleidet, welche in
der unteren Stirnhöhle zum Theil zurückgeschlagen erscheint.
D. x. Scheitelbein. Die Markzellchen dieses,
so wie des Stirnbeines, sind nicht besonders bezeichnet.
X. x. x. Zäpfchen des linken Scheitelbeins, oder Reste
von dem Scheitelbeine der andern Seite. E. bis /. Grundbein.
E . F. G. Hinterhauptstück des Grundbeines, oder
gemeiniglich sogenanntes Hinterhauptsbein mit seinen Markzellchen.
B . 1. /. Flügelstück des Grundbeines, oder
gemeiniglich sogenanntes Keilbein, ebenfalls überall mit
Markzellchen versehen, deren Typus man mit eigner Sorg:
falt abzubilden suchte. G. Einstweilige Knorpelscheibe,
welche die Gränze zwischen dem Hinterhauptsstücke und
dem Flügelstücke bestimmt, sphon vor der Ausbildung des
Schädels aber in Knochen übergeht * und gänzlich verschwindet.
H. Basis oder Körper des Flügelstückes. /. /.
Zwei kleine Höhlchen in der Basis des Flügelstückes,
welche mit zunehmendem Alter sich zu einer gemeinschaftlichen
Höhle vereinigen, und gerade wie die Stirnhöhlen
aufser ihrer Beinhaut mit einer eignen inneren
Haut bekleidet sind. K, bis 0 . Riechbein. K. 0 . Kamm
des Riechbeins. K . Durchsägtes Stück des Kammes des
Riechbeins. 0. mit der derben Hirnhaut bekleidetes Stück
dieses Kammes. N. N. Kanälchen und Furchen für den
Ast des linken Riechnervens, welche sich in die Riechhaut,
die über die linke Fläche des Riechheins gespannt
ist, verbreiten. P. Q- Scheidehein, von welchem das
Stück Q. noch knorplich ist. jß. Mittlerer Knorpel, oder
Knorpel der Nasenscheidewand. S. T. Oberkiefer. T .
Kanal im Oberkiefer, hinter dem Schneidezahne, zum
Durchlässen von Blutgefäfsen und Nerven. U. Gaumenbein.
W. Unterkieferbein, a. bis g. Zähne, a. b. Erster
und zweiter oberer Schneidezahn, c. Oberer Eckzahn.
d. e. Erster und zweiter unterer Schneide zahn. f .
Unterer Eckzahn. g. Erster Backzahn. Z. Mittleres Zungenbein
mit seinen Markzellchen ; hinterwärts wird es mit
einer eignen Beinhaut bekleidet, vorwärts hingegen haften
die Sehnenfasern der Muskeln unmittelbar an seiner Knochensubstanz.
/. ƒ. Erstes Halswirbelbein. /. Körper
oder vorderer Bogen desselben; 1. Dornfortsatz odei? hinterer
Bogen, h. Ueberknorpelte Gelenklläche. II. i. bis t.
Zweites Halswirbelbein. i. II. k. Körper desselben, k.
Zahn oder Zapfen des Körpers. II. Dornfortsatz. I. Untere
überknorpelte, mit dem ersten Zwischenknorpel, x .
fest zusammenhaltende Fläche. m, Yordere überknorpelte
Gelenkfläche des Zapfens. n. n. Gelenkhöhle zwischen
dem ersten und zweiten Halswirbelbeine, die hier nur
durch einen Strich angedeutet werden kann. p. hintere
glatte, überknorpelte Fläche des Zapfens. q. Querband
des ersten Halswirbels. r. r . Die Gelenkhöhle zwischen
der hintern überknorpelten Gelenkfläche und dem Quer