
Setzung des aufseren Leistenbandes ist. e. Die Schenkelfläche
des vorderen Leistenringes, welche sich rückwärts
zwischen den Schenkeln dieses Ringes befindet, d. d. Die
aufsere Lücke fü r die Schenkelgefäfse, woran ihr äufserer
Rand nicht so deutlich, wie bei der weiblichen Lücke gebildet
ist. e. Das netzförmige Gewebe von sehnigen Bündeln
, welches von dem aufseren Leistenband schief nach
aufsen und unten ü b e r und um die Schenkelvene sich
fo rtse tz t, und wodurch die äufsere männliche Lücke um
Vieles verengert wird. f . Die Schenkelvene hinter dem
netzförmigen^Gewebe. g. Der innere Stamm der Hautvenen
der unteren Gliedmasse. h.h.li. Der Rand der abgeschnittenen
oberen Schichte der Schenkelbinde, unter
welcher der innere Hautvenenstamm liegt.
F i g , XV. Di e i n n e r e Le i s t e n g e g e n d an d e r r e c h t
e n Häl f t e e i n e s männl i c h e n Beckens . Bei d e
Bl ä t t e r des Bau c h f e l l s sind von d i e s e r abge-
lo s t .
A . A . Der untere Theil der Bauchmuskeln, B .B . Der
innere Rand des geraden Bauchmuskels, dessen hintere
Fläche von den Aponevrosen gröfstehtheils noch bedeckt
ist. D. Das durchschnittene Kreuzbein. C. Der durchschnittene
Körper des vierten und fünften Lendenwirbels.
F. Die Stelle, wo an der aufseren Leiste die vordere Ecke
des Hüftbeinkammes sich befindet. E. Der horizontale
Ast des Schambeins. a. a . a. a. Die Aponevrose des gro-
fsen runden Lendenmuskels und des Darmbeinmushels. b.b.
Die stärkeren Fasern des inneren Leistenbandes. c. c. C. C.
Die feineren Fasern dieses Bandes. d. e. Der hintere
Leistenring. d. Sein innerer und e. sein äufserer Schenkel.
f . Die Schenkelfläche des hinteren Leistenringes. g. Die
schwächste Stelle der vorderen Baechwand, welche an
diesem Subject schon ein wenig vertieft is t; vor dieser
Stelle liegt gerade der vordere Leiötenring. h, Die innere
Lücke für die Schenkelgefäfse. i. Die Schenkelvene. k.
JDie Schenkelarterie.
Fi g . XVI.*) D ie g e ö f f n e t e n Höh l e n des Un t e r l e i bes
u n d des Ho d e n s a c k e s e ines f ü n fmo n a t l i che
n Föt u s .
Die Gedärme und das Bauchfell sind so zurückgeschlagen,
dafs man folgende Theile sehen kann: Die Hoden
unter dem untern Rande der Nieren; sie sind mit dem
Bauchfelle eben so umgeben, wie die Leber, der Magen und
andere Eingeweide, die in dem Sacke des Bauchfelles liegen;
einen Theil der Nebenhoden, die Samenschlagadern
und SamCnvenen, die Samenabführungsgänge, den Scheidenfortsatz
des Bauchfells, das mit Muskelfasern bedeckte
Leitband ( Gubernaculum Hunteri')
a. Die Haut und die Bauchmuskeln. Ä. JHier ist die
Haut hinweggenommen, und man sieht die äufsere Flache
der Bauchmuskeln. c. Die Nabelschnur. d . Dünne Gedärme.
e. Der Blinddarm. f- Der aufsteigende Grimmdarm.
g. Die linke Niere, h. Die innere Fläche des Bauchfells.
t* Hier ist das Bauchfell so zurückgeschlagen, dafs
man seine hintere Fläche sehen kann. k. Vordere Fläche
der Bauchmuskeln, l. Die rechte Samenschlagader und
Samenvene, in die gekrösartige Falte des Bauchfells, das
GekrÖs des Hodens, eingeschlossen. I. o. bezeichnet das
ganze Gekrös des Hodens, den Theil, welcher das Leistenband
umgibt, mit eingeschlossen. tn. Die linke Samen-
Fig. XVI. — XXIII. aus: Anton Sca'rpa^s neue Abhandlungen
über die Schenkel- und Mittelfleischbrüche, bearbeitet und
vermährt von B. W. Seil er. Leipzig. iSgg.