
pbachtet, aber nicht angegeben, bei welcher Vergröfse-
rang a, und b. gezeichnet worden sind, Fo n t a n a ' s
Faisceau charnu primitif ist mit de He y d e ’s Fibra, mit
Muys dickster Fibrilla und mit Pr o c h a s c a ' s Fibra übereinstimmend.
Wie bei Pro c h a s c a ’s Fibra, Fig. 33. a.
sieht man an ihm dichte, queere Runzeln. Fo n t a n a ' s Fil
charnu primitif ist dasselbe, was de He y d e ’s Fibrilla und
P r o c h a s c a ’s Filum, namentlich (Fig. 33. e.~) ist. (Fontana,
Traité sur le venin de la vipère. Tab. VI. Fig. Q, 7. Tome
IL pag. 228. seg.'}
F ig . XXXY. Kleinste Muskelfasern, von Home und
Ba u e r abgebildet nach dem Ansehen, welches die Muskelfasern
am menschlichen Magen, am Schenkel eines Schafs,
eines Kaninchen und bei einem Lachse hatten. Das Fleisch
wm'de erst gekocht oder gebraten, dann eine Woche lang
in Wasser, das täglich erneuert wurde, macerirt, so, dafs
sich die kleinsten Fasern leicht trennen üefsen. Durch längeres
Maceriren zerfallen die Fasern leicht in eine Masse von
Kügelchen, die die Gröfse der Kerne der Blutkügelchen haben,
die des sie umgebenden Färbestoffs beraubt worden
sind.
a. Hier sind sie 200mal in ihrem Durchmesser vergrö-
fsert. b. C. und d. Hier sind sie noch einmal so stark vergrößert
als bei d. h. 400mal im Durchmesser, oder 160,000
mal in der Oberfläche. Diese Abbildungen zeigen das verschiedene
Ansehen, welches die Muskelfasern hier und da
haben. Sie bestehen, wie man in der Abbildung sieht, meistens
aus länglichen, durch flache Einschnitte getrennten
Gliedern. {Home und Bauer, in Phil. Transact. for the Year
1818. Platte VIII. Fig. 4. 5. 6- p. 175. seq.~) e.f.g. und h.
stellen Stücke von den kleinsten Muskelfasern eines Nackenmuskels
des Rinds, das 24 Stunden zuvor geschlachtet worden
war, dar. Das Fleisch wurde diesesmal nicht gekocht,
sondern nur unter Wasser ausgebreitet. Es zeigten sich
Muskelfasern als an einander gereihete Kügelchen von 5^50
Zoll im Durchmesser, die durch eine gelatinöse Substanz unter
einander verhunden wurden, e. Hier sieht man eine
solche kleinste Faser lOOmal vergröfsert. f. Hier sind ein
Paar Fasern 200mal im Durchmesser vergröfsert. g. Zeigt
ein Stückchen einer kleinsten Muskelfaser, wenn sie nicht
ausgedehnt wurde, 400tnal int Durchmesser vergröfsert. h■
Zeigt die auseinander gezogene gelatinöse Substanz zwischen
den Kügelchen, wenn die Faser in die Länge gezogen wurde.
Das gelatinöse Bindungsmittel ist nicht so dehnbar als das
zwischen den Kügelchen einer Nervenfaser in einem Ganglion,
denn Home konnte die Muskelfaser nicht bis zu ihrer
doppelten Länge ausziehen, ohne dafs sie zerbrach, Home
zieht diese letztere Untersuchung der Fleischfaser jener er-
steren von a. bis d. gegebenen vor, und vermuthet, dafs das
Bindungsmittel der Kügelchen damals durch das Kochen zerstört
worden und gleichsam nur das Skelet der Muskelfaser
übrig geblieben sei. {Home, in Philos. Tansact. of the Year.
1826. Part. II. p. 64. PL II. Fig. 1. 2. 3. 40
Fig. XXXVI. Eine secundäre Muskelfiber, fbre muscu-
laire secandaire, nach P r e v o s t und Dumas.
a. Bei einer 300maligen Vergröfserung erscheinen sie
zuweilen von kleinen wellenförmigen Linien queer durchstrichen,
welche regelmäfsig um Millimeter von einander
entfernt sind. Dieses Ansehn scheint von der zelligen Scheide
hei’zurühren, von der sie eingehüllt sind, und man findet
es nicht hei secundären Muskelfasern, welche gespalten oder
davon entblöfst sind. Dieses Ansehn verschwindet auch unter
gewissen Umständen der Beleuchtung, wo man dann wie
in b. eine grofse Anzahl kleiner, fast paralleler Elementarfa