
bereits bleibender, a. a. Milchzäbne. b. b. permanente Zähne;
c. dritter Bachenzahn mit den Milchzähnen in gleicher
Beihe; d. gallertartiger Keim des Weisheitszahns.
Fig. LX. Alter dasselbe. Säckchen. ’ Injicirte Gefafse.
Buchstaben dieselben wie in der vorhergehenden Figur.
Fig. LXI. Kind von 13 — 14 Jahren. Die Kinnlade
ist in der Art zubereitet, dafs die Zahnwurzeln zu Tage stehen,
Alle bleibenden Zähne befinden sich in ihrem ausgebildeten
Zustande bis auf den sogenannten Weisheitszahn,
der selten vor, gewöhnlich nach dem I8ten Jahre, oft noch
später, manchmal gar nicht hervorkommt.
Fig. LXII., LXIII. u. LXIY. Drei Zähne, welche ich
längere Zeit in verdünnter Salpetersäure aufbewahrt hatte
und wodurch hervorgeht, dafs die Zähne gleichfalls aus übereinander
gelagerten Lamellen bestehen.
Fig. LXIY. — LXXXI. Haar b il d ung.
Fig. LXW. Ein senkrechter Durchschnitt der Schnauze
des Ochsen, zweimal vergröfsert.
c. Die Oberhaut, die sich als ein weifser Streifen darstellt,
6. .die Malpighi’sche Pigmentschicht, welche bläulich
schwarz beginnt, und gegen die Lederhaut zu immer lichter
wird. c. Die Lederhaut als grauer Streif, der abwärts schon
mit Fettkügelchen bedeckt ist. d. Fettkügelchen, oder vielleicht
besser Talgdrüsen die sich als runde gelbe Körperchen
zwischen der Lederhaut, und e. dem Unterhautbildungsgewebe
zeigen, f. Muskelfasern, die hier gleich unter dem
Unterhautbildungsgewebe liegen, g. Ein Tasthaar in seinem
Balge eingeschlossen, welcher bloss von seiner vordem Seite
frei gemacht ist, damit man die Lage und den Ursprung
der Bälge sehe. A. Gröfsere und kleinere gewöhnliche
Haare, welche theils in der Lederhaut, theils in dem Anfang
des Unterhautbildungsgewebes ihren Ursprung nehmen, und
von Fettdrüsen umlagert sind, indem sie haufenweise die
Zwischenräume zwischen den einzelnen Haaren ausfüllen, i.
Durchscheinende Gefafse und Nerven, welche in dem Unterhautbildungsgewebe
verlaufen.
Fig. LXyi. Stellt die Art und Weise dar, wie der
Balg eines Tasthaars mit dem Unterhautbildungsgewebe zusammenhängt.
a. Der Bälg des Tasthaars etwas mehr isolirt, als in der
vorigen Figur, b. Wurzeln, welche aus unten vorbei streichenden
Gebilden (wahrscheinlich Nerven und Gefäfsen) entspringen,
und unmittelbar in den Balg übergehen. — Ich bin
überzeugt, dafs es solcher Wurzeln noch viel mehr gibt, als
hier gezeichnet sind; allein, wer die Schwierigkeit kennt,
unter denen man einen so kleinen Gegenstand bearbeiten
mufs, wird einsehen, dafs nothwendig mehrere derselben
durchschnitten werden mufsten. — c. Die durchscheinende
Haarwurzel, oder Zwiebel. — Das Uebrige ist, so wie auch
die Vergröfserung ganz so, wie in der vorigen Figur.
Fig. LXyil. Ansicht eines ganz isolirten Balges eines
Tasthaars aus der Schnauze des Ochsen in natürlicher Gröfse.
a. Abgerundeter Anfang des Balges. b. Malpighische
Pigmentschichte, c. Oberhaut, d. Durchscheinende Wurzel
des in dem Balge enthaltenen Haares, e. Das freie Tasthaar,
f gewöhnliche kleine Haare, die ich nicht alle entfernen
konnte.
Fig. LXyiH. Theilweiser Längedurchschnitt eines
solchen Balges stark vergröfsert.
a. Oberhaut, b. Pigmentschichte. c. Die durchschnittene,
äufserste, weifse, glänzende, feste, fibröse, etwa A Linie
dicke Haut. d. Wurzel des Haars, welche durch diese Haut
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