
Fig. XXX. Queerdurchschnitt, angestellt zwischen
den Wurzeln des 4ten Paars der Rückennerven. Das
Rüchenmarh ist cylindrisch. Die sehr kleinen Fäden entsprechen
der geringen Zahl der vordem Wurzeln. Die
Hinterhörner haben eine dünne Unterlage einer mehr dun«
helgrauen Substanz.
Fig. XXXI. Schnitt durch das Rinderrückenmark,
der zwischen den Wurzeln des 6ten Paars der Rückennerven
angebracht ist. Das Mark ist immer cylindrisch. Bei
aufmerksamer Beobachtung sah man in diesem Markstücke
eine sehr grofse Zahl kleiner Fäden £ und Furchen, die von
der Peripherie nach dem Centrum gingen, das von der
Faserstructur der Markstränge herrührt.
Fig. XXXII. Queerdurchschnitt desselben Rückenmarks,
der zwischen den Wurzeln des 9ten Paars der
Rückennerven geht.
Fig. XXXIII. Queerdurchscbnitt des Rückenmarks,
zwischen den Wurzeln des lOten Paars der Rückennerven
bewerkstelligt. Die graue Substanz zeigt sich in ihrer Beschaffenheit
etwas verschieden. Man sah in diesem Stücke
viele kleine Furchen, von denen einige Verlängerungen
der grauen Substanz waren, andere sich von der Circum-
ferenz nach dem Centrum ausdehnten.
Fig. XXXIV- Einschnitt im Rückenmark, auf -der
Höhe des 13ten Paars der Rückennerven vorgenoinmen.,
Man bemerkt eine geringe Verschiedenheit in der grauen
Substanz und ihre Hinterhörner haben eine Unterlage von
einer dünnen mehr dunkelgrauen Substanz*
Fig. XXXV. Zeigt die vorige Figur vergrößert.
Fig. XXXVI. Queerdurchscbnitt des Rückenmarks,
angestellt auf der Höhe des zweiten Paars der Lendennerven.
Die inedulla spinalis ist vorn mehr zusammengedrückt
als hinten, so weit er nämlich in der Rückenregion
ist, wo er cylindrisch erscheint. Die hintern Stränge
sind breiter und die graue Substanz reichlicher, r. Zufällige
kleine Furchen oder Spalten.
Fig. XXXVII. Queerdurchschnitt des Rinderrückenmarks,
der zwischen den Wurzeln des zweiten Paars der
Lendennerven geht. Die graue Substanz zeigt sich immer
reichlicher und die hintern Stränge sind breiter.
Fig. XXXVIII. Queerdurchschnitt des Rückenmarks,
auf der Höhe des zweiten Paars der Lendennerven vorgenommen.
Die graue Substanz findet sich daselbst in grösserer
Quantität. Die Vorderhörner sind gezähnt. Man
sieht wieder die weifsen Cvordem und hintern) Fäden.
Die erstem entsprechen den vordem Wurzeln der Rückgratsnerven
, dis andern gehen queer durch die gleichfalls
gezähnten Hinterhörner, die von einer mehr dunkelgrauen
Substanz bedeckt sind. x. Sehr viel zufällige kleine Furchen
und Spalten, welche die Abtheilungen, die zwischen
den Markplatten bestehen, anzeigen.
Fig. XXXIX. Queerdurchschnitt des Rückenmarks,
der zwischen den Wurzeln des 5ten Paars der Lendennerven
geht. In dieser Region ist das Rückenmark vorn
dichter zusammengedrängt, und auf seiner hintern Seite
gerundet, was von der Vergröfserung der hintern Stränge
herrührt. Die graue Substanz ist auch reichlicher und
man wird leichter die Verlängerungen gewahr, die sie zwischen
den Markfasern auslaufen läfst. Ihre Vorderhörner
sind sehr breit und die vielen weifsen Fäden entspsechen,
wie ich schon angezeigt habe, den vordem Wurzeln der
Rückennerven. Demzufolge sind die angezeigten mehr
nach innen gekehrt, weil in diesen Regionen die Vorderwurzeln
mehr in der Nähe der vordem Mittelfurche entstehen.
Hinter den hintern Hörnern ist die graue Substanz
dunkler, reichlicher, und die kleinen weifsen Fäden häufig.