
zur Schnauzenspitze lauft; 2. ein .anderes, welches nebstbei
vorne einige feine Fäden zum ersten Zwiebelbalge schiebt;
3- ein drittes, das sich mit sehr feinen Fäden sowohl in dem
ersten, als auch und vorzüglich in dem zweiten Zwiebelbalg
verliert; 4« einen starken Zweig, der 5. ein Aestchen abgibt,
welches theils den zweiten, vorzüglich aber den dritten
Zwiebelbalg mit zahlreichen Nervchen versieht. 6. und 7.
Sehr feine Fäden, welche ebenfalls aber zu andern, nicht
deutlich präparirten Zwiebeln laufen. 8. Wahrscheinlich ein
Zweig vom Antlitznerven, der sich in die vorderste Zwiebel
ausbreitet.
F ig . LXXII. Ein Tasthaar sammt seinem Balg aus der
Schnauze einer Katze in natürlicher Gröfse.
F ig . LXXIII. Dasselbe vergröfsert, und eingespritzt,
i* Das dem Balge anhängende Zellgewebe. 2. Aehnliches
Zellgewebe mit Fett angefüllt, in welchem die Gefäfse und
Nerven zu dem untern Ende des Zwiebelbalges laufen. 3.
Kleine eingespritzte, aber abgeschnittene Gefäfse, und 4.
Neryenfäden, die in dem genannten F e tt zum Balge gehen.
5. Aeufsere Haut des Balges zur Hälfte durchschnitten, damit
die inneie Haut und, das Haar selbst zur Ansicht komme.' 6,
Schwache, undeutliche Gefäfsverzweigungen an der äufsern
Fläche dieser Balghaut, die gröfstentheils von oben aus der
Ledci haut hei abzukommen, und mit den von unten aufsteigenden
zu anastomosiren scheinen. 7— Zweite Membran des
Balges, entsprechend dem conischen Körper, welcher das
Haar von seiner Wurzel bis zum Austritt durch die Oberhaut
umgibt. Ihre ganze äufsere Fläche erscheint blass-
roth injicirt. 8. Raum zwischen der ersten und zweiten
Haut, •welcher aber durch künstliche Trennung beider entstanden
ist. 9. Ort, wo ein Theil der zweiten Membren ausgeschnitten
ist, damit die innerste Hülle des Haars mit diesem
selbst ersichtig werde. 10. Innerste Hülle, welche das Haar
unmittelbar wie eine Scheide umgiebt, und sich rings herum
an die 'in n e re Fläche der zweiten Membran anheftet. 11.
Das Haar selbst, wie es aufwärts gegen das obere Ende des
Balges steigt. — Man sieht hier in der Mitte einen heilem
Streif, welcher das isolirte Haar ist, da dieses nur noch von
einer feinen Membran umgeben scheint, welche zufälliger
Weise hier ebenfalls durchschnitten wurde, so dafs nur deren
hintere Wand zum Vorschein kommt. 12. Dem Anschein
nach in der Haarwurzel eingedrungene Injectionsmasse.
F ig . LXXIV. Derselbe Balg sammt der Zwiebel so
dargestellt, dafs die innere Fläche der zweiten Membran fast
ganz mit dem Anfang des Haars erscheint, ß. Aeufsere und
b. innere Fläche der zweiten Membran, beide fein eingespritzt.
c. Haarwurzel oder Zwiebel, welche unten durchschnitten,
und wie es scheint, mit Injectionsmasse angefüllt
ist. d. Innerste Scheide des in dem Balge eingeschlossenen
Haarcylinder.
F ig . LXXV. Ein kleines Stückchen davon unter dem
Microscop betrachtet, a. Zwiebelähnliche Anschwellung, b•
Haarschaft, c. Kanal, der schon in der Zwiebel beginnt, und
deutlich blätterig erscheint, d. Queerstreifen, die sich an
der Oberfläche darstellen, e. Ansätze, wahrscheinlich von
Schmutz.
F ig . LXXVI. Dasselbe vergröfsert. ß. Durchschnittener
viereckiger Kinnmuskel, b. durchschnittene kleine Arterien,
welche sich in diesem Muskel verästelt haben, c. F e tthaut.
Das F e tt erscheint hier gelb und etwas körnig, d.
Eine Hauptarterie, welche in das F e tt eindringt, eine Strecke
lang darunter fortläuft, auf der entgegengesetzten Seite wieder
hervorkommt, und sich neuerdings vielfach zerästelt. e.
Kleinere Zweige derselben Arterie, f. Festeres dichteres Fett