
gern (welche aus an einander gereihten Kügelchen bestehen)
sieht, die die Form haben, in welcher sie Home und Edwar
d s gesehen haben. (Prevost et Dumas, in Magendte
Journal. Tome III. 1823. p. 304. Fig. 5. und 60
Fig. XXXVII. Ein Stück vom Musculus pubo-sternalis
eines lebendigen Frosches im Zustande seiner Ruhe, nach
P r ev o s t und Dumas.
Man sieht dessen secundäre Muskelfasern vergröfsert.
Ein kleiner Nervenäst läuft längs der secundären Muskelfasern
herab und schickt noch kleinere Nervenfäden, welche
die secundären Muskelfasern rechtwinklich durchkreuzen, und
zwar in Zwischenräumen, welche ziemlich gleich grofs sind.
Fig. XXXVIII. Ein Stück desselben Muskels im Zustande
der lebendigen Zusammenziehung, die durch den
Strom einer galvanischen Säule veranlafst wurde.
Die secundären Muskelfasern haben sich unter ziemlich
gleichen Winkeln im Zickzack gekrümmt. Die Winkel lagen
ziemlich gleich weit von einander entfernt und hatten nach
einer von P r e v o s t und Duma s angestellten Messung eine
Gröfse von 51° bis 110°, wobei sich der Muskel nach andern
direkten Messungen während der Zusammenziehung um 0,23
verkürzte. Zieht sich der Muskel schwächer zusammen, so
sind die Beugungswinkel stumpfer. Eine 172,5 Millimeter
lange Muskelfaser war fähig an 8 Stellen Beugungen zu machen.
Kein Muskel, der der Ortsveränderung dient, zieht
sich so stark zusammen, dafs die Beugungswinkel 50° oder
noch spitzer würden. Die Muskelfasern der Eingeweide dagegen
können sich noch mehr krümmen, aber die Stellen der
Winkel liegen bei diesen letzteren weiter auseinander. An
den Stellen der Beugungen läuft immer ein Nervenfädchen,
das mit der Lage der secundären Muskelfasern rechte Winkel
macht, hin. Auch bei den Vögeln und Säugethieren findet
man diese regelmäfsige Krümmung der secundären Muskelfasern
im Zickzack. (.Prevost et Dumas, in Magendie, Journal
de physiologie expérimentale. Tome III. 1823* Fig. 3- et 4.
pag. 306.
F ig . XXXIX. Muskel des Menschen, nach H. M i l n e
E dwa r d s , 300ma! im Durchmesser vergröfsert. Man sieht
die kleinsten Fäden, die aus geraden Reihen von Kügelchen
bestehen, von welchen jedes l-g-^ Millimeter = nahe -gjoo
Par. Zoll im Durchmesser hat, (nach H. Milne Edwards Mémoire
sur la structure élémentaire des principaux tissus organiques
des Animaux. Paris, 1823. T ah. II. Fig. 1.)
F ig , XL, Muskelfasern des Rindes 300mal im Durchmesser
vergröfsert, von Edwards. Man sieht die kleinsten Fäden, die aus
geraden Reihen von Kügelchen bestehen, welche j f o Millim.
oder nahe | ä | s Par. Zoll im Durchmesser haben. (Obgleich
Edwa r d s bei dieser Figur dieselbe Vergröfserung angewendet
hat, und auch die Kügelchen, wenn sie gemessen wurden,
denselben Durchmesser hatten als die in Figur 30, so
hat er sie dennoch hier gröfser gezeichnet. Am . des SC. nat,
par Audouin etc. Déc. 1826. PI. 50.)
F ig , XLI. stellt die kleinsten Sehnenfasern des Menschen
bei derselben Vergröfserung vor. Auch sie bestehen
aus Reihen von Kügelchen, von denen jedes Millimeter
= nahe -gjöö ^>ar' Zoll *ra Durchmesser hat. Aber die Linien
der Reihen sind geschlängelt. (Ann. des sc. nat. par
Audouin. etc. Déc. 1826. PI. 50. 14. et 13.)
F ig , XLII. bis LXXX.
D a r s t e l l u n g e n d e r v e r s c h i e d e n e n E n tw i c k e l
u n g de s H o r n g e w e b e s , n äml i c h d e r Ob e r h a u t ,
Nä g e l , Z ä h n e n und Ha a r e .