
was diese'Anlage bedeutete, v. Erste Anlage zu den Venen-
gefäfsen, die sich in Gestalt eines gewölbten Netzes zeigt,
aus dem manchmal das Heine Gelafs, das nach dem Kopf
geht, sich ein wenig loswickelt, und die Anlage zum, linken
Ventrikel wird. Ë Ränder des Fötuskörpers, a. p. Durchsichtiger
Ring der Area. a. o. Dunkler Ring der Area, dessen
Gewebe schwammig -vasculär ist. Er zeigt 2 Zonen, die
innere enger, die äufsere weiter, n. Dasselbe Wärzchen in
natürlicher Gröfse,
Fig. LVI. Wärzchen eines 16 Stunden lang' bebrüteten
Eies. c. s. Cerebro-Spinal-Anlage, aus 2 symetri-
sehen Theilen bestehend, a, Falte, die durch die Haut gebildet
wird, während diese am Kopf sich umbiegt, um sich
mit dem Amnios zu verbinden. £ p. Hintere oder obere di-
vergirende Stränge, die sich zuweilen erweitern, um £ a. die
schon gebildeten vordem oder untern Stränge zu bedecken,
r. a. Arteriennetz, in dem man die Richtung der Arterienge-
fäfse bemerkt, die nachher die arteriae vitellinae bilden. Alles
Uebrige an der durchsichtigen Area ist ein sehr feines
Netzgewebe, s. Ha l l e r ’s Eierdotterbeutel, der sehr grofs
ist, über welchem der Fötus liegt, a. p. Durchsichtige Area»
a. o. DunHe Area von 2 Zonen, n. Dasselbe Närbchen in
natürlicher GrÖfe,
Fig. LVII. Närbchen eines 23 Stunden lang be-
bi’üteten Eies, von seiner obern Seite gesehn. c. s. Cerebro-
Spinal - Anlage, welche vorn Andeutungen von Bläschen zeigt
die sich in der Folge entwickeln sollen, e. Speiseröhre, un,
ter der Cerebro - Spinal - Anlage liegend, die nachher fortgeht
in dem s. Eierdotterbeutel, der unter dem Fötus f. liegt, c.
p. Hintere oder obere, noch sehr divergirende Stränge, aber
so gestellt, dafs sie alsbald den rhomboidischen Sinus formi-
ren. g, Ifttervertebralganglien, auf einer Seite mit den hin*
tefn Strängen verbunden, p. Membran falte des Amnios, welche
mit der Haut, die den Fötus deckt, und sich vom Kopfe
I losgemacht hat, zusammenhängt, v. Venengefäfse, die vom
■ Hetzen ausgehen und sich anfangs unter der Gestalt eines I schwammig-vasculären Netzes zeigen, a. p. Durchsichtige Area» I a. o. Dunkle Area, in der man 2 Zonen unterscheidet, von
I denen die äufsere dünner ist, a. 1. Höfe (halones) durch
■ weifse und dunkle Streifen gebildet, die sich im Beutel des
I Eierdotters befinden und rings -um das Närbchen gesehen
I werden, wegén der Durchsichtigkeit der Membran, die das-
I selbe umschliefst.
Fig. LViii. Zeigt den Embryo eines Hühnereies nach
I I 23 Stunden Brütezeit, von seiner Rückenseite angesehen, t» Der Kiel oder Hirn-Rückenmarks-Anlage. Man sieht, dafs
1 sie aus 2 symmetrischen Theilen besteht, die vorn stärker
I I sind, Weil die Cerebralbläschen hervorzutreten bèginnen. g. c. Intervertebral gangliën, welche 7 an der Zahl sind. C. i»
I Untere Stränge, die mitten in dem Zwischenraum der c. s. obern divergirenden Stränge gesehn werden, die näher aneinandertretend
dem Rhomboidalsinüs Platz machen, c. Speiseröhre,
v. Erste Anlage der Venengefäfse, die man häufig
durch feste Netze gebildet sieht, die unter dem Rückenmark Iuiit dem Herzen in der Form eines aufrechtstehenden verticalen
Gefäfses communiciren. £ Ränder des FÖtuskÖrpers,
(der sich allmälig bildet, a. p. Durchsichtige Area, die immer netzförmig erscheint» x. Innere Ränder der dunkeln Area,
die hier weggelassen ist,
Fig. LlX. Embryo eines jungen Huhns nach 46
Stunden Brützeit. Die Entwicklung des Embryo ist in
Verhältnifs zu andern von demselben Alter wenig vorgerückt.
Ich habe demohngeachtet diese Figur ausgesucht, weil man,