
F i g . XLII. bis XLIX. b.
O b e r h a u t , e p id e rmi $ , und Nä gel , u n g u i s .
F ig . XLII. Zehenglied der rechten grofsen Zehe einer
alten Frau, *)
O. b. Die concave oder untere Fläche der Nagelspitze.
Der Nagel ist nämlich nach aufsen umgeschlagen, um zu zeigen,
wie die Epidermis (c. C. cL c1.) der Zehe an dem Nagel
n i c h t endiget, sondern sich als E p i d e rm i s d e r Mat r ix
d e s Na g e l s (d. e. e1.) u n u n t e r b r o c h e n u n t e r dem
N a g e l fortsetzt, f. g. Die Matrix der Epidermis des Nagelgewebes
und des Nagels seihst, f , Vordere gefurchte
Abtheilung, g. Hintere glatte Abtheilung der Matrix des
Nagels.
F ig . XLIII. Senkrechter Durchschnitt des Zehengliedes
der rechten grofsen Zehe.**)
a.a.a.a. Oberhaut. a 1. Falte' der Epidermis an der
Wurzel des Nagels, ü11 % a /y/. b. Die Epidermis der Matrix
des Nagels, c. Der Nagel. Alle diese Theile sind etwas gelüftet
oder-aus einander gezogen, damit man sie deutlicher
unterscheiden kann. d. Matrix des Nagels und Lederhaut
überhaupt, e. Nagelglied.
F i g . XLIV. Die durch Maceration abgelöste Oberhaut
in Verbindung mit dem Nagel einer kleinen Zehe.
a. Die Epidermis der Zehe. 6. Der Nagel der Zehe.
Fig. XLV« Ein ähnliches Präparat, wie das vorhergehende,
allein der Nagel wurde hier hinweggenommen, um zu
zeigen, dafs die Oberhaut auch unter dem Nagel sich ununterbrochen
fortsetzt.
*) u. **) Beide Figuren sind aus meiner Schrift: M. J. Web e r s
Elemente der allgemeinen Anatomie in Verbindung mit der
allgemeinen Zergliederungskunst. Mit 1 Steintafel. Bonn, bei
T. Habicht. 1826. entlehnt.
a. Epidermis der Zehe. b. Epidermis der Matrix des
Nagels, welche also sonst vom Nagel ganz bedeckt wird, hier
aber, weil der Nagel hinweggenommen ist, sichtbar ist. c.
Kleiner Auswuchs der Epidermis, welcher aus einzelnen
Schichten besteht.
F ig . XLVI. Die durch Maceration gelöste Epidermis
und der Nagel der grofsen Zehe einer Frau. Der Nagel erscheint
bei oberflächlicher Betrachtung nur in queerer Richtung
gefurcht; allein bei näherer Betrachtung erkennt man
ganz deutlich, dafs er aus Lamellen bestehe, die doch zie-
gelformig über einander liegen. ß. - Oberhaut. b. Der
Nagel.
F ig . XLVII. Dasselbe Präparat von innen betrachtet.
ß. Epidermis, b. Die noch grofsentheils getrennten inneren
Lamellen des Nagels. C. Die innerste oder erste Lamelle,
welche unmittelbar auf die Oberhaut folgt, und fast
noch ganz das Ansehen der Oberhaut hat.
Fig. XLVIII. Noch deutlicher zeigen sich die einzelnen
Lamellen des Nagels an diesem Präparat.
F ig . XLIX.»• Ein sehr grofser Nagel einer grofsen
Zehe, welchen ich dadurch, dafs ich ihn 24 Tage in verdünnter
Salpetersäure legte, in mehrere Lamellen auseinander
legen konnte.
1.2. 3.4.5* 6- 7- Sind die getrennten und mehr oder minder
von einander abstehenden Lamellen des Nagels, a. ß. a. Sind
die Stellen, welche von den höher liegenden Lamellen bedeckt
werden, wenn sie dicht an einander liegen.*)
F ig . XLIX. b. Ein anderer Nagel einer grofsen Zehe
noch längere Zeit mit Salpetersäure behandelt. Man sieht
*) Die Figur XLIV. bis XLIX.a. habe ich zuerst in der Dissertation
von A d o l p h B e s s e r e r : Observationes de unguium ana-
tomia atcjue pathologia. Bonnae 1834: bekannt gemacht.