
aus fünf dicken rundlichen Strängen bestehend, und in das
Ganglion spinale übergehend, c. Vordere Wurzel des 3ten
Cervic.-lnerven, aus drei dünnen, platten, mit spitzen Fasern
entspringenden Bündeln bestehend, d- d- N. accessorius,J zwischen
den beiden Wurzeln des 3ten und 4ten Cervicalnerven
abwärts schreitend- e. Hintere Wurzel des 4ten Cervicalnerven
, aus zwei dicken grofsen Bündeln bestehend, wovon das
obere einen Verbindungsfaden mit der hintern Wurzel des
dritten Cervicalnerven abgiebt- Sie bildet das Ganglion
spinale, aus welchem f. ein Ramus cutaneus cervicis, und g.
ein R. muscularis und der M- M. scalenos etc- hervorgeht,
h. Vordere Wurzel des 4ten Cervicalnerven, Man bemerkt
an ihr einen obern Strang, welcher mit drei Fasern aus dem
Rückenmark entspringt, sodann einen Verbindungsast von dem
untern Strange aufnimmt, an das Ganglion spinale tritt, und
über dasselbe hinweglaufend, mit einem tiefem Aste deutlich
aufserhalb des Ganglions bis in g. sich verfolgen läfst, mit
dem andern oberflächlichen aber eine (die oberste dickste)
Wurzel i. des N. phrenicus bildet- Ferner sieht man einen
untern Strang der vordem Wurzel, welche unmittelbar in den
N. phrenicus sich fortsetzt als untere Wurzel des N. phrenicus
k. Zwischen diesen beiden Wurzeln des N- phrenicus
( i. k.) sieht man vier feine Nervenfäden, welche aus der
Masse des Gaglion spinale kommen. 1. 1. Der daraus erwachsene
Stamm des N. phrenicus steht’noch mit dem N, cervica-
lis in Verbindung und schreitet sodann abwärts-
Fig. IX. Ein Theil des Rückenmarks in der Lendengegend
mit dem Ursprung des N. sympathicus und des zweiten
Lendennerven an dieser Stellea.
a. Rückenmark von hinten angesehen, b. b. Zwei Stränge
der hintern Wurzel des 2ten Lendennerven- c- Ganglion spinale,
welches von demselben gebildet wird- d- Ramus muscularis
dorsalis des 2ten Lendennerven- e. R- anterior desselben
(Ramus ileo - inguinalis). f. f. Ein Theil der pars lum-
balis des N. sympathicus. g. Ganglion lumbale primum desselben,
h. secundum, i. tertium. 1. 2. 3. 4. Vier auseinander
gelegte Stränge der vordem Wurzel des 2ten Lendennerven.
1. Der oberste Faden läuft für sich nach auswärts, und an dem
Ganglion vorübergehend, bildet er zum Theil den Ast d. und
c. Die Fäden 2 und 3 verbinden sieh miteinander auf ihrem
Wege, treten aber wieder so auseinander, dafs der Faden 2
in den Stamm des Nerven e, welcher vom Nervenbündel aus
dem Ganglion c und von dem Faden 1 gebildet wird, übergeht,
der Faden 3 aber in den Nervus sympathicus sich fortsetzt.
Der Faden 4 geht allein und getrennt in den N. sympathicus
über, k, Verbindungsfaden zwischen dem 2ten Lendennerven
und dem N. sympathicus daselbst. Er spaltet sich
in zwei Aeste 1. und m. 1. Der obere Ast giebt einen Zweig
ab in dem Nerven e, und geht sodann in den dritten Faden
der vordem Wurzel des zweiten Lendennerven über- m. Der
untere Ast theilt sich in vier Zweige, wovon der vorderste
in den Nerven e übergeht, nachdem er sich noch vorher mit
dem vorigen Aste 1 bei n verbunden hat, zwei andere sich
in das Ganglion spinale einsenken, und der vierte allein den
Faden 4 der vordem Wurzel des zweiten Lendennerven bildet^
Fig. X. Höhle des Schädels und Rückgrats vom Ochsen,
worin man von den Vierhügeln an das verlängerte Mark
und das Rückenmark bis zum zweiten Halsnerven sieht.
a. a. Schädelhöhle, geöffnet, b. Nervus opticus, im Chi-
asma durchschnitten, c. d. Corpora quadrigemina. e- N. pa-
theticus. f. Crus cerebelli ad pontem. g. N. quintus. h. N,
facialis, i. N. auditorius. k. Ganglion nervi auditorii. 1. Ventri-
culus quartus. m. N. glossopharyngeus- n- N- Vagus- o- R-
spinalis nervi vagi. p.,p. p. N- accessorius. q. q. Ramus spi-
nalis minör nervi accessorii- Er entspringt unter dem 2ten
Halsnerven, nimmt 5 jWurzeln aus dem Rückenmarke auf,